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PAULINE MOSER mit neuer Single "Punkt Punkt komma' klar" + Clip

PAULINE MOSER
© Kristian Sickinger
👁 Lesezeit: ca. 3 Minuten, 12 Sekunden

Mit "Punkt Punkt komma' klar" wird Pauline Moser im Mai 2021 eine kleine Serie von neuen Veröffentlichungen beginnen. Auch wenn es sich bei ihrer Musik um Deutsch-Pop handelt, hat sie Geige und Bratsche nicht vergessen. Immer wieder finden ihre Lieblingsinstrumente Einzug in die modernen Pop-Tracks.



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Wenn Pauline beginnt, von ihrer Kindheit in Bonn zu erzählen, klingt das wie aus einer anderen Welt. Die ganze Familie wächst mit klassischer Musik auf. Paulines Mutter ist Cellistin, die drei älteren Geschwister spielen Geige und Cello und der Vater ist ein gefragter Konzertpianist. "Als Kind bin ich oft mit Klaviermusik eingeschlafen, da mein Papa noch bis spätabends am Flügel saß und übte", erzählt die heute 31-jährige. Da ist es nicht verwunderlich, dass bereits im zarten Alter von fünf Jahren die ersten Tourneen auf dem Plan stehen. Gemeinsam mit ihren Geschwistern werden unter dem Namen "Geschwister Moser" professionelle Konzertreisen absolviert, im großen Rahmen Veranstaltungen begleitet, wie z.B. die Verabschiedung des Altbundespräsidenten Roman Herzog, oder Staatsbesuche wie der von Michail Gorbatschow untermalt. So kommt es vor, dass die Schule mal längere Zeit ohne Pauline auskommen muss. Man ist viel unterwegs, schläft in Autos und lebt ein typisches "Musikerleben". Eine Art "Klassik-Kellys". Gerne erzählt Pauline dazu die Geschichte, dass sie damals unmittelbar nach dem Tag ihrer Einschulung auf das Gymnasium zu einer vierwöchigen Master-Class nach Frankreich reiste und als sie zurückkehrte, niemand in der Schule wusste, wer sie eigentlich ist. Mit vierzehn folgt ein Studium der Geige als Jungstudentin an der Musikhochschule Köln.

Der damalige Lebensstil hat natürlich Einfluss auf ihr jetziges Leben. Sie sei noch immer ein "Hobo" und ihr falle schnell die Decke auf den Kopf, resümiert sie augenzwinkernd.


 

Pauline wehrt sich aber gegen den Eindruck, man hätte sie als Kind zu irgendetwas gezwungen: "Bei uns in der Familie war es vollkommen normal sein Instrument zu spielen und zu üben. So normal wie in anderen Familien der Sportverein oder andere Hobbies. Gerade weil meine Eltern und Geschwister Musik machten, wollte ich das natürlich auch. Ich kann nichts Negatives daran finden. Im Gegenteil, wir hatten viel Spaß zusammen." Den Erziehungs-Stil ihrer Mutter, einer geborenen Russin, bezeichnet Pauline lächelnd als „emotional-manipulativ“.

Auf eine liebevolle Art streng, jedoch mit viel Vertrauen und Entscheidungsfreiheit. So durfte sie früh lernen Verantwortung zu übernehmen. Für sich selbst und für ihren musikalischen Weg.

Nach dem Studium der Geige und Bratsche in Köln und Maastricht will Pauline mehr. Denn obwohl im Hause Moser die Klassik dominiert, sind sämtliche musikalischen Genres willkommen. So studiert sie Jazz und Pop, nimmt am Bandcoaching der Popakademie Mannheim teil und belegt den Popkurs. In diese Zeit fällt auch das gemeinsame Musizieren mit Max Giesinger. Als Duo sind Pauline und Max, sie an Geige und Gesang, Max mit Gitarre und Gesang, auf den Bühnen unterwegs. Der Startschuss für eine Karriere im Pop-Business. Zunächst jedoch in zweiter Reihe...

Sobald Max beginnt, mit einer ganzen Band Karriere zu machen, entscheidet sich Pauline nach 2 gemeinsamen Tourneen, ihre Talente auch anderen Pop-Größen zur Verfügung zu stellen. Ihr Können spricht sich herum und es folgten Tourneen, Gastspiele, Studioaufnahmen und TV-Auftritte mit Künstlern wie u.a. Phil Collins, Seal, Mando Diao, Olly Murs, Michael Bublé, Helene Fischer, Michelle, Vicky Leandros, Silbermond, Curse, Gentleman, Sarah Connor, Dick Brave, Adoro, Gregorian, Michael Bublé und Philipp Poisel.

Pauline spielt in Stadien vor zehntausenden Menschen. Eingeschüchtert habe sie das nicht, erklärt sie, eher euphorisiert. Dieses Glücksgefühl wird dann auch der Grund dafür, sich zu entscheiden aus dem Schatten der Prominenten herauszutreten.

Pauline Moser möchte nicht nur begleiten und anderen helfen, ihre Musik zu machen. Sie möchte ihre eigenen Geschichten erzählen, Individualität ausleben, die Kunst, die in ihr steckt, herauslassen. Kurzum, Pauline Moser konzentriert sich nun auf ihre Karriere als Solo-Künstlerin. Ihre Songs produziert sie häufig gemeinsam mit dem Gitarristen von Max Giesinger, Steffen Graef, in ihrer Wahlheimat Hamburg. Als sie damit vor ein paar Jahren begann, sang sie noch auf englisch. Mittlerweile hat sie erkannt, dass die deutsche Sprache näher an ihr als Person ist und besser beschreiben kann, was sie sagen möchte. Ihr ist die "Message" im Text wichtig - und ebenso wichtig, dass ihr Publikum diese auch sofort verstehen kann.

Ein Album ist für das Frühjahr 2022 geplant - sofern die derzeitige Lage eine entsprechende Produktion und Vorbereitung zulässt.

Quelle: Promotion Werft

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