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Steven John Wilson ( 3. November 1967 in Hemel Hempstead) ist ein britischer Musiker. Wilson spielt diverse Instrumente und ist autodidaktisch erlernter Produzent, Toningenieur, Gitarrist und Keyboarder.

Am besten bekannt als Gründer, Sänger, Gitarrist und Songwriter der Progressive-Rock-Band Porcupine Tree, deren Alben Deadwing (2005) und Fear of a Blank Planet (2007) vom Classic Rock Magazine zum jeweiligen „Album des Jahres“ gekürt wurden, ist Wilson auch in vielen anderen Bands und Projekten involviert, die weit über die Genre-Grenzen des Progressive Rock hinaus gehen. Unter anderem sind das Bass Communion (Ambient, Drone), Blackfield (Pop-Rock), No-Man (Art-Pop) sowie Incredible Expanding Mindfuck (Krautrock, oft abgekürzt zu I.E.M.). Außerdem pflegt er eine Solokarriere unter eigenem Namen.

Als Produzent umfassen seine Referenzen unter anderem Opeth, Orphaned Land, Fish, Anja Garbarek, Marillion und Paatos. Sein eigenes Label Headphone Dust verlegt Kleinstauflagen von Tonträgern.

Biografie
Bereits mit elf Jahren begann Wilson, eigene Musik zu komponieren. Nach und nach erweiterte er sein privates Studio „No Man's Land”, lernte Gitarre und Keyboard und produzierte eine Reihe von Tapes. Zunächst war die Band No-Man mit Tim Bowness sein erfolgreichstes Projekt, für das er seinen ersten Plattenvertrag erhielt. Aus einer albernen Laune heraus entstand Porcupine Tree, eigentlich ein Soloprojekt Wilsons, für das er eine Biografie erfand, die von verlorengegangenen Tapes einer legendären Band erzählt. Diese „wieder aufgefundenen“ Tapes fielen Richard Allen, damals bei Delerium Records, in die Hände, und Wilson bekam einen zweiten Plattenvertrag. Inzwischen ist Porcupine Tree seine weitaus erfolgreichste Band.

Soloarbeiten

Cover Version: Zwischen 2003 und 2010 wurde eine Serie von sechs 2-Track-CD-Singles unter eigenem Namen veröffentlicht. Dabei beinhaltet jede CD eine Coverversion und ein Steven Wilson-Originalsong. Die Auswahl der Coversongs ist sehr unterschiedlich: Die CDs beinhalten Songs von der kanadischen Sängerin Alanis Morissette, der schwedischen Popgruppe ABBA, der Rockband The Cure, dem schottischen Songwriter Momus, Prince, und dem schottischen Singer-Songwriter Donovan. Als finale CD-Single wurde „Cover Version VI” in einer limitierten Box mit leeren Plätzen für die vorherigen fünf Singles veröffentlicht.

Insurgentes: Im November 2008 zuerst als limitierte Deluxe-Mailorder-Version verfügbar, veröffentlichte Wilson im Februar 2009 Insurgentes, das erste Album unter seinem eigenen Namen. Es ist benannt nach der Avenida de los Insurgentes, der längsten Hauptstraße von Mexico City. Mit dem Namen Insurgentes (dt. Rebellen, Aufständische) spielt Wilson auf seine Art und Weise Musik zu machen und auf die Gestaltung seiner Musikkarriere an. Wilson bezeichnet es als die bisher „experimentellste Song-basierte Musik”, die er je gemacht hat. Als Haupteinflüsse nennt er post-punk Shoegazing (á la Joy Division und The Cure). Er bezeichnet es außerdem als sehr Drone- und Noise-orientiert.

Grace for Drowning: Grace for Drowning ist der umfassende Titel zweier Solo-Alben, Deform to Form a Star und Like Dust I Have Cleared From My Eye, die am 26. September 2011 zusammen als Doppelalbum über das Independent-Label Kscope veröffentlicht wurden.

Im Zuge der Veröffentlichung von Grace for Drowning startet Steven Wilson seine erste Solotour. Mit Tourdaten im Oktober und November 2011 wird auf den Konzerten Material von Grace for Drowning und Insurgentes gespielt. Das Line-up besteht aus Marco Minnemann (Schlagzeug), Nick Beggs (Bass), Aziz Ibrahim (Gitarre), Adam Holzman (Keyboards), Theo Travis (Flöte / Saxophon) und Steven Wilson (Gesang, Gitarren, Keyboards). Als Keyboarder war ursprünglich Gary Husband eingeplant, welcher aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste.

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