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Armored Saint ist eine US-amerikanische Metal-Band aus Pasadena, Kalifornien, die in den 1980er Jahren bekannt wurde. Die bekanntesten Mitglieder sind John Bush und Joey Vera. Armored Saint wurden Anfang der 1980er-Jahre von Sänger John Bush und Bassist Joey Vera ins Leben gerufen. Komplettiert wurde das Line-up der Band mit den beiden Gitarristen Phil E. Sandoval und Dave Prichard sowie dem Schlagzeuger Gonzo Sandoval.

Das erste Lebenszeichen der Band war ein Beitrag zum legendären Metal-Sampler Metal Massacre, auf dessen zweiter Ausgabe Armored Saint mit dem Song Lesson Well Learned vertreten sind. Kurz darauf erschien eine EP unter demselben Namen. 1984 veröffentlichte die Band schließlich ihr Debütalbum March of the Saint via Chrysalis. Die „Saints“ gingen auf ihre erste US-Tour als Support von W.A.S.P. und Metallica und teilten sich kurze Zeit darauf das Management mit letzteren. Als Metallica John Bush als Sänger abzuwerben versuchen, lehnt dieser ab.

Nach dem zweiten Album Delirious Nomad, das 1985 erschien, verließ Gitarrist Phil Sandoval die Band aus persönlichen Gründen. Die Band machte als Quartett weiter und nahm erst nach dem selbst produzierten Raising Fear (1987) und dem Livemitschnitt Saints Will Conquer Jeff Duncan als zweiten Gitarristen in die Band auf.

Armored Saint verloren wegen nicht ausreichender Verkäufe ihren Plattenvertrag mit Chrysalis, und so erschien Symbol of Salvation 1991 bei Metal Blade. Unterdessen war Phil Sandoval wieder ein Teil der Band, nachdem Dave Prichard im Februar 1990 an Leukämie starb. Armored Saint widmeten Symbol of Salvation dem verstorbenen Prichard. Mehrere seiner Kompositionen fanden den Weg auf das Album.

Nach einer Deutschland-Tournee im Vorprogramm der Scorpions löste sich die Band 1992 auf, nachdem Sänger John Bush das Angebot annahm, als Ersatz für Joey Belladonna bei Anthrax einzusteigen. Joey Vera widmete sich nach dem Ende der Band verschiedenen Projekten und tauchte u.a. im Line-up von Fates Warning, Tribe After Tribe, Seven Witches und als Live-Musiker bei Anthrax auf.

Im Jahr 2000 reformierte sich die Band und spielte ein Comebackalbum namens Revelation ein. Ein Jahr später folgte ein weiteres Album namens Nod to the Old School. Beide Alben bekamen hervorragende Kritiken von Presse und Fans. Die Band war zur Promotion dieser Alben verschiedentlich live unterwegs. Auch bei deutschen Sommerfestivals war die Band immer wieder zu Gast.

2010 erschien das erneute Comeback La Raza. Es wurde im Magazin Rock Hard zum Album des Monats gewählt und konnte auch erstmals in Deutschland eine Chartplatzierung erreichen. 2015 folgte mit Win Hands Down ein weiteres von der Fachpresse viel beachtetes Album. Es wurde ebenfalls im Magazin Rock Hard zum Album des Monats gewählt. Auch in Rocks und im Metal Hammer erhielt es sehr positive Kritiken.

Diskographie
March of the Saint (1984)
Delirious Nomad (1985)
Raising Fear (1987)
Symbol of Salvation (1991)
Revelation (2000)
Nod to the Old School (2001)
La Raza (2010)
Win Hands Down (2015)

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37/100 Popularity
1 March Of The Saint
Can U Deliver March Of The Saint
3:35
2 March Of The Saint
March Of The Saint March Of The Saint
4:13
3 Symbol Of Salvation
Reign Of Fire Symbol Of Salvation
3:57
4 Emotion Factory Reset
Close to the Bone Emotion Factory Reset
4:10
5 Punching the Sky
End of the Attention Span Punching the Sky
5:13
6 Symbol Of Salvation
Last Train Home Symbol Of Salvation
5:19
7 Emotion Factory Reset
Hit a Moonshot Emotion Factory Reset
4:35
8 March Of The Saint
Mad House March Of The Saint
3:48
9 Emotion Factory Reset
Every Man-Any Man Emotion Factory Reset
4:21
10 Raising Fear
Raising Fear Raising Fear
3:50

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