Kamelot ist eine US-amerikanische Melodic-Power-Metal-Band mit progressivem Einschlag und orchestralen/klassischen Einflüssen. Gegründet wurde die Band 1991 von Thomas Youngblood und Richard Warner. 1994 unterschrieb Kamelot einen Plattenvertrag und veröffentlichte im August des folgenden Jahres ihr Debüt Album Eternity. 1996 folgte Dominion. Im Frühjahr 1997 wurden Schlagzeuger Richard Warner und Sänger Mark Vanderbilt ausgetauscht. Mit Casey Grillo und dem früheren Conception-Sänger Roy Khan, der in die laufende Produktion zu Siége Perilous einstieg, fand Kamelot Ersatz. 1999 kehrte die neu formierte Band nach Wolfsburg ins „Gate Studio“ zurück, um dort das vierte Album The Fourth Legacy zu produzieren. Im Jahre 2001 präsentierte die Band ihr fünftes Studiowerk Karma. Die 2006 erschienene Live CD One Cold Winter's Night enthält Live-Ausschnitte vom Konzert in der Rockefeller Music Hall in Oslo. Gäste bei diesem Auftritt sind unter anderem Simone Simons (Sängerin der Symphonic Metal-Band Epica), Thomas' Frau Marie und Snowy Shaw (Ex-King Diamond/Dream Evil). Das Album Ghost Opera erschien im Sommer 2007 und ist stilistisch etwas düsterer. Das Video für den Titelsong Ghost Opera wurde in Serbien gedreht. Ghost Opera erhielt weltweit Höchstwertungen, das deutsche Hardline Magazine vergab z. B. 10 von 10 Punkten. Im Herbst 2010 veröffentlichten sie mit Poetry for the Poisoned ihr neuntes Studioalbum.
Am 21. April 2011 gab Sänger Roy Khan bekannt, dass er die Band aus gesundheitlichen Gründen verlässt. Er hatte bereits auf der Tournee zu Poetry for the Poisoned nicht mitgewirkt und wurde durch Fabio Lione von Rhapsody of Fire vertreten. Am 22. Juni 2012 gaben sie auf ihrer Website Tommy Karevik offiziell als neuen Sänger bekannt.
The Black Halo, Epica
The Black Halo und Epica beschäftigen sich textlich mit Goethes Faust, vor allem Faust II und den Querverweisen zur in der Klassik wiedergefundenen griechischen Antike. Handelnd sind vor allem Ariel und Helena. Die Musik weist deutliche klassische Einflüsse auf, auf der anderen Seite ist sie manchmal aber auch recht düster. So enthält der erste Song March of Mephisto vom Album The Black Halo Growlparts, die aus der Albumversion des Songs von Shagrath (Sänger der norwegischen Dark-Metal-Band Dimmu Borgir) stammen.
Das Album Epica diente der niederländischen Band gleichen Namens nach eigenen Angaben als Inspiration bei der Namensfindung.
Studioalben
Eternity (1995)
Dominion (1997)
Siége Perilous (1998)
The Fourth Legacy (1999)
Karma (2001)
Epica (2003)
The Black Halo (2005)
Ghost Opera (2007)
Poetry for the Poisoned (2010)
Silverthorn (2012)
Haven (2015)
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