Niels Frevert ist ein deutscher Sänger und Songwriter.
Er war Sänger und Songwriter der Hamburger Band Nationalgalerie. 1996 löste sich die Nationalgalerie auf, seitdem ist Frevert solo unterwegs.
Niels Freverts erstes & gleichnamiges Soloalbum erschien beim Major Label Motor Music und erhielt durchweg gute Kritiken, erreichte jedoch nur mäßige Verkaufserfolge.
Niels Freverts zweites Soloalbum aus dem Jahr 2003 – “Seltsam öffne mich” – wurde bei dem Independent Label Tapete Records veröffentlicht, das unter anderem von dem ehemaligen Sänger der Hamburger The Jeremy Days, Dirk Darmstaedter, betrieben wird.
Damit bewies sich Frevert endgültig als einer der begnadetsten deutschen Songwriter. Verschrobene Texte, teils komplexe Songstrukturen, aber stets mit eingängigen Gitarrenfiguren. Die Musik hat etwas Texanisch-Erdiges, unterstützt von Freverts latent heiserer Stimme.
Etwa seit 2003 zieht der Sänger solo unermüdlich durch die Lande. Dabei steht er in der Regel allein mit seiner E-Gitarre auf der Bühne und bezaubert das Publikum mit intelligenter Rockmusik und einfühlsamen Texten.
Ein Re-Release des ersten Albums zum 10 Jährigen Jubiläum mit einigen Bonustracks erschien am 7. September 2007.
Auf dem 2008 erschienen Kettcar-Album Sylt singt er zusammen mit Marcus Wiebusch das Lied Am Tisch
Am 4. November 2011 erscheint das bislang jüngste Album mit dem Titel Zettel auf dem Boden. In ersten Kritiken bekam es bemerkenswerte Vorschussloorbeeren. “Brilliant”, schrieb Jan Wiggert auf Spiegel Online. Für den Dezember 2011 ist eine Tour mit Band geplant.
Alben
1997: Niels Frevert
2003: Seltsam öffne mich
2008: Du kannst mich an der Ecke rauslassen
2011: Zettel auf dem Boden
2014: Paradies der gefälschten Dinge
2019: Putzlicht
2023: Pseudopoesie (Album VÖ 24.03.2023)
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