Es gibt Zeiten im Leben, deren Wert man erst erkennt, wenn sie vorbei sind. Momente, die man einfach gelebt hat, ohne zu ahnen, dass man sich später genau nach diesem Gefühl zurücksehnen würde. Um diese Erinnerung geht es auf „Eiskalte Engel”, der neuen EP von ClockClock. Kein wehmütiges Zurückwollen, sondern ein Blick auf eine Zeit, die so nie wiederkommt und gerade deshalb bleibt. Erzählt in den Bildern großer amerikanischer Coming-of-Age-Filme: lange Sommernächte, erste Lieben, Freundschaften, die sich damals unzerstörbar anfühlten.
Musikalischer Stil
ClockClock bewegen sich mit „Eiskalte Engel” innerhalb ihres charakteristischen Sounds, der sich zwischen mehreren Genres verorten lässt:
- Pop
- Dance-Pop
- Electropop
- Deutschsprachiger Mainstream-Pop mit tanzbaren Elementen
Eine erfolgreiche Bandgeschichte
Musikalisch machen ClockClock da weiter, wo sie zuhause sind: Songs, die tanzen lassen und trotzdem etwas erzählen. Vier Nummer-eins-Hits, über 330 Millionen Streams, ausverkaufte Headliner-Tourneen und Support-Shows für P!nk, Simply Red und OneRepublic stehen inzwischen in der Bandgeschichte. Mit dem Debütalbum „Dreamers” (2024) und der anschließenden ausverkauften Tour hat das Trio dieses Kapitel abgeschlossen; zuletzt war Sänger Boki bei „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert” zu Gast.
Ein volles Jahr 2026
2026 war für ClockClock schon vor dieser EP ein volles Jahr. Der Verlauf des Jahres im Überblick:
- Anfang 2026: Veröffentlichung der EP „Out Of The Dark” – zugleich Abschluss der „Dreamers”-Ära
- Frühjahr 2026: dritte ausverkaufte Headliner-Tour
- Sommer 2026: große Open-Air- und Festivalauftritte europaweit
- 11.09.2026: Veröffentlichung der neuen EP „Eiskalte Engel”
„Eiskalte Engel” übersetzt das, was in diesem Jahr passiert ist, in neue Songs.
Die Fokus-Single „Skeletons”
Im Zentrum der EP steht die Fokus-Single „Skeletons”. Der Song handelt von den Dingen, die man aus der eigenen Vergangenheit mitträgt: Geschichten, die man niemandem erzählt hat, und Erinnerungen, die trotzdem Teil von einem geworden sind. Damit bringt er das Thema der EP auf einen einfachen Punkt: Was hinter einem liegt, verschwindet nicht. Es kommt mit.
Eckdaten zur Veröffentlichung
- Veröffentlichungsdatum der EP: 11.09.2026
- Titel der EP: „Eiskalte Engel”
- Band: ClockClock
- Sänger: Boki (Bojan Kalajdzic)
- Fokus-Single: „Skeletons”
- Vorherige EP: „Out Of The Dark” (Anfang 2026)
- Vorheriges Album: „Dreamers” (2024)
- Bisherige Nummer-eins-Hits: vier
Der Sänger: Boki alias Bojan Kalajdzic
Hinter dem Künstlernamen „Boki” steckt Bojan Kalajdzic, der gebürtig aus Speyer stammt. Seine Wurzeln liegen in Bosnien und Herzegowina, von wo seine Familie während des Balkankriegs nach Deutschland flüchtete. Über seine Kindheit als Flüchtlingskind hat Boki bislang nicht allzu viel preisgegeben, außer dass er und sein Bruder zwar in eher ärmlichen Verhältnissen, aber dennoch glücklich und unbeschwert aufgewachsen seien.
Seine Leidenschaft für Musik entdeckte Boki bereits früh: Inspiriert von großen US-amerikanischen Vorbildern wie Usher und Justin Timberlake, schrieb er mit gerade einmal zehn Jahren seinen ersten eigenen Song. Später soll ihn sein Englischlehrer dazu ermutigt haben, seiner Passion nachzugehen, und ihn dazu gebracht haben, eines seiner selbst komponierten Stücke vor der gesamten Klasse vorzutragen – ein Moment, den Boki rückblickend als einen der Schlüsselmomente seiner musikalischen Entwicklung beschreibt.
Während seines Studiums in Landau versuchte sich Bojan Kalajdzic anschließend als Straßenmusiker. Genau dort kam es zu jener schicksalhaften Begegnung, aus der später ClockClock entstehen sollte.
Die Entstehung von ClockClock
Gegründet wurde ClockClock von den Produzenten Fabian „Feezy” Fieser und Mark Vonsin, die sich bereits in ihrer Schulzeit am Paul-von-Denis-Gymnasium in Schifferstadt kennengelernt hatten. Die Verbindung zu Sänger Bojan Kalajdzic entstand während einer gemeinsamen Jam-Session, als dieser in Landau als Straßenmusiker unterwegs war. Gemeinsam begannen die drei Musiker daraufhin, eigene Songs zu schreiben und zu produzieren – einen Klang, der nicht nur ihre Begeisterung für elektronische Tanzmusik widerspiegelt, sondern auch Elemente aus Hip-Hop, Indie und Rock integriert. Der Bandname „ClockClock” leitet sich dabei, wie Bandleader Bojan Kalajdzic selbst erklärt, von dem Geräusch ab, wenn zwei Klanghölzer aneinandergeschlagen werden.
Ein erster wichtiger Meilenstein gelang der Band 2017, als sie ihre Musik an den Berliner Radiosender Fritz schickten. Der Sender spielte daraufhin ihren Song „Just a Dream”, der im selben Jahr veröffentlicht wurde. Dieser frühe Erfolg führte 2018 zur Aufmerksamkeit des Förderprogramms Bandpool der Popakademie Baden-Württemberg, bei dem ClockClock nach einem erfolgreichen Vorspielen aufgenommen wurde. Im Zuge dessen zog die Band nach Mannheim, um dort weiter an ihrer musikalischen Karriere zu arbeiten.
Den eigentlichen Durchbruch feierte ClockClock schließlich 2020 mit dem Song „Redlight”, einer Zusammenarbeit mit dem Musikprojekt Glockenbach, die in mehreren Ländern Goldstatus erreichte. Es folgten weitere erfolgreiche Singles wie „Brooklyn”, die die Position der Band in der deutschen Musiklandschaft weiter festigten. Mit ihrer ersten Solo-Single „Sorry” gelang ClockClock 2021 erstmals der Sprung auf Platz eins der deutschen Airplay-Charts – ein Erfolg, den sie 2022 mit „Someone Else” sowie 2023 mit „Over” wiederholten. Im Frühjahr 2023 folgte mit „When the Sun Don’t Shine” die erste ausverkaufte Headliner-Tour der Band durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Im Juni 2024 veröffentlichte ClockClock den Song „Love U Again”, der ebenfalls in den vorderen Rängen der Trend-Charts landete. Bereits acht Monate nach der ersten Headliner-Tour folgte mit der „Dreamers Tour” die zweite Konzertreise der Band. Im selben Jahr erschien mit „Dreamers” das erste Studioalbum von ClockClock, das Platz 25 der deutschen Albumcharts erreichte. Am 28. März 2025 veröffentlichte die Band gemeinsam mit dem Musikduo Fast Boy den Song „Born Again”. Im selben Jahr war Bandgründer und Sänger Bojan „Boki” Kalajdzic außerdem Teilnehmer der zwölften Staffel der VOX-Show „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert”, wo er die gesamte Geschichte der Band einem breiten Publikum vorstellte.
MISTER MIXMANIA
