Anne-Sophie Mutter ( 29. Juni 1963 in Rheinfelden in Baden) ist eine deutsche Violinistin und zählt zu den erfolgreichsten Geigerinnen weltweit.

Anne-Sophie Mutter wuchs im baden-württembergischen Wehr auf. Ihr Vater war der Zeitungsverleger (Alb-Bote) Karl-Wilhelm Mutter. Bereits mit fünf Jahren wünschte sie sich Geigenunterricht. Als sie nach einem halben Jahr Unterricht schon einen Wettbewerb gewann, stand ihr Berufswunsch fest. Sie wurde von der Schulpflicht entbunden und erhielt neben Klavier- und Geigenunterricht privaten Schulunterricht.

Sie gewann mehrmals den Wettbewerb Jugend musiziert. Die Fachwelt wurde auf die 13-jährige aufmerksam, als sie 1977 bei den Salzburger Pfingstkonzerten mit Mozarts G-Dur-Konzert unter Herbert von Karajan debütierte. Anschließende Konzerte und Einspielungen mit den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan in den 1980er Jahren begründeten ihren Weltruhm.

Anne-Sophie Mutter besitzt zwei kostbare Stradivari-Violinen, die Emiliani und die Lord Dunn-Raven

Anne-Sophie Mutter ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse, des Bayerischen Verdienstordens und der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg. Vor kurzem erhielt sie das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. Im Januar 2002 erhielt Anne-Sophie Mutter den Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst sowie den Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München 2001. 2003 erhielt sie den Herbert-von-Karajan-Musikpreis in Baden-Baden. 2008 wurde sie mit dem Ernst von Siemens Musikpreis ausgezeichnet. Für die Förderung junger Streicher gründete sie zwei Organisationen: Die Rudolf-Eberle-Stiftung 1987 sowie den Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter-Stiftung 1997. Sie ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music.

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