Marc Marshall
LEBENSZEICHEN
Sänger, Komponist, Texter, Moderator und Produzent
Kindheitserinnerungen oder wie lieb ist der liebe Gott? Marc kommt am 28. Juli 1963 in Baden-Baden zur Welt. Er wächst in der Weststadt auf. Mittelpunkt dieses Stadtteils ist die katholische Bernharduskirche. Etwa 300 Meter von der Kirche entfernt steht das Elternhaus, das die Großeltern erbaut haben. Zu der Kirche gehört auch sein Kindergarten. Diese katholische Kirche ist für den protestantisch getauften Marc ein prägender Ort, nicht nur weil er mit den anderen Kindern an der Kirche spielt. Die Oma, die Mutter seines Vaters, bringt ihm schon ganz früh einen wahnsinnigen Respekt bei. Vor der Kirche und dem lieben Gott. Die Großmutter hat natürlich auch dort im Chor gesungen und ihr Sohn Tony musste dort als Junge schon Geige spielen in Sankt Bernhardus. Aber meine Kirche war es nie, erinnert er sich. Dass er protestantisch getauft wird, war ein Akt der Emanzipation seiner Mutter Gabriele. Wenn es um uns Kinder ging, hat sie sich immer durchgesetzt und gegen extreme Dinge gewehrt. So wie gegen das von der Großmutter verordnete ständige Beten. Das macht sie nicht mit. Auch wenn Oma noch so sehr damit droht, was passiert wenn … Wenn der liebe Gott das sieht, wenn der liebe Gott jenes sieht, dann! Der Himmel, immer der Himmel, den sie beschwört, wie das Vorzimmer zum Jüngsten Gericht. Großmutter richtet immer einen Teil Ihres Denkens am Jenseits aus. Nur so kann sie auch den Unfalltod ihres mittleren Sohnes verarbeiten und als göttliche Fügung, als Gottes Willen hinnehmen. Onkel Franz ist von einem Fahrrad umgefahren worden. Er war 18 Jahre alt, ein Supersportler. Mein Vater hat das direkt miterlebt. Das hat in ihm etwas hinterlassen, was er nie verarbeiten, verwinden, schon gar nicht verstehen kann. Zuhause wird immer vom Franz geredet. Vater erzählt dauernd von ihm. Er muss ein ganz außergewöhnlicher Mensch gewesen sein. Mir wurde alles gezeigt, die Kondolenzkarte seiner Mitabiturienten, seine Urkunde als Badischer Meister im 100-Meter-Lauf, im Radfahren. Für Marcs Vater bleibt Franz das ganz große Vorbild. Und dann spricht seine Mutter, die Oma, so darüber, dass es eigentlich etwas Verständliches sein müsste, denn der liebe Gott hat das so gewollt. Und dann ist das eben so. Tony, Marcs Vater, hadert noch heute damit und zweifelt an einem Gott, der immer lieb genannt wird. Und wir Kinder übernehmen das. Nicht großer Gott oder nur einfach Gott. Nur lieb.
Stämme, Äpfel und die Abstände zwischen ihnen. Marc wird direkt in seine Zukunft hineingeboren. Als ältestes von drei Kindern. Pascal und Stella kommen 1967 und 1979 zur Welt. Es ist immer Musik bei ihm, um ihn, in ihm. Tony, sein Vater hatte in Karlsruhe und Freiburg studiert. Seine Ausbildung erhielt er unter anderem bei einer der bedeutendsten Gesangslehrerinnen jener Zeit in Freiburg. Margarethe von Winterfeldt, die blinde Pädagogin, die auch Fritz Wunderlich unterrichtet hatte. Brotlos war Vaters Kunst zuerst. Es gab keine gescheiten Engagements. Er arbeitete ab und zu als Croupier im Kasino in Baden-Baden. Tony und Mutter Gabriele übernehmen den Lebensmittelladen von der Oma. Der wirft ein bisschen was ab, bis die Supermärkte kommen. Die Kunden kaufen bei Marshalls nur noch, wenn sie etwas vergessen haben. Ich habe es als Kind so genossen, in diesem Laden rumzurennen. Der war später mein Wohnzimmer und das Lager mein Musikzimmer. Im Jahr 1965 tut sich einiges. Die Eltern eröffnen ihr erstes Lokal „Das Hufeisen“, eine ganz kleine Kneipe. Marc ist dabei. Im gleichen Jahr erscheint Vaters erste Platte mit französischen Erfolgstiteln wie „Aline“ und „Love me, please love me“, aber der Erfolg ist nur den Originalen auf der anderen Seite des Rheins vergönnt. Von Karriere noch keine Spur. Bei der Wahl der Erdbeerkönigin von Staufenberg hat er im Festzelt ein Lied gesungen, mehr nicht. Ein zweites Lokal kommt 1968 dazu, der „Club ´68“. Die anderen Großeltern, die mütterlicherseits, machen mit. Reinhold Marx, Marcs Urgroßvater war ein sehr reicher Mann. Er stammte aus Ostpreußen und machte sein Glück und Geld in Baden-Baden mit einem Sanitär-Fachbetrieb. So wuchs Mutter Gabriele in einem großzügigem Haushalt und einem bildungsbeflissenen Haus auf. Sie durfte den Autoführerschein im Alter von 15 Jahren machen, weil sie ihren Opa, Ur-Großvater Reinhold chauffieren musste. Ihre Mama, Margot, war begehrt, eine First Lady der Baden-Badener Gesellschaft, Jägerin, sportlich, fuhr einen Ford Mustang. Und dann der Schock. Der Vater stirbt, die Firma verliert den führenden Kopf und das Vermögen geht aus vielen verschiedenen Gründen verloren. Aber sie behält ihre Würde, arbeitet im Haushalt mit: waschen, bügeln. Und hat dabei immer elegante Blusen getragen und mit Grazie ihre langen dünnen Zigaretten geraucht. Von ihr habe ich gelernt, wie man mit Wohlstand und Geld umgeht, wenn beides plötzlich nicht mehr da ist. Geld ist nicht wichtig, wenn man mit sich selbst klarkommt. Geld ist für Marc deshalb nie ein Thema. Er muss sich oft anhören, du hast ja deinen erfolgreichen Vater. Der wird´s schon richten. Nichts davon. Wenn Du Geld brauchst geh zur Bank, sagte er immer. Aber ich glaube, im Notfall hätte er mir schon geholfen. Marc ist von Anfang an selbständig. Um das Studium zu finanzieren, zapft er Bier, schleppt bei der Baustofffirma BIRCO Abflussrinnen, baut in der Messe Karlsruhe Stühle auf und ab. Nicht aufrechnen, was hat der und was habe ich nicht. Nicht vergleichen, ist der erste Schritt zum Glück. Großmutter und Mutter haben mir Werte mitgegeben, Vater hat mir Bescheidenheit beigebracht
Brauner Bär und schwarze Musik. Kaum fünf Jahre alt ist Marc, als Vater ihn neben dem Klavier Aufstellung nehmen lässt, wenn er spielt. Und dann Stimmübungen. Tonleiter rauf, Tonleiter runter. Das erste Liedchen. „Oh mein Papa“ aus der Operette „Das Feuerwerk“ von Paul Burkhardt. Der kleine Bub Marc hat schon eine mächtige Stimme. Er singt hoch und laut und kräftig und ungezwungen. Er begleitet seinen Vater überall hin, trägt Noten, den Geigenkoffer, fühlt sich wie sein Assistent. Und er beobachtet und genießt aufmerksam das Gefühl, auf einer Bühne stehen zu können, bei den Proben in den Saal zu schauen, das Orchester hinter sich. Er beobachtet Vaters Kollegen, macht die Proben mit, bewundert seinen Vater, wenn er singt, wenn er sich mit Klavier oder Gitarre begleitet. Es war großartig für mich, nie erdrückend, oder belastend. Er darf zusammen mit Vater Tony auftreten. Am 24. April 1971 im Kurhaus Baden-Baden, Marc wird bald acht. Er soll wieder „Oh mein Papa“ singen. Der Auftritt geht schief. Er bringt gerade noch die Titelzeile heraus, verlässt weinend die Bühne. Ich war die ganze Zeit davor so präsent, so energiegeladen, konnte kaum schlafen und dann war Schluss. Ich war ausgebrannt. Jetzt 35 Jahre später kann er seine Kräfte und Energien besser disponieren, aber nach dem letzten Konzert einer der großen Tourneen von Marshall & Alexander durch mehr als 100 Städte war dann die Energie aufgebraucht. Er wurde krank. Ich gebe eben immer Vollgas. Kurze Zeit nach dem Oh-mein-Papa-Flop von damals fliegt der Vater mit ihm nach Amerika. Für sechs Wochen. Vater hat mich einfach aus der Schule rausgenommen, Mutter ist fast durchgedreht. Und die Schulleitung hat er erst gar nicht gefragt, hat mich einfach mitgenommen. Und ich wollte unbedingt mit. Tony und Marc treten vor deutschem Publikum auf. So im „Brown Bear“ in Chicago, dem größten deutschen Club. Das ist wie ein Familienfest. Vater singt und Marc geht mit einem Bauchladen durch die Reihen und verkauft Platten. Am Ende singt er immer „Oh mein Papa“. Die älteren Damen sind schier verrückt geworden, die haben mir Geld zugesteckt, ich hatte mehr Abendgage als mein Vater!!! Nach dem Auftritt gehen Vater und Marc noch in die Küche und helfen beim Abwasch. Das werde ich nie vergessen! Als sie wieder zurück sind, wird die Plattenindustrie auf den singenden Knaben aufmerksam. Einladung zur Probeaufnahme. Gerne würde man eine Art Heintje aus ihm machen. MAMA. Die verhindert es, gibt den Plattenbossen einen Korb. Ich bin ihr heute noch dankbar dafür! Er lernt weiter vom Vater, nutzt die Gelegenheiten, die er ihm bietet ,um die mal heiße, mal dünne Luft der Branche zu inhalieren. Er lernt Dieter Thomas Heck, Rudi Carell und Jack White kennen. Und die Knochenarbeit, die man in diesem Geschäft ebenfalls leisten können muss. Immer mit in die Festzelte. Dort lernt man den Umgang mit dem Publikum. Tony Marshall stemmt damals mehr als 300 Auftritte pro Jahr, an manchen Tagen zwei bis drei. Unvorstellbar heute. Von wegen roter Teppich. Wir stapften durch den Matsch, haben uns im Zelt umgezogen auch wenn die Plane schon halb unten hing vor lauter Regenwasser. Und im Zelt 3.000 Besoffene. Tony will auch einem Festzelt-Publikum mehr bieten als nur Schunkelmusik und Polka. Das schafft er. Der hat sogar im vollbesetzten Festzelt Blockflöte gespielt, oder „Wenn ich einmal reich wär’“ aus „Anatevka“ gesungen. Dann noch Internationale Folklore und irgendwann waren die Leute ruhig und haben zugehört. Das ist sein Anspruch, er gibt ihnen das, was sie wollten und das, was sie haben sollten. Es prägt Marc, wenn er den Vater aus der Gasse heraus beobachtet. Sieht wie er schwitzt. Schwitzen, das ist Hingabe. Tony hat sich nie geschont. Schonen ist ein Fremdwort für alle Marshalls. Ich habe das übernommen. Mein Vater hat es für sich erfunden. Er hatte ja keinen Vater als Vorbild.
Chicago-Los Angeles-Karlsruhe. Und zwischendurch immer wieder Baden-Baden. Mit vierzehn gründet Marc die Band „Fantasy“, auch eine Platte entsteht. Der Vater ist der Produzent. Dann beginnt die Abnabelung. Marc entdeckt andere Musikrichtungen für sich. Er hört zuhause Klassik, Chansons, Jazz, Schlager und echte Popmusik. „Jesus Christ Superstar“ habe ich Tag und Nacht gehört … Während eines Sprachkurses in England stellt er fest, dass er musikalische Vorlieben entwickelt. … und danach erst mal nur noch die Beatles. Und dann das große, das prägende Erlebnis. Er ist 1979/80 in den USA, besucht ein Live-Konzert von Al Jarreau. Ich werde nie vergessen, wie er auf diese Riesenbühne kam. Da springen 3.000 Leute auf und begrüßen ihn, sind völlig in Ekstase. Drei Stunden, die sein Leben entscheidend verändern. Natürlich hat er alle Platten von ihm, erlebt ihn mindestens zwanzig Mal live. Al Jarreau verkörpert für Marc ein Ideal. Der kommt wie eine Katze auf die Bühne und schon ist der ganze Saal in Stimmung. Auch bei ihm klingt der ganze Körper, das hat mich so beeinflusst. Auch wenn er hässliche Töne produziert. Aber das ist er, das kommt von innen. Auch die Fähigkeit zur Improvisation beeindruckt Marc. Das war damals neu für ihn, nicht nur zu singen, was irgendwo aufgeschrieben war. Ich wollte wie Al Jarreau sein. Auf kleineren Galas singt Marc nur Al-Jarreau-Titel. Vater Tony ist entsetzt, wenn sein Sohn Vocals von und wie Al Jarreau singt. Das war für ihn nur quietschendes „Rumgehuddel“, aber ich habe gemerkt, was man mit der Stimme alles machen kann. Als Marc mit der Schule fertig ist, will er unbedingt in die USA. Er geht nach Los Angeles. Für zwei Jahre. Dort trifft er Stevie Woods, einen Künstler des Produzenten Jack White, den er schon aus Deutschland kennt. Woods, immerhin schon in den Top-20 in den USA platziert, will noch einmal studieren. An der „Dick Grove School of Music“. Stevie überredet Marc, doch die Aufnahmeprüfung zu machen. Und: Sie nehmen ihn. Er hat großartige Lehrer. Auch Al Jarreau hat dort schon gelehrt. Marc nennt es eine wahnsinnige Erfahrung in einer neuen, großartigen musikalischen Welt. In kleinen Gruppen wird gearbeitet, gespielt, arrangiert, improvisiert. Außerdem arbeitet er für Stevie Woods als Roadie, wenn der abends in Clubs spielt. Und: Learning by doing. In LA trifft er auch ganz Große der Szene, beobachtet, wie sie arbeiten. Aretha Franklin, Harold Faltermeyer. Danach nimmt er in Karlsruhe sein Musikstudium auf. Gesang, Opernschule und Musikwissenschaft. Er lernt auch den systematischen Umgang mit dem Stoff und der Materie. Ich musste auch Musik in Deutschland lernen. Ich brauchte diese handwerkliche Ausbildung einfach noch. Daneben beginnt er sich dafür zu interessieren, was alles außer Gesang und Präsentation zu einem Konzert, zu einer Veranstaltung gehört. Was muss vorher passieren an Organisation, Planung und Abläufen? Das habe ich dort auch nach und nach gelernt und dann gegen Ende des Studiums angefangen, in Baden-Baden Veranstaltungen zu organisieren und plötzlich hatte ich meine eigene Veranstaltungsfirma. Er führt auch Opernregie. Seine Vorstellungen von einer Inszenierung gehen noch weiter, über Bühne und Orchestergraben hinaus. Im Theater von Baden-Baden veranstaltet er ein Festival und inszeniert, moderiert, baut mit auf und singt die Titelpartie: „Rigoletto“. Einhundert D-Mark kostete eine Karte. Alle sagen: Du bist verrückt, das wird ein Reinfall. Wird es nicht, sondern ein Riesenerfolg. Es wertet seine Veranstaltung auf. Keiner der Zuschauer darf etwas vor der Vorstellung davon mitbekommen. In der Pause werden die Gäste nach draußen gebeten. Für sie ist vor dem Theater eine 200 Meter lange Tafel gedeckt. Für jeden Gast ein nummerierter Platz. Die Hotels liefern Snacks, die Winzergenossenschaft Wein. Diese extra Pausenparty hat die Veranstaltung abgerundet. Ich kopiere nicht oder kaufe etwas dazu. Ich
entwickle am liebsten selbst. Auch unsere Programme von Marshall & Alexander. Das Duo als Unikat.
Gibt es eine Hintertür zu Gott? Mit den Religionslehrern in der Schule kommt Marc gut aus. Nach und nach stellt er fest, dass er ohne zu reflektieren, die Floskeln, einen auch noch lieb genannten Gott, der so viele grausame Dinge zulässt, nicht haben will. Dann bekommt er einen sehr engen Kontakt zu einem Religionslehrer. Man kennt sich, man schätzt sich als Fußballspieler. Er bringt Marc dazu, sich etwas zu öffnen, nachzudenken. Dieser Mann wird ihn später sogar kirchlich trauen. Marc hadert weiter, vor allem mit dem Management des Glaubens. Er nimmt nur sporadisch am Religions- und Konfirmandenunterricht teil, liefert nicht alle geforderten Berichte ab und wird nur unter Vorbehalt konfirmiert. Da ist für ihn wieder so viel Scheinheiligkeit spürbar. Die Kinder aus dem Heim für Schwererziehbare im Ort, die in der Konfirmandengruppe sind, denen begegnet sogar der Pfarrer voller Vorurteile. Vor Gott sind doch alle Menschen gleich. Das scheint für den Pfarrer nicht zu gelten. Marcs Konfirmation ist bis heute nicht aufgehoben. Er geht kaum in die Kirche. Erst später gelegentlich, wenn er dort singen muss. Als Student oder bei Feiern, zu denen er engagiert wird. Wie sein Vater. Ich habe lange verdrängt, nicht darüber nachgedacht, warum Vater in Kirchen singt, wo er doch mit Gott und seiner Organisation nichts zu tun haben will. Marc will nicht ausschließen, dass der Vater sich auf diese Weise, quasi durch die Hintertür, Gott wieder annähern will. Ohne seine Ablehnung aufzugeben. Ich habe noch nicht mit ihm darüber gesprochen. Ich halte ihn nämlich für einen der gläubigsten Menschen, die ich kenne. Er ist diesem Riesenkonflikt ausgeliefert, den ich ihm auch zugestehe. Dass sein Vater sich mehr um Gott kümmert, als er sich selbst eingesteht. Rückwirkend ordnet Marc einige Beobachtungen ein. Als sie in Amerika in Urlaub waren, hat sich Tony dauernd die skurrilen TV-Prediger angeschaut hat und über sie geschimpft. Das ist mir erst jetzt aufgefallen. Er klagt, weil er diese Ungerechtigkeit generell auf der Welt, trotz der Lobpreisungen, nicht ertragen kann. Viele der Konzerte finden in ehemaligen Kirchen statt, also in Gotteshäusern, die nur noch Konzertkirchen sind. Ich finde es schön, dass man den Ort erhalten hat. Aber ich finde, dass diese Orte nicht entweiht sind, ich empfinde sie als energiegeladenen Raum.
Scheinheiligkeit und Heiligenschein liegen viel zu nah beieinander. Herbst 2007. Marc fühlt sich nicht hundertprozentig, möchte mit Körper und Seele Luft holen. Die Arbeit am Album „Götterfunken“, die Moderationen von „Der fröhliche Weinberg“, das alles hat ihn, der sich immer verausgabt, der nie Halbgas fährt, stark beansprucht. Ein guter Freund gibt mir den Rat, doch in eine Kirche zu gehen. Jetzt nach der intensiven Arbeit an und mit der geistlichen Musik. Warum nicht? Marc folgt dem Rat, besucht eine Kirche in München. Er sitzt allein in der ersten Reihe, will den Klang des Raumes in der Ruhe spüren, seine Gedanken sammeln. Ein Mann und eine Frau kommen rein und fangen an, laut palavernd die Kerzen zu beschneiden. Sie machen Krach, lehnen polternd eine Leiter an den Altar. Es kommt noch eine dritte Person dazu, und sie quatschen lautstark über Alltagsdinge, drei viertel Stunden lang. Unfassbar. Dann blaffen sie Marc an: Sie müssen jetzt raus hier, Feierabend. Marc gibt zur Antwort, dass er gerne die Ruhe in der Kirche genossen hätte, wenn sie nicht so laut und lärmend gewesen wären. Die für Marc völlig unangemessene Antwort der Drei: Kommen Sie morgen wieder, dann haben Sie die Kirche für sich alleine. Die alten Widersprüche holen ihn ein. Sonntags geben sich solche Leute fromm und gottesfürchtig. An diesem Nachmittag nicht einmal menschenfürchtig. Ich kann heute noch nicht mein Verhältnis zu Gott und Kirche richtig beschreiben. Eher das zur Kirche als Institution. Vor Jahren hat Marc in Rom den Petersdom besucht und wurde durch die Sixtinische Kapelle getrieben, als Tourist, ohne Chance auf Andacht, Besinnung, Sammlung. Was ist das für eine miese Veranstaltung, habe ich gedacht,. Da hat mir der Zusammenhang gefehlt zu angeblichen kirchlichen Wertvorstellungen. Da wird im Namen Jesu ein Kult getrieben und mit Gottes Wort so viel Pomp und Prunk gerechtfertigt. Die Widersprüche, die er in der Institution Kirche für sich feststellt, werden, bei Gott, nicht weniger. Der Christengott profitiert am meisten von den Komponisten und ihrer Musik. Bei der Vorbereitung auf das Album „Götterfunken“ hat Marc auch erfahren, wie das Christentum die Musik instrumentalisiert hat. Konzile hatten sich vor Jahrhunderten damit beschäftigt, Regeln aufzustellen. Nach denen durfte die Musik in der christlichen Kirche gar nicht emotional sein. In anderen Religionen gibt die Musik Gemütszustände wieder, sie wird zur meditativen Situation. Wir nehmen deshalb in unser Repertoire für die „Götterfunken“-Tournee auch, jüdische, islamische und hinduistische Lieder auf.
Mut=Energie-Energie=Mut? Marc stellt fest, dass er seit einigen Jahren die Energie hat, sich zu öffnen. Etwa seit Anfang 2007, als das Projekt „Götterfunken“ immer konkreter wurde. Ein Freund fragte mich schon beim Weihnachtsalbum, etwas süffisant, wie ich denn diese Lieder singen könnte, wo ich doch mit der Kirche hadere. Marc weiß, dass er jetzt eine Formel finden muss, die den Konflikt löst, oder zumindest beherrschbar macht. Er hat jahrelang Oratorien, hat bei privaten Feiern in Kirchen gesungen. Das war mir völlig egal. Bis er erkennt, dass er unmöglich in eine Kirche gehen kann, um dort eine CD mit christlich-religiösen Texten aufzunehmen. Er muss sich als Nicht-Kirchenmusiker bekennen. Er muss wissen und nachfühlbar machen, was er singt. Ich kann nur, weil ich jetzt Musik singe, die von einer Institution gefordert, gefördert, gepflegt, beeinflusst wurde und wird, eine Institution mit der ich große Schwierigkeiten habe, meine Einstellung nicht aufgeben. Das Album kommt seiner Ansicht nach -zum Glück- zu einem Zeitpunkt, da er die Energie hat, seine Position zu überdenken. Vor vier bis fünf Jahren hätte er sich Kirchen nicht einmal aus kunstgeschichtlichem Interesse angeschaut. Ich weiß nicht, wo das hinführt, ob ich irgendwann wieder auf diese radikale Position zurückfalle. Eine Antwort auf die Gretchenfrage kann er immer noch nicht geben … wie, Marc, hältst Du’s mit der Religion. Er wird sich bemühen herauszufinden, wie er dazu steht, unabhängig von der Geschichte seines Vaters. Er hätte es sich auch einfach machen können und die Produktion hochprofessionell routinemäßig abwickeln. Schön klingt die Götterfunken-CD allemal. Brillant singen werden Marshall & Alexander auch auf der Tournee. Und damit OK. Aber je mehr ich mich mit den Texten und der Musik beschäftigt hatte, desto klarer wurde mir, da kannste jetzt nicht mehr raus. Entweder Du singst das glaubhaft oder Du lässt es. Ich lasse es zu! Vielleicht ist es bei ihm auch der Versuch, den „Hintertürchen-Weg“ zu nutzen, so wie er ihn bei seinem Vater vermutet. Eine Rückkehr über die Musik, um sich durch die Musik Gott (wieder) anzunähern? Ohne sich selbst untreu zu werden? Kann ich nicht blanko unterschreiben, da ist aber sicher was dran. Von faulen Kompromissen halte ich überhaupt nichts.
Die Stimmbänder klingen, der Körper, das Universum. Marc glaubt an eine allumfassende Energie, die auch der ganzen Erde zu eigen ist. Eine Energie, die auch als Klang und Musik erscheint. Die ganze Welt ist Klang. Und jeder Mensch hat seinen eigenen Klang und er sollte die Chance haben, seinen schönsten Klang zu finden. Nicht als künstlich geformten Ton, sondern als das, was aus einem Menschen herausströmt. Das kann auch nur eine Ausstrahlung sein, da schwingt etwas, überträgt sich. Wir sprechen ja von der Wellenlänge, von den Schwingungskurven. Die Atome schwingen. Schwingung ist Leben. Sogar das Ewige Leben, vielleicht die Unendlichkeit, denn im Universum schwingt immer etwas. Wir sind, und alles, was uns umgibt, ist Sternenstaub. Und schwingt. Ich will mich nicht wehren, hier von Gott zu sprechen. Ich kann auf einmal so vieles aus meinem Gehirn abrufen. Meine Erinnerungen stellen sich als Bewegung, Rhythmus und Klangbilder dar. Meine Wahrnehmungen sind Schwingungen. Marc lernt mehr und mehr, Menschen auf diese Weise zu erkennen. Für ihn ist der Klang eines Menschen wichtig, nicht sein optisches Erscheinungsbild. Kennt der Volksmund das nicht schon längst? Sagt der nicht, jemand tickt nicht ganz richtig? Das Metronom tickt auch. Und die Beach Boys singen von „Good Vibrations“. Vielleicht gelange ich über den Klang und seine Energie, über die Musik zu einem Glauben. Sein Gesangslehrer sagte ihm am Anfang der Ausbildung so treffend auf Italienisch: „Porta la voce sul aria – Trage die Stimme auf der Luft“. Man muss den Ton mit der Luft transportieren. Das muss mit dem ganzen Körper geschehen. Mit dem ganzen Körper musst du singen. Singen ist eine Kunst. Aber der Gesang darf nicht künstlich sein. Singen lernen heißt nicht, dass man künstlich etwas macht, sondern man muss den Ausdruck in einen natürlichen, emotionalen Zustand zurückführen, wie man ihn als Kind hatte. Als Kind schreist Du doch dauernd auf dem Spielplatz, dem Schulhof, aber wirst nie heiser. Bleibt die Stimme mal weg, dann bist du allenfalls erkältet. Man muss den Klangreichtum immer wieder neu entdecken, auch als ausgebildeter Sänger. Dietrich Fischer-Dieskau hat einmal gesagt, als man ihn fragte, woher er die schöne hohe Kopfstimme habe: Ich habe als junger Mann die Geräusche im Wald imitiert. Das hat ihn so fasziniert. Wer geht denn heute noch in den Wald und hört zu, was da passiert? Es gibt es ein Buch von J.E. Behrendt „Nada Brahma – Die Welt ist Klang“. Ein wunderbares Werk des „Jazzpapstes“, in dem er darstellt, welchen metaphysischen Stellenwert Klang für die großen Kulturen dieser Welt hat. Er bezieht sich dabei auf Kulturen, die Tausende von Jahren älter sind als das Christentum. Aus diesem Buch werden Marshall & Alexander bei der Kirchentournee einige Passagen in ihrer Moderation vortragen. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass Sprache nicht unbedingt Klang braucht. Wenn ich mir die alten Stummfilme anschaue, in denen man den agitierenden Lenin sprechen sieht, dann erscheint selbst die tonloses Stimme als Machtinstrument.
Singen und singen lassen. Viel zu lange wurde in der deutschen Musikszene imitiert, kopiert. In der Popmusik, beim Musical Und das meist schlecht oder es wurde eigenes Mittelmäßiges geliefert. Endlich trauen sich mal wieder Künstler und Produzenten etwas in der deutschen Popszene. Da klingt mitunter die gute alte Neue Deutsche Welle an. So sieht es Marc. Auch Marshall & Alexander stehen für etwas Neues. Wir haben uns als Popduo formiert und etabliert. Nach zehn erfolgreichen Jahren kann man das sagen. Nichts wagen, inhaltlich und gesanglich, bloß kein Risiko, immer schön auf der sicheren Seite bleiben. Für Marc und Jay undenkbar. Das gilt auch für den Vortrag, die Performance. Viele schonen sich, trauen sich keine emphatischen Töne zu. Sie nehmen sich eher zurück, weil sie vor dem ersten Ton schon daran denken: Wie komme ich durch? Ein kluger Sänger weiß vorher, wie er durch die Partie kommt. Sicherheitssingen kennt Marc nicht. Da baue ich lieber mal ab. Auch die so gerne gezogenen Eins-zu-Eins-Vergleiche, der neue …, die neuen …, die zweite … resultieren für Marc aus der gleichen Geisteshaltung. Er findet das idiotisch. Da wurde geschrieben Marshall & Alexander sind die deutschen Bocellis. Eigener Anspruch kann auch behindern. Man gibt zu früh auf, redet sich ein (belässt es dabei?) ich bin nicht gut genug. Das geht nicht von jetzt auf gleich, es ist ein Prozess. Man muss auch lernen zuzulassen. Akzeptieren, dass ein Konzert auch mal nicht perfekt war, trotzdem aber gelungen ist. Wie sehr kann man sich quälen, wenn ein einziger Ton bei 20 Liedern daneben gegangen ist. Wie schnell verliert man die Freude. Auch im Vergleich mit Kollegen muss man sich Lockerheit gönnen und wenn es sein muss, antrainieren. Wenn man der Meinung ist, die sind nicht so gut wie ich, und machen trotzdem große Karrieren. Das muss man akzeptieren, da darf man nicht verkrampfen. Es gibt doch genug auf dieser Welt zu singen. Lass ihn so wie er ist.
Akrobaten gehören ins Varieté. Die eigene Wahrnehmung hat nichts mit der Wirkung auf andere zu tun. Es ist sinnlos, vor dem Spiegel zu stehen. Du brauchst ein Gegenüber, dem Du Deine Seele hinschmeißt, und das sie bemerkt oder sogar auffängt. Es ist so schwer, hinter die Kulissen zu hören. Maria Callas hatte Timbre, Musikalität und Ausdrucksstärke, aber auch Technik. Welche? Wie hat sie es geschafft, dass ihre Stimme sich bei „Lucia di Lammermoor“ so einzigartig mit der Flöte mischt? Jeder, der singt öffnet sich und gibt uns etwas von sich. Das gilt es zu erkennen. Aber dazu muss man sich als Künstler öffnen, von sich etwas preisgeben, sonst kann man nicht überzeugen. Marc nennt ein simples Beispiel: Wenn man sich aus- oder umziehen soll, dann muss man zulassen, unter Umständen nackt auf der Bühne zu stehen. Man muss für diesen Augenblick jede Schamhaftigkeit vergessen. Man muss sich ganz tief aus dem Inneren heraus mit dem identifizieren, was man auf der Bühne vorhat. So kann man ein Publikum berühren. Akrobaten beeindrucken. Ich bin kein Stimmakrobat, ich empfinde mich als menschlicher Sänger. Deshalb sind ihm Mario Lanza, Franco Corelli, Fritz Wunderlich nahe, weil er auch ihre Zerbrechlichkeit im Ton ahnt oder spürt. Und das bewundert er auch. Nicht nur Ihren Perfektionismus. Bei Wunderlich liebe ich die Aufnahmen am meisten, in denen diese menschlichen Brüche zu spüren sind. Vielleicht weil er heiser war oder er hatte am Abend zuvor gefeiert. Und wie er dann damit umgeht, das ist das Großartige. Hören und spüren Sie, darauf kommt es an. Wie hoch, wie laut wie schnell, die Koloraturen gesungen werden, das ist reine Akrobatik. Aber was eine Königin der Nacht in ihren Arien ausdrückt, das betrifft das verletzte, das eifersüchtige, das intrigante Weib. Viele ändern ihre Stimmeinstellung, nur um die Koloraturen zu schaffen, aber die kommen dann nicht von innen heraus, sind nicht gelebt. Es geht ums Herz und nicht um Hertz. Auch ich will berühren, Gänsehaut erzeugen. Die Luft, die ein Sänger strömen lässt, soll den Zuhörer streicheln. Manchmal reicht schon das bloße Erscheinen für diese Berührung. Ein alternder Sammy Davis auf der Bühne mit schon leicht gebrochener Stimme, der hat mich berührt, wenn er nur Guten Abend sagt. Marc erinnert sich an den Schauspieler Will Quadflieg. Er erlebt ihn, wie er, schon hoch betagt, in Hamburg aus dem Faust rezitiert. Der kam auf die Bühne und ohne ein Wort zu sagen, hat er mich berührt. So etwas habe ich selten erlebt. Phänomenal dagegen ist die Umwandlung der Luft in die reine Klangenergie. Und dann gibt es aber auch ein Beispiel von Caruso, der eine brennende Kerze, die er vor den Mund gehalten hat, angesungen hat. Die Flamme hat sich nicht bewegt. So hatte er die Luft komprimiert und die Energie in Schall, in den Ton transformiert. Das ist keine Stimmakrobatik, das ist vielleicht die höchste Form der Berührung, das Aufheben von Aggregatzuständen. Mit den Stimmakrobaten ist das wie mit den Ballartisten, die stundenlang einen Fußball mit dem Kopf antippen, über den Rücken laufen lassen und hin- und herspitzeln. Die könnte keine Fußballmannschaft brauchen.
Der Egoist in der Familie bin ich. Die Mutter seiner Kinder regt sich immer auf, wenn er sagt: Das Wichtigste ist die Familie. Sei doch ehrlich, antwortet sie immer wieder: Der Beruf ist Dir das Wichtigste. Als junger Mann mit zwei kleinen Kindern will Marc so etwas nicht hören, ist sauer, denn er ist überzeugt, es gehört sich, dass die Familie das Wichtigste ist. Ganz sicher beeinflusst durch den Vater, der das immer auch immer gesagt hat. Aber wenn man an 270 Tagen im Jahr unterwegs ist, dann kann das nicht zum Wohl der Familie sein. Vater sagt heute noch: Familie, Familie, Familie … und dann frage ich ihn, wo warst Du denn die vergangenen 40 Jahre? Der, so vermutet Marc, versteht die Frage gar nicht, will sie gar nicht verstehen. Sein Modell gilt. Er ist überzeugt davon und handelt entsprechend. Klassischer Fall von self-fulfilling prophecy. Die Marshall-Kinder haben das erlebt. Marc nennt es brutal, wegen der Schmerzen ohne Ende, die das bereitet, bis man frei darüber reden kann. Ich habe seine Muster beobachtet, die ich dann -weil im gleichen Beruf- auf mich übertragen habe und daraus viel lernen konnte. Ich habe mich dann nicht mehr weiter belogen. Marc lässt es zu, empfindet wie seine Frau Annette und spricht es aus: Der Beruf ist das Wichtigste. Wir haben unseren Frieden gefunden, weil ich eingesehen hatte, dass sie recht hat, das Wichtigste ist meine Berufung. Trotzdem geht die Ehe auseinander. Nach 19 Jahren.
Man erkennt es meist, wenn es zu spät ist: Die Qualität des Umgangs miteinander ist wichtiger als die Zeit, die man sich nimmt, um zusammen zu sein. Wir sind Egomanen. Man muss sich erst einmal sortieren und regelrecht trainieren, nicht nur über sich reden, über Erfolge, Misserfolge und was man gerade macht. Das ist eine Gefahr. Anstatt mal das Maul zu halten und zuzuhören.
Wir zwei sind drei – Lovers forever? Präambel: Es gab eigentlich gar keinen Grund (So viel Dummheit muss es erst mal geben), dass sich zwei Gute zu einem Duo zusammenfinden, wo doch jeder alleine erfolgreich sein könnte, meint Marc.
Aber beide fühlen, es ist die richtige Entscheidung. Beide wissen, dass dieses Duo etwas Besonderes ist. Es ist die Dritte Kraft, die wir sind, das ist das Besondere an Marshall & Alexander. Das ist mehr als die Summe seiner Teile, wie man es in der Naturwissenschaft ausdrückt. Im Duo nützt es nichts, wenn nur einer gut ist. Beide müssen sehr gut sein, man kann nicht aus zwei Halbguten eine gute Formation machen. Wir sind zwei sehr Gute, die zusammen auch erfolgreich sind. Was immer ich an anderen Dingen mache, ich orientiere ich mich zuerst an der Arbeit von Marshall & Alexander. Nach zehn erfolgreichen Jahren Marshall & Alexander ergeben sich Fragen. Nach den Perspektiven, nach der Zeit danach, dem wie und dem wann. Nach Formationen und Variationen. Dieser Beruf ist ja voller Gefahren. In jeder Beziehung, vor allem für das eigene Ego. Wo ist das Ich? Alle die nichts davon verstehen, werfen einem vor, es geht ja nur um Dich. Aber wo bleibst Du tatsächlich am Ende? Wie finde ich zu mir zurück? In eine derartige Teamkonstellation möchte Marc nicht wieder kommen. Projektbezogen kann ich mir alles vorstellen. Ich singe gerne mit anderen Männern, mit Frauen, zu dritt … Aber wozu diese Gedankenspiele? Ich denke und handle „Duo“. Und es gäbe für mich alleine so viele Säulen, auf die ich aufbauen könnte. Das sind eigene Veranstaltungen, Operninszenierungen, große Open Air Konzerte, Management, Produktion, Entwicklung von Events. Außerhalb davon könnte ich mir kaum etwas vorstellen. Vielleicht Bier zapfen und dabei mal ein Lied singen …
Material von http://marcmarshall.de/
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