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Roadrunner United war ein Projekt des berühmten Hardrock-Labels Roadrunner Records, das 2005 zur Feier des 25-jährigen Bestehens organisiert wurde und seinen Höhepunkt in den „All-Star Sessions“ fand, einem Album, das für Chart-Platzierungen in Deutschland, den USA, Großbritannien und weiteren Ländern sorgte. Vier „Spielführer“ (Joey Jordison von Slipknot, Robb Flynn von Machine Head, Dino Cazares von Fear Factory und Matthew K. Heafy von Trivium) wurden auserkoren, sich mit 57 Artists aus 45 ehemaligen und aktuellen Roadrunner-Bands zu dieser Heavy-Metal-Familienzusammenkunft einzufinden.

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MTV bezeichnete die Veröffentlichung als „Beleg für den weitreichenden Einfluss von Roadrunner auf das Genre“ – und das trifft es sehr gut.

Im Rahmen des Projekts fand am 15. Dezember 2005 im Nokia Theater in New York City auch ein Konzert zur Feier des Albums und des Jubiläums statt.

 Bei diesem Mega-Event traten zahlreiche ehemalige und aktuelle Musiker:innen von Roadrunner-Bands auf, darunter auch Künstler:innen, die ursprünglich nicht auf dem „All-Star Sessions“-Album zu hören waren. 

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Die Setlist umfasste einige der beliebtesten Songs aus dem Portfolio von Roadrunner Records und natürlich auch Tracks vom Album des Projekts. Die „Hauptband“, die bei den meisten Songs mitspielte, bestand aus dem bereits erwähnten Cazares (Fear Factory), Adam Duce (Machine Head), den mittlerweile verstorbenen Slipknot-Mitgliedern Paul Gray (Slipknot) und Joey Jordison (Slipknot, Murderdolls), Andreas Kisser (Sepultura) sowie Roy Mayorga (Hellyeah, Stone Sour).

Ab dem 10. März 2023 sind sowohl das Original-Album der „All-Star Sessions“ als auch das Konzert selbst in verschiedenen Versionen wieder erhältlich. Vorbestellungen für das Konzertalbum, das auf Vinyl, CD, digital und zum ersten Mal als HD-Video erhältlich sein wird, sind ab sofort hier* möglich. Schon heute gibt es „The End (Live)“ aus dem Album unten zu sehen.

„Das Roadrunner-United-Album war ein Projekt, bei dem ich immer noch nicht ganz glauben kann, dass es so stattgefunden hat“, sagt Heafy, altersmäßig der der jüngste Songwriting-Spielführer auf dem Album. „Ich wurde als 19-Jähriger angeheuert, um Songs komplett nach meinen eigenen Vorstellungen zu schreiben, die ich dann mit den von mir selbst gewählten Lieblingsmusikern einspielen konnte. Wenn ich daran denke, erfüllt es mich immer noch mit Stolz, dass ich diese unglaubliche Erfahrung machen durfte. Ich wäre bei einem Teil 2 auf jeden Fall dabei.“

Flynn über seine Teilnahme als Projektleader: „Ich hatte noch ein paar ungenutzte Riffs von [Machine Head-Album] „Through the Ashes of Empires“ aus dem Jahr 2004 übrig, die als erstes für Roadrunner United ins Spiel kamen. Für mich begann das Projekt dann mit ‚The Dagger‘ eine ernste Sache zu werden. Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch: ‚Das ist ein verdammter Knaller. Ich weiß nicht, ob ich die Riffs überhaupt hergeben will!‘ Also habe ich dem Label ein Angebot gemacht: ‚Wenn ihr Howard [Jones] von Killswitch Engage als Sänger bekommt, könnt ihr den Song haben. Ansonsten behalte ich ihn für Machine Head!‘ Es machte unglaublich viel Spaß, mit Howard den Song in meinem Studio aufzunehmen. Er hatte nur etwa drei Sätze an Text vorbereitet, also haben wir stundenlang darüber gesprochen, worum es in dem Song gehen könnte. Er hat am Ende eine Menge des Texts als Freestyle eingesungen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie er aufstand, in die Gesangskabine ging und einfach diesen irren Schrei rausgehauen hat. Dieses Kreischen wurde dann der Sound, mit dem die ganze Platte beginnt.“

Dieser Moment löste bei Flynn eine Welle der Kreativität aus und inspirierte ihn zu Songs für das folgende Machine-Head-Kultalbum „The Blackening“ von 2007. Laut eigener Aussage öffnete die Arbeit mit den unterschiedlichen Künstlern bei Roadrunner United seine Perspektive für viele neue Möglichkeiten im eigenen Schaffen. 

Roadrunner United - The End (Live New York, NY, 12/15/2005) [Official HD Video]

 

Quelle: Warner Music

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