Die Sterne sind eine Hamburger Band. In jetziger Form gegründet haben sie sich 1992. Sänger Frank Spilker benutzte den Bandnamen aber schon (“… damit ihn niemand anderer benutzt”) vorher, als er noch zusammen mit zum Beispiel Jochen Distelmeyer von Blumfeld in Bad Salzuflen seine Musik auf dem Fast Weltweit Label veröffentlichte.

Die Sterne werden neben Blumfeld und Tocotronic zu den wichtigsten Vertretern der sogenannten Hamburger Schule gezählt und veröffentlichen ihre ersten Singles und Sampler-Beiträge bei dem renommierten Label L'age d'or. Wichtige Einflüsse in der Musik der Sterne sind Indie-Pop, Hip-Hop, Soul und Funk mit elektronischen Anleihen. Textlich bewegt sich die Band thematisch zwischen Politik und Privatem, verzichtet aber dabei zunehmend auf eindeutige Parolen, während es 1992 noch unmissverständlich hieß: “Fickt das System”.
Dabei wird oft mit genau beobachteten alltäglichen Situationen gearbeitet, die in seltsam verfremdeter Form wiedergegeben werden. Abgeleitete Kernausagen werden mit zum Teil mit sehr einprägsamen Wortspielen auf en Punkt gebracht.
In ihrer Anfangsphase wurden sie in der Pop-Presse gar als Nachfolger der Ton Steine Scherben gefeiert. U.a. haben sie den Scherben Klassiker “Jenseits von Eden” gecovert. 1998 wurden sie vom Goethe-Institut als Botschafter deutscher Popkultur nach Nordamerika eingeladen.

Die Sterne haben für viele deutsche Filme den Soundtrack geschrieben, so auch für Der Strand von Trouville. Ihre bekanntesten Titel sind Fickt das System, Widerschein, Universal Tellerwäscher, Was hat dich bloß so ruiniert? und Big in Berlin.

Bassist Thomas Wenzel ist auch Mitglied der Bands Cow und Die Goldenen Zitronen. Keyboarder Richard von der Schulenburg ist auch solo tätig.

Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.

Bestseller Nr. 1
Hallo Euphoria
11 Bewertungen
Bestseller Nr. 2
Bestseller Nr. 3
Bestseller Nr. 4