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The Notwist ist eine deutsche Band, die ursprünglich aus Weilheim in Oberbayern stammt, und eine der wichtigsten und erfolgreichsten Bands der deutschen Indie-Szene. Sie ist der Auslöser für die Gründung vieler Weilheimer Bands und Mittelpunkt eines Netzwerkes von mehr oder weniger eng miteinander verknüpften Projekten lokaler Musiker.

Die Mitglieder von The Notwist sind oft auch noch in anderen Projekten vertreten oder veröffentlichen solo, unter anderem bei/mit Village of Savoonga, Tied & Tickled Trio, Lali Puna, Ms. John Soda, Potawatomi, Alles wie Groß, Ogonjok, Rayon, 3 Shades of Blues, Hometrainer, 13 & God, Bolzplatz Heroes, Schweisser. Viele dieser Bands sind auf dem Musiklabel Hausmusik vertreten, das oft im Zusammenhang mit The Notwist erwähnt wird, auch wenn die Band selber noch nie auf diesem Label veröffentlicht hat.

Wie schon zu Anfangszeiten, als Notwist als regional bekannte Schülerband agierte, nimmt die Gruppe noch heute im uphon-Studio von Mario Thaler in Wilzhofen bei Weilheim auf.

Bandgeschichte
Nachdem die Band 1989 durch die Brüder Markus und Micha Acher gemeinsam mit Martin Messerschmidt gegründet worden war, erschien das Debutalbum The Notwist im Jahr 1990. Es enthielt musikalisch gesehen eine Mischung aus Punk, Rock und Metal. Noch im selben Jahr ging es auf Tour mit Jesus Lizard und Bad Religion. 1992 erschien das Nachfolgealbum Nook, das von dem Musikmagazin Visions die Wertung 6 aus 5 bekam . Ungefähr zeitgleich erschien die CD Johnny and Mary, auf der das Lied Johnny and Mary außer von The Notwist noch von den Bands The Slumlords, Trash can Trasher und Wurzel aus C gecovert wurde. Diese CD erschien auf dem Landsberger Musiklabel Raffmond.

Nach einer Tour mit Therapy? und Blumfeld sowie der Produktion von diversen Soundtracks kam 1995 das Album 12 heraus, auf dem nun auch erstmals elektronische Instrumente und Computer-Soundschnipsel zum Einsatz kommen, welche von Martin Gretschmann, alias Console (ehemals Toxic) geschaffen wurden. Den ersten 5.000 Exemplaren der CD liegt die Bonus-CD Loup bei, auf der eine Remix-Version des Liedes Torture Day mit dem Gesang von Cindy Dall (Smog) eingespielt ist. Zero Hour/MCA lizenzieren 12 für Nordamerika.

Im Jahr 1997 wurde Martin Gretschmann offiziell als festes Bandmitglied bei The Notwist deklariert. 1998 folgte die Veröffentlichung des Albums Shrink, das von dem ursprünglichen Stil der Band sehr fern ist und nun primär Jazz- und Elektronik-Elemente enthält. Dennoch hat die Platte einen hohen Wiedererkennungswert; die Band hat trotz Stilveränderung markante Elemente ihrer Musik behalten. Die anschließende Tour führte The Notwist unter anderem mit Stereolab nach England und mit dem japanischen Musikkünstler Cornelius ein weiteres Mal in die USA.

Nach der Produktion von Soundtracks für Absolute Giganten und Crazy wurde 2002 das Album Neon Golden veröffentlicht, was der Band den bisher größten Erfolg bescherte – es landete auf Platz 10 der deutschen Albumcharts und erhielt den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik 2002. Am 3. November 2006 wurde die DVD “On/Off the Record” veröffentlicht, ein Dokumentarfilm von Jörg Adolph über die Entstehung von Neon Golden.

Im Sommer 2003 gründete die Band ihr eigenes Musiklabel namens Alien Transistor, auf dem sie die EP Lichter veröffentlicht haben, ein Soundtrack zu dem gleichnamigen Film von Hans-Christian Schmid.

Am 6. September 2004 erschien die EP Solo Swim, ein gemeinsames Werk von The Notwist, Console und Klimek. Gleichzeitig ist sie der Soundtrack zu dem Dokumentarfilm Kanalschwimmer von Jörg Adolph. Diese beiden EPs sind in Vinyl-Form, nicht als CD, erschienen – wie auch die letzte EP von Rayon (Markus Acher), die im Frühjahr 2006 veröffentlicht wurde. Im März 2005 erschien das Album 13 & God, für welches sich die Band gemeinsam mit Themselves des Plattenlabels Anticon zu der Gruppe 13 & God formiert hat.

Seit Anfang 2006 befand sich die Band im Studio, um ein Nachfolgealbum zu Neon Golden aufzunehmen. Kurz darauf verließ Messerschmidt die Band und wurde durch Andi Haberl ersetzt. Markus Acher: “Das war beiderseits. Lief nicht unfreundlich oder so. Aber es ging so nicht mehr.”

Das Album The Devil, You + Me erschien am 2. Mai 2008.

www.notwist.com

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