“The most impressive songs usually reflect life experiences, and AVEC demonstrates that. That the young Austrian artist writes from the heart becomes clear in every verse and every refrain.”
(Eurosonic Norderslaag Festival, Red.)
Die besten Lieder basieren nicht selten auf den besten Geschichten. Und die sind im besten Fall wahr: Seit 2015 AVECs erste EP “Heartbeats” erschienen ist, rüttelt die junge österreichische Musikerin gekonnt und gut am Bild dessen, was man über zutiefst ehrliche Popmusik zu wissen geglaubt hat.
Die erste, sehr erfolgreiche Single “Granny” hat den Weg zum jugendlich-melancholischen Debütalbum “What If We Never Forget” geebnet. Es wurde mit mehreren Nominierungen bei den Austrian Amadeus Music Awards (unter anderem “Künstlerin des Jahres” und “Best Sound”)
belohnt: ein erstes, starkes Folkpop-Statement, reduziert, kraft- und eindrucksvoll. So eindrucksvoll, dass AVEC in weiterer Folge unter anderem Support-Slots für Zucchero, Sting oder The Tallest Man On Earth gespielt hat.
Und genau da hat sich ein schöner Kreis geschlossen: gerade der Letztgenannte ist für die selten gute und schlichte Art, wie er nur mit Gitarre und Stimme ganze Welten heraufbeschwört, bekannt. Lieder nach geschichtenerzählender Folktradition, die AVEC als sehr junger Teenager für sich entdeckt hat.
Unähnlich vieler anderer hat es AVEC nicht vom oberösterreichischen Land sofort in die Stadt verschlagen, um da die große Karriere zu starten. Wie schon für
die Aufnahmen zum ersten Album hat es die junge Musikerin deshalb auch gemeinsam mit ihrem besten Freund und stetem musikalischen Wegbegleiter Andreas Häuserer einmal mehr nach Irland verschlagen: der Norden, so die Künstlerin, gibt ihr etwas, das sie sonst nirgends findet. In Irland, in gemeinsamer Arbeit mit Produzent Tommy McLaughlin, ist schließlich auch das zweite Album “Heaven/Hell” (2018) entstanden.
Mehr Kanten, mehr inhaltliche Klarheit, mehr Pop.
AVEC tourt mittlerweile mit großer Liveband – und das von Frankreich bis Belgien, von Deutschland bis Portugal. Die “Heaven/Hell”-Tour war in Österreich gänzlich ausverkauft. Gegipfelt hat alles schließlich dort, wo sich jährlich die neuesten, besten jungen Acts Europas versammeln: Am Eurosonic Norderslaag Festival in Groningen, Niederlande.2019 gewinnt AVEC ebenda in der Kategorie “Singer/Songwriter” bei den festivalintern verliehenen “Music Moves Europe Talent Awards”.
2020 hat AVEC ihr drittes Album „Homesick“ veröffentlicht. Aktuell verzeichnet sie mehr als 60 Millionen Streams – und das allein auf Spotify. In einer Zeit, in der es Einzigartigkeit braucht, um aus dem Meer an neuen Releases herauszustechen, macht AVEC alles richtig. Ihre Lieder sind realitätsnah und trotzdem Einladung zur Gedankenreise.In einer Welt, in der man gerade als junger, vegan lebender und politisch interessierter Mensch nicht umhin kann, sich zu positionieren, beschäftigen sich AVECs Lieder natürlich auch mit Fragen wie der, ob und wie man unsere Umwelt schützen kann. Gleichzeitig führen uns auf wunderbar kaleidoskopische Weise auch genau diese Lieder durch oft besungene, niemals alte Themen wie dieses seltsame Älterwerden; das Gefühl, nirgends dazuzugehören – und das vielleicht auch gar nicht zu wollen; und durch all die anderen leichten und schweren, immer kostbaren zwischenmenschlichen Begebenheiten, die den Zirkus Leben ausmachen.
Quelle: Sony Music

