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Triosence ist eine deutsche Jazzband, die 1999 gegründet wurde. Das Trio besteht aus Bernhard Schüler (Piano), Stephan Emig (Schlagzeug) und Ingo Senst (Bass).

2001 gewann die Band den ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“ in Erfurt. Damit verbunden war die Produktion einer CD, ihr Debütalbum „First Enchantment“. Dem ersten Preis folgten der Ostsee-Jazz-Förderpreis, der Studiopreis des Deutschlandfunkes, der Kulturförderpreis der Stadt Kassel bis hin zu einer Nominierung zum Preis der deutschen Schallplattenkritik. Sie konnten damit den Einstieg in die Internationalen Jazzcharts in Deutschland feiern. Einen großen Erfolg konnte das Trio in Japan verbuchen, wo es seit dem Erscheinen ihres Debütalbums zu den bekannten Jazznewcomern zählt.

Die Musik ist eine Mischung aus Jazz, Folk, World und Fusion. Die Musikinstrumente sind gleichberechtigte Partner, was dem Trio ein breites Spektrum an Kompositionen ermöglicht. Alle Stücke sind Eigenkompositionen. Die Musiker lassen sich von verschiedenen Einflüssen inspirieren. Unter anderem sind dort zu nennen: Bill Evans Trio, Keith Jarrett, Hubert Nuss, John Taylor, Ahmad Jamal, Peter Erskine, Jack DeJohnette und Zakir Hussain. Ihre Melodien gelten als sehr eingänglich, lyrisch und poetisch.

„Scheint so, als habe der deutsche Jazz nach Till Brönner endlich neue junge Gesichter gefunden.“ (Stern, Juli 2005)
„Ein fantastisches Album, das man auf keinen Fall versäumen sollte!“ (Image Hifi, Juli 2005)
„Das Trio, das unseren Eindruck vom steifen deutschen Jazz weggewischt hat.“ (Swing Journal, Japan, April 2005)

Triosence veröffentlichte bisher 3 Alben: First Enchantment (Mons), Away For A While (Mons) und When You Come Home (Sony). Nach erfolgreicher Tour in USA und Deutschland veröffentlichen Triosence im Herbst 2010 ihre nächste CD, diesmal als Quintett featuring Sara Gazarek am Gesang und Frank Haunschild an der Gitarre.

zu den einzelnen Musikern:

Bernhard Schüler wurde am 19. September 1979 in Kassel geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er im Alter von 7 Jahren mit Klavierunterricht. Bereits als Teenager komponierte er eigene Stücke. Seine erste Band gründete er 1995, in der er gleichzeitig Saxophonist, Bandleader und Komponist war. Er nahm bereits 1996 und 1999 erfolgreich an “Jugend jazzt” teil. Bei “Jugend jazzt” 1999 gewann er aufgrund seines Klavierspiels eine Solistenförderung des Deutschen Musikrates und gewann 2000 dort den 1.Preis im Solistenwettbewerb. Von 1999 – 2004 studierte er an der Musikhochschule Köln.

Stephan Emig wurde am 7. Januar 1976 in Kassel geboren. Mit 13 Jahren machte er die ersten Versuche auf dem Schlagzeug. Er begann seine musikalische Ausbildung an der Modern Music School in Gießen und wechselte später an die Music Academy in Los Angeles.
Seit 1998 arbeitet er als professioneller Schlagzeuger und Percussionist u.a. mit Hamid Baroudi, Christina Lux oder Ritmo Del Mundo.
2002 bekam er den Kunstpreis der Stadt Kassel.
Er ist Dozent für Drums & Percussion u.a. am Music College Hannover, MainPop Bandcamp, Creativ Drum Camp.

Ingo Senst wurde am 26. 12. 1964 in Braunschweig geboren und studierte am Hilversum Conservatorium bei Koos Serierse und Rob Langereis.
Er bekam viele Auszeichnungen, wie z.B. Jazzförderpreis der Stadt Celle, gleichzeitig Solistenpreis der Jazzinitiative, Jazzpodium Niedersachsen, Großer Preis der Niederlande (nationaler Bandwettbewerb), Heineken Crossover Award, …
Zu seinen Referenzen gehören:
Glenn Miller Orchestra, Sebastian Netta Trio, In2the Blue Organ Jazz, Romy Camerun Band, Uli Launhardt Big Band, Oliver Groenewald Newnet, Raise the Roof!, Interzone, Tom Gäbel, Benny Bailey, Jeff Cascaro, Dusko Goykovich, Engelbert Wrobel, Uli Beckerhoff, Wim Overgaauw, Tony Lakatos, Thomas Alkier, Modern String Quartet, Stefan Bauer, Ramesh Shotham, Onita Boone, Paul Heller, Ack van Rooyen, Frank Wunsch, Joachim Schoenecker, Martin Classen, Michael Arlt, Dan Barrett, Antti Sarpila, Philippe Catherine, Biréli Lagrène, Silvia Droste, Hazy Osterwald, u. v. m.

aus : wikipedia.de

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