Bianca (Sängerin)

Bianca (bürgerlich: Herlinde Grobe, 5. Oktober 1948 in Hausen bei Offenbach) ist eine deutsche Sängerin und Komponistin volkstümlicher Schlager. Sie ist bekennende Christin und vor allem durch ihre Lieder mit religiösen Inhalten bekannt.

Als Sängerin tritt die Künstlerin unter dem Namen Bianca, als Komponistin unter ihrem bürgerlichen Namen Herlinde Grobe auf. Die Texte der Lieder schreibt meist ihr Lebensgefährte unter dem Pseudonym Sandra Mareike.
Inhaltsverzeichnis
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1 Leben
2 Preise und Ehrungen
3 Singles
4 Diskografie

Leben

Bianca spielte bereits als Kind Akkordeon und sang in einem Kinderchor. Sie erfuhr eine klassische Tanzausbildung und wurde schließlich Feintäschnerin. Mit fünfzehn Jahren versuchte sie sich als Schlagersängerin. Zusammen mit Thomas Fritsch veröffentlichte sie den Titel Ihr wart doch auch nicht anders. In den 1970er Jahren sang sie u. a. bei christlichen Musicals (u.a. 1973 die Rolle der Lydia im Paulus-Oratorium von Siegfried Fietz) mit. Ferner sang sie zusammen mit Frank Farian in dessen Hit Rocky den Refrain (ebenso in Spring über deinen Schatten, Tommy und An mir soll es nicht liegen). 1977 produzierte Farian für Herlinde die Single Der Junge, den ich nie vergessen kann.

1986 begann sie ihre Karriere als Sängerin und Komponistin. Sie komponierte zwei Titel (Lieder der Berge und Zaubersee) für den Grand Prix der Volksmusik, die sie zunächst auch selbst sang. Im Wettbewerb wurden die Titel dann von Heino und Uschi Bauer gesungen. Heinos Titel erreichte Platz 12, Uschi Bauer schied vorzeitig aus. Beim Grand Prix der Volksmusik 1989 war sie erneut mit zwei von ihr komponierten Titeln vertreten. Hörst du die Glocken von Stella Maria, gesungen von Edith Prock erreichte Platz 4, und Die Rosen der Madonna, den sie selbst sang, erreichte Platz 5. Beim Grand Prix der Volksmusik 1990 versuchte sie es mit dem Lied Lieber Gott, lass uns erhalten und kam über die Vorentscheidung nicht hinaus. Im gleichen Jahr erreichte sie mit Ich träume in der Heide beim Wettbewerb Lieder so schön wie der Norden 1990 den 3. Platz. 1992 war sie mit Schäfers Traum beim Grand Prix der Volksmusik 1992 und erreichte Platz 10, und beim Grand Prix der Volksmusik 1995 kam sie über die Vorentscheidung nicht hinaus. Beim Grand Prix der Volksmusik 1996 belegte sie mit Und in Val Campano ist Frühling den 4. Platz. Bei volkstümlichen Fernseh- und Rundfunkveranstaltungen ist sie häufiger zu Gast.

Sie ist geschieden und hat zwei Töchter.
Preise und Ehrungen

Edelweiß (Preis), 1992

Singles

Der Junge, den ich nie vergessen kann 1977 (als Herlinde)
Lieder der Berge 1986
Der Zaubersee 1986
Die Hirtenflöte 1989
Hörst du die Glocken von Stella Maria 1989
Die Rosen der Madonna 1989
Tausend Kerzen brennen schweigend in der Nacht 1989
Lieber Gott, lass uns erhalten 1990
Ich träume in der Heide 1990
Fährmann, hol über 1991
Schöner Rosengarten 1991
Und dann schauen mich zwei große, blaue Kinderaugen an 1991
Engel von San Capitello 1992
Schäfers Traum 1992
Meine Seele verkauf ich nicht 1996
Und in Val Campano ist Frühling 1996

Diskografie

Zaubersee, 1986
Von Herz zu Herz, 1989
Meine Welt, 1991
Gefühle bleiben, 1992
Aus meinem Herzen, 1993
Abend in den Bergen, 1993
Aus Träumen erwacht, 1995
Ein Stern erstrahlt, 1995
Meine Seele verkauf ich nicht, 1996
Zwischen Gestern und Morgen, 1998
Ich glaube an die Zukunft der Liebe, 2001
Im Namen des Vaters, 2004

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