„My friends only see when I’m sad. Cuz I love the things that don’t last. It’s just the way that I am“, heißt es in Maisy Kays hunderttausendfach gestreamten Hit „Mascara Tears“, mit dem die in Los Angeles lebende Britin kürzlich ihren Ausnahmestatus als eines der aufregendsten To-Watch-Talente 2022 zementierte. Mit ihrem sofort wiedererkennbaren Signature-Mix aus Eighties-inspiriertem Synth-Pop, gefühlvollen R `n B-Einflüssen, direkt unter die die Haut gehenden Vocals und ihren zwischen bittersüßer Sad-Girl-Melancholie und einem gehörigen Schuss Ironie pendelnden Lyrics begeistert die 23-Jährige momentan ein rasant wachsendes Publikum rund um den Globus – gerade erst der Anfang für Maisy Kay, von der man in diesem Jahr definitiv noch so einiges hören wird!

Maisy Kays Leidenschaft für die Musik wird – ähnlich wie bei vielen heutigen Künstler:innen – vor dem Fernseher geweckt: Allerdings nicht durch typische Kindershows auf dem Disney-Channel, sondern durch die gruselige Story von Andrew Lloyd Webbers Kult-Musical „Das Phantom der Oper“. „Eigentlich habe ich schon immer gesungen“, blickt die Britin zurück. „Irgendwie fühle ich mich zu dunkleren Dingen hingezogen. Mit 6 oder 7 war ich völlig von diesem Musical besessen. Das war der Moment, in dem ich beschloss, selbst Sängerin zu werden. Anfänglich hatte ich nur geplant, Musiktheater zu machen und vielleicht irgendwann die weibliche Hauptrolle zu spielen. Doch dann wurde der Wunsch immer größer, auch eigene Songs zu schreiben.“

Schon im Alter von 10 komponiert Maisy ihr erstes eigenes Musical, mit dem sie es nach der Schulpremiere sogar ins örtliche Lokalblatt schafft. Nachdem sich ihr Songwriting immer mehr in Richtung Popmusik entwickelt, werden erste Produzenten und Labels auf sie aufmerksam. Ein Interesse, das ihr mit 14 schließlich das Angebot zu ihrem ersten Plattenvertrag beschert. Maisy lehnt ab, um sich stattdessen stärker auf ihre musikalische Entwicklung als Sängerin und Songwriterin zu konzentrieren. Sie macht den Sprung aus der ländlichen Idylle des Vereinigten Königreichs ins vibrierende Herz der amerikanischen Entertainment-Industrie: Los Angeles.

„Mit knapp 14 in so eine riesige Stadt zu ziehen, war eine buchstäblich überwältigende Erfahrung“, fährt Maisy fort. „Ich kann mich erinnern, dass ich meinen ersten Tag in LA ausschließlich vor der Videospielkonsole verbrachte. Ich war wahnsinnig traurig, meine Freunde, ein Großteil meiner Familie und natürlich meinen geliebten Hund in England zurücklassen zu müssen. Ich habe sehr lange gebraucht, um wieder neue Freunde zu finden. Das alles habe ich auch später auf meinen Songs festgehalten.“

Ihren Durchbruch feiert die Britin, als sie Text und Gesang zu dem 2017 erschienenen Hit „Distance“ der japanischen Pop-Sängerin Anly beisteuert, der auf Platz 1 der japanischen Spotify-Charts landet. Und dann wäre da noch das betörende „The Storm“ aus dem Jahr 2020; eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Producer und Komponisten TheFatRat, die bisher weit über 100 Millionen kumulierte YouTube-Aufrufe auf verschiedenen Kanälen generieren konnte. Nach ihrem Signing bei BMG arbeitet Maisy Kay momentan hart an neuer Musik mit dem Produzenten, Songwriter und Max-Martin-Schützling Lukas „Lulou“ Loules, der sie auch dazu inspirierte, ihre Songs in den himmlisch-nostalgischen Glanz des Dance-Pop der 1980er-Jahre zu tauchen – ein im wahrsten Sinne zeitloses Element, das sich heute auf Tracks wie „Mascara Tears“, der aktuellen Single „Scared Together“ oder dem kommenden „Karma Is A Bitch Like You“ wiederfindet.

„Ich liebe die unterschiedlichsten Epochen und die Dinge, die sie hervorgebracht haben“, erklärt Maisy mit leuchtenden Augen. „Die `80er finde ich extrem lustig, was die Mode angeht. Diese krassen Neonfarben, die breiten Schultern und die Musik, zu der man einfach nur tanzen will. Ich fand Lukas` Vorschlag sofort super, ein paar Eighties-Einflüsse in den Sound aufzunehmen. Wir haben versucht, auf moderne Art eine gewisse Nostalgie zu transportieren, ohne uns allzu sehr im Gestern zu verlieren.“

Wobei neben ihrer Vorliebe für augenzwinkernde Retro-Vibes auch immer ein bittersüßer Unterton mitschwingt. Für Maisy im Grunde zwei Seiten der gleichen Medaille. „Die meisten Songtexte speisen sich aus meinem Leben. Ich mache öfters den Witz, dass ich gerade in romantischer Hinsicht eine wirklich tragische Existenz bin. Die Liebe ist für mich eine niemals versiegende Quelle“, ergänzt Maisy mit ihrem trockenen Humor. „Es geht in den Songs hauptsächlich um mich und die Erfahrungen, die ich gemacht habe. Viele meiner Stücke handeln von Trennungen und gescheiterten Beziehungen. Die Songs helfen mir, gewisse Dinge besser zu verstehen und letztendlich auch zu verarbeiten. Wirklich fröhliche Songs kommen mir nur selten über die Lippen. Selbst wenn sich ein Stück oberflächlich happy anhört, hat es meistens einen traurigen Unterton. Der Schmerz ist immer inspirierender als Glück und Zufriedenheit. So tragisch es auch ist. Glücklich zu sein ist auf gewisse Art langweilig…“

Ein faszinierender Mix aus opulentem Pop und großer Tragik, der auch Musikikonen wie Billy Idol, Timbaland oder Rodney „Darkchild“ Jerkins angezogen hat, mit denen Maisy kürzlich zusammenarbeitete. Gerade der Ausflug in Jerkins` Studio im sonnigen Florida war der Trigger zu einem ihrer kommenden Tracks mit dem ebenfalls nicht ganz unironischen Titel „Emotionally Unavailable“. „Die ursprüngliche Idee kam mir in einem Krokodil-Park“, schildert die Britin mit betont ernster Miene. „Offenbar haben mich diese Tiere irgendwie inspiriert. Ich fing noch im Hotelzimmer mit den Lyrics an; sobald ich nach Hause kam, habe ich ein paar Akkorde dazu geschrieben. Ich schickte das Demo an Lukas, als er gerade einen Flug besteigen wollte. Er war so begeistert, dass er noch am Flughafen auf seinem Laptop an derProduktion arbeitete.“

Ein echtes Künstlerin/ Producer-Dream Team, wie auch der Entstehungsprozess zur bitterbösen Single „Karma Is A Bitch Like You“ veranschaulicht, in der Maisy elegant mit einem besonderen Menschen abrechnet. „Der Song handelt von einer Person, die mich wirklich mies behandelt hat. In einer Session mit Lukas habe ich mich über diesen schrecklichen Menschen beschwert und dass ich darauf hoffe, dass sich das Karma rächen würde. Lukas meinte nur: Karma is a bitch like you. Das hat perfekt gepasst! Anfänglich hat es sich noch sehr seltsam angefühlt, mich so offen zu präsentieren. Gerade auf meinen ersten Songs habe ich recht wenig von mir als Person preisgegeben. Heute möchte ich meine Erfahrungen mit dem Publikum teilen; insbesondere die schlechten. Sich angreifbar zu machen, hat etwas Befreiendes. Man zeigt sich der Welt, wie man wirklich ist. Das kann einem auch Stärke verleihen. Ich höre immer wieder von Fans, dass ihnen meine Offenheit hilft, mit ihren eigenen Problemen klarzukommen und sie sich verstanden fühlen.“

Sich verstanden fühlen, gehört und gesehen. Für Maisy Kay ein wichtiger Teil ihres musikalischen und persönlichen Selbstfindungsprozesses, dessen Erkenntnisse sie auch ihrem Publikum weitergeben möchte.

„Ich finde es sehr spannend, wie das menschliche Gehirn arbeitet und analysiere ständig, was in mir vorgeht. Meine Songs bringen Gefühle hervor, von denen ich vorher gar nicht wusste, dass ich sie überhaupt hatte. Die Songs sind wie eine Therapie. Sie helfen mir, gewisse Erfahrungen und Emotionen zu verarbeiten. Es würde mich freuen, falls ich auch meinen Hörer:innen helfen könnte, durch meine Erlebnisse besser mit ihren eigenen Problemen fertig zu werden.“ Maisy Kay

 

Quelle: WE SHARE A LOT / PromoJukeBox

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