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DJ Danger Mouse (bürgerlicher Name Brian Burton; 29. Juli 1977 in White Plains, New York) ist ein Hip-Hop-Produzent, der Anfang 2004 als Schöpfer des ersten Bastard-Pop-Albums bekannt wurde.

Bei diesem Musikstil werden zwei verschiedene Stücke ineinander gemischt, um so ein neues zu erzeugen. Danger Mouse verband jeweils ein Lied des sogenannten White Album der Beatles mit einem Lied des Black Album des Rappers Jay-Z und nannte das Resultat The Black-White Album (später The Grey Album).

Obwohl das Album nicht zur offiziellen Veröffentlichung gedacht war und nur unter der Hand als CD-R und als Download von Burtons Website Verbreitung fand, rief es größere Aufmerksamkeit hervor und wurde wohlwollend rezensiert. Seine weitere Verbreitung als MP3 auf Websites unter dem Titel Grey Album wurde jedoch von der Plattenfirma EMI Group, die die Rechte an den Beatles-Aufnahmen hält, durch Abmahnungen unterbunden. Das Album geriet so in die laufende Debatte um illegale Musik-Downloads und das Copyright. Kritikern der Musikindustrie galt es als ein eklatantes Beispiel dafür, dass die bestehenden Gesetze Kreativität und musikalische Innovation behindern. Am Dienstag, den 24. Februar 2004 boten in einer gemeinsamen, Grey Tuesday genannten Aktion des zivilen Ungehorsams über 170 Websites das Grey Album zum Download an; es wurde mehr als eine Million mal heruntergeladen.

Im Gegensatz zu EMI unternahm Jay-Zs Label Roc-A-Fella Records keine rechtlichen Schritte. Danger Mouse hatte als Ausgangsmaterial eine gesonderte A-cappella-Version des Black Albums verwendet, die Jay-Z produziert hatte, um solche Remixe zu unterstützen.

Danger Mouse hatte bereits 2003 gemeinsam mit dem Rapper Jemini das Album Ghetto Pop Life veröffentlicht. Im Dezember 2004 wurde seine Mitwirkung als Produzent am Album Demon Days der Gorillaz bekanntgegeben, das im Mai 2005 erschien; ironischerweise bei EMI. Des Weiteren veröffentlichte er im Oktober 2005 mit MF DOOM unter dem Namen DANGERDOOM das Album The Mouse & The Mask.

Mit dem Sänger Cee-Lo Green veröffentlichte er als Gnarls Barkley am 19. Mai 2006 ein neues Album mit Namen St. Elsewhere. In Großbritannien sorgte der Song Crazy von Gnarls Barkley für Aufsehen, als er als erster Song überhaupt, der nur im Internet heruntergeladen werden konnte, die Spitze der Charts erreichte.

Burtons Künstlername stammt von der britischen Zeichentrickserie Danger Mouse.

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70/100 Popularity
1 St. Elsewhere
Crazy St. Elsewhere
2:58
2 Broken Bells
The High Road Broken Bells
3:52
3 THE MOUSE AND THE MASK (METALFACE EDITION)
Benzi Box THE MOUSE AND THE MASK (METALFACE EDITION)
3:00
4 Cheat Codes
Belize - feat. MF DOOM Cheat Codes
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5 THE MOUSE AND THE MASK (METALFACE EDITION)
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Who's Gonna Save My Soul The Odd Couple
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Good Luck Good Luck
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Sofa King THE MOUSE AND THE MASK (METALFACE EDITION)
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The Ghost Inside Broken Bells
3:18
10 Dark Night of The Soul
Little Girl (feat. Julian Casablancas) Dark Night of The Soul
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