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„I think I like the attention, I kind of like you too“

Die Berliner Musikerin und Schauspielerin Zsá Zsá, die bereits in London und LA gelebt hat, versteckte ihre eigenen Geschichten bis jetzt aus Selbstzweifel hinter ihren Schauspielrollen, in Filmen wie „Fack Ju Göhte 2“, „Gladbeck“ und der Kinderfilm Reihe„Die Wilden Hühner“.

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Zsá Zsá baute Mauern auf, die sie 2020 begann einzureißen und brachte sich das Produzieren bei, um die Soundwelt zu ihren persönlichen Geschichten selbst bestimmen zu können. Gemeinsam mit ihrem Produzenten Flo August (unter anderem Kraftklub, Kummer (Alles wird gut), VIZE, Galantis und BLVTH) schreibt und produziert sie in Berlin ihre ersten Songs. Mit ihrer dritten Singleauskopplung „ISSUES“ verarbeitet Zsá Zsá eine gescheiterte toxische Beziehung, die sie mit Anfang zwanzig von Amerika wieder zurück nach Berlin brachte.

Nach einer gescheiterten toxischen Beziehung zieht es Zsá Zsá mit Anfang zwanzig von Amerika wieder zurück nach Berlin. Sie will sich frei und leicht fühlen, doch trägt sie hinter der Fassade ihre Verletztheit mit sich. Ein Zustand in dem sie sich zum einen nach Liebe sehnt, jedoch nicht in der Lage ist echte Gefühle zuzulassen. Man fühlt sich einsam mit dem Gefühl keine Schwäche, geschweige denn echte Gefühle zeigen zu können und doch geht es vielen genau gleich. Die Angst vor weiterer Verletztheit baut nur mehr Schutzmauern auf.

Domenika Dorothea

„I could never say I love you“ Dating ist hart, besonders weil jeder seine eigenen Päckchen zu tragen hat, während Tinder und Co. einem das Gefühl der unendlichen Auswahl gibt. Das Gefühl, dass es da schon jemanden geben wird, der die Leere in einem selbst füllen kann.

Doch am Ende kann man dass nur selbst tun. Selbstzweifel, Selbstsabotage und Bindungsängsten führen nur zu mehr Einsamkeit. Jetzt probiert Zsá Zsá ehrlich zu sein mit sich und ihren Gefühlen, auch wenn das bedeutet sich manchmal nackt und verletzlich zu fühle.

 

„Es ist nicht einfach sich seine eigenen Probleme einzugestehen, auch wenn es sich sehr befreiend anfühlt. Mit Anfang zwanzig hatte ich eine wilde Phase mit oberflächlichen One- night stands. Ich habe mich oft gefragt was mit den Männern los war und weswegen alles irgendwie so nichtig war, bis ich gemerkt habe, dass ich selbst mein Trauma einer vorhergehenden toxischen Beziehung mit mir rum trage. Ich habe mich oft schrecklich einsam gefühlt mit meinen Problemen. Issues ist mein bisher ruhigster und sphärischster Song. Er hat etwas filmisches und eine gewisse weite die den Song atmen lässt und dem Thema platz und ruhe gibt, was ich daran sehr liebe.“

Zsá Zsá – Issues (Official Video)

 

Quelle: WE SHARE A LOT / PromoJukeBox
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