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VEMOD sind alles andere als eine Durchschnittsband. Die Norweger existieren vielmehr in musikalischen und lyrischen Grenzbereichen. Das zweite Album des Trios, “The Deepening”, ist aus demselben tonalen Granit gemeißelt, aus dem schon der Vorgänger “Venter på stormene” vor über einem Jahrzehnt geschlagen wurde. Das klangliche Grundgestein lagert im Ort Namsos, wo VEMOD um die Jahrhundertwende vom damals 12-jährigen Jan Even Åsli als lebenslanges Projekt aus musikalischer Leidenschaft ins Leben gerufen wurden. Die nächstgelegene Großstadt ist Trondheim, wo die eigenwillige lokale Nidrosian Black Metal Szene, die sich auf den ursprünglichen Namen der Stadt bezieht, die ersten musikalischen Bezugspunkte für VEMOD lieferte – wie das erste Demo “Kringom fjell og skog” (2004) eindeutig belegt. Als die Norweger sieben Jahre später mit dem Track “Moestæ Qverelæ” auf einer Split-Single sowie dem Demo “Vinterilden” im Jahr 2011 erneut auftauchten, hatten sie sich signifikant verändert. Das Trio hatte Elemente verstärkt, die schon zuvor vorhanden waren: Eine Prise Erhabenheit, die an frühe IN THE WOODS… erinnert, ein Schuss Melancholie und eine Messerspitze introvertierter Kontemplation inmitten einer breiten Palette emotionaler und dunkelfarbiger Klangbilder. VEMODs musikalischer Wandel findet Parallelen in der Entwicklung der französischen Brüder im Geiste, ALCEST, obwohl es in beide Richtungen keinen direkten Einfluss gab. Im Nachhinein können die Norweger als Vorreiter für aktuell so populäre Stile wie Blackgaze und Post-Black Metal gelten, obwohl sie sich beides nie auf ihre Fahne geschrieben haben. Mit ihrem Debütalbum “Venter på stormene” öffneten VEMOD im Jahr 2012 ihre Musik für neue Orte: Auf einen denkwürdigen Auftritt beim renommierten Beyond the Gates Festival in Bergen im Jahr 2013 folgte die legendäre Show im Vigeland Mausoleum beim Osloer Inferno Festival, die ein Jahr später VEMODs exzellenten Ruf sogar jenseits des Atlantiks zementierte. “The Deepening” kommt nun mit einer veränderten Produktion daher, die ein neues Klangbild erzeugt, ohne sich von den Wurzeln der Band zu lösen. Auch stilistisch beschreiten die Norweger neue Wege, indem sie ihrem Sound weitere Elemente hinzufügen. Die lyrischen Themen, die sich durch “The Deepening” ziehen, erzählen von Veränderung, Vergänglichkeit, Transformation und Wachstum. “The Deepening” will die Möglichkeit bieten, lang gehegte Überzeugungen und tröstliche Illusionen zu überwinden. Wahrheit kann schmerzen. Und eine Wahrheit ist, dass an der Wegkreuzung, die VEMODs zweites Album erreicht hat, ein vertieftes Verständnis ihrer musikalischen Welt wartet.

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1 Demons Within
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2 Neon God
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3 Fragile Threads
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4 Demons Within
Matriarch Demons Within
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5 Demons Within
There Is Nothing // All Is Void Demons Within
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The Cynic Burden
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Come Undone Burden
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