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Es gibt tolle News bei LLUCID: der Berliner Produzent & Künstler hat seine neue Single „Cast Away“ (inkl. offiziellem Video) veröffentlicht und gleichzeitig sein Debütalbum angekündigt! Das Debütalbum wird „Deep Blue Sea“ heißen und am 09.06. bei Grönland erscheinen. LLUCID ist u.a. bekannt für seine Produktionen für MADANII und Mulay, arbeitete auch schon mit Samy Deluxe zusammen.

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Die Formulierung „kommt aus“ ist im Promo-Game mindestens so weit verbreitet, wie das obligatorische „klingt wie“, das man bei spannenden Newcomer:innen ja immer als kleine Starthilfe an die Hand geben sollte. Bei dem jungen Produzenten, Musiker, Songwriter und Sänger Lucas Herwig alias LLUCID empfiehlt es sich jedoch, genau das ruhig einmal beiseitezuschieben und sich gleich von den sanften Wellen und exquisiten Beats seiner neuen Single „Cast Away“ umspielen zu lassen. Wie die schon anfängt! Mit diesen erst trippelnden dann kurz fest auftretenden Beats, mit den verwehten Klängen eines Pianos, wie man es auch auf einer von Inflo produzierten Platte finden könnte, wie dann diese weich geschliffene Stimme den Song übernimmt, Autotune but make it melancholic.

Und dann Zeilen, die um Aufbruch und Erinnerung kreisen, „moving out to new shores“ heißt es einmal – und das trifft den Entdeckerdrang von LLUCID ziemlich genau. Die großen Vorbilder von „Cast Away“ hört man mal mehr oder weniger deutlich: Kendrick Lamars ruhiger flowenden Stücke, die Produktionen eines J. Cole, die oft so leicht klingende Schwermütigkeit eines Frank Ocean, Künstler wie Ty Dolla $ign, die jegliche Grenzen zwischen Rap und R&B konsequent verwischen. Aber auch: Indie-Grenzgänger wie Bon Iver, der seinen späteren, artifiziellen Sound und Gesang schon 2010 auf „Lost In The World“ spektakulär mit diesem einst großen Künstler vermählte, der heute leider untragbar geworden ist.

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Was dabei auffällt? Genau das, was einem LLUCID im Interview bestätigt: „Ich bin tatsächlich nur von amerikanischer Musik beeinflusst. Vor allem die Cole-Sachen oder der frühe Kendrick haben mir ganz neue Sphären erschlossen.“ Seine musikalische Neugier lässt sich dabei schon lange nicht mehr in Stilschubladen fassen. Was nicht nur das eigene Hören, sondern auch den eigenen Sound und die Wahl seiner Kreativpartner:innen umfasst. Und seines Gesangs- und/oder Rap-Stils. „Bei mir ist es immer so diese Mischform. Mal gesungen, mal Rap, mal irgendwas dazwischen. Das hat sicher mein genrefreies Musikhören ein Stückweit ausgelöst. Es gibt einfach viel verschiedene vokale Handschriften – die eine passt manchmal besser als die andere. Als ich HipHop für mich entdeckt habe, mochte ich die krasse Rhythmik des Sprechgesangs, feierte aber immer auch diese melodischen Gesangsparts. Ich habe mich schon immer gefragt: Wieso mischt man das nicht mehr?“ Also hat er einfach selbst getan.

Jetzt wo wir so tief im Sound dieses spannenden Künstlers sind, können wir auch mal ein paar schnöde Fakten raushauen: LLUCID hat eine Weile in Mannheim studiert, das praktische Musikmachen aber auf halber Strecke dem Studium an der Popakademie vorgezogen und dieses abgebrochen. Dort lernte er aber die die Sängerin Dena Zarrin alias Madanii kennen und nahm mit ihr erste Stücke auf. Wie gut das funktioniert, hört man am besten auf „Sober“. LLUCID, der mittlerweile in Berlin lebt und arbeitet, hat in den Jahren darauf langsam aber sicher das eigene Solowerk gepusht und früher im Jahr bei Grönland die Six-Track-EP „Getting In Touch“ veröffentlicht. Zur Single „Habits“ und zu anderen Tracks gibt es bisweilen fantastische Musikvideos, die in einer gerechten Welt ein paar Mios mehr Klicks hätten.

MILENA ZARA

Aber LLUCID hat ebenso sein Produktions-Portfolio erweitert und mit spannenden Menschen Musik gemacht, die sich im Rap ebenso finden, wie anderswo. „Ich habe eine Woche lang mit Hundreds gearbeitet und in der Zeit auch bei Philipp Milners Familie gewohnt. Es war großartig, jeden Tag gemeinsam im Studio zu arbeiten.“ Dort habe er viel gelernt, ebenso wie bei seiner Arbeit für das letzte Album der irischen Songwriterin Wallis Bird. Im Rap wird er vor allem von der Szene-Instanz Samy Deluxe geschätzt. Daraus habe sich mittlerweile eine richtige Freundschaft entwickelt, „die natürlich ein wenig so diese Mentoren-Note hat.“ LLUCID sei mal mit Freunden bei einer Session in Samys Studio eingeladen gewesen. „Ich dachte allerdings, das sei nur so ein gemütliches im Studio rumhängen und wusste nicht, dass es Samys Studio war.“ Man sei ins Gespräch gekommen, im Laufe des Abends hätte Samy irgendwann ein paar Song-Skizzen gezeigt und ihn gefragt, ob ihm dazu was einfiele.“ LLUCID fiel etwas ein – und Samy war hooked.

Das geht hoffentlich nach dieser Single vielen so. „Cast Away“ ist nämlich der erste Vorbote aus dem Album „Deep Blue Dreams“, das am 09.06.2023 via Grönland erscheinen wird. Bis dahin gibt’s allerdings noch einige Single, die einen langsam aber sicher in die LLUCIDe Klangwelt hineinziehen werden.

LLUCID // Support von KIMBRA:
21.01. – Kopenhagen (DK), Vega
22.01. – Berlin (D), Hole44
24.01. – Amsterdam (NL), Tolhuistuin
25.01. – Brüssel (B), Botanique
26.01. – Paris (FRA), La Boule Noire
27.01. – London (UK), Lafayette
28.01. – Dublin (IRE), The Workmans Club

Sommer Festivals:
02.06. – Lübeck, Campus Open Air
04.08. – Osterhofen, Haufestival
25. – 27.08. – Kiel, Funhouse Festival

 

 

Quelle: Better Things

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