Rami Hattab ist kein Jäger. Er ist ein Sammler und er hat schon früh in seinem Leben, Bilder, Szenen, Sätze, Blicke, jedes Auf und Ab und jedes einzelne Staubkorn im Auge gesammelt und eingepackt. Er kramt jeden Tag in den krümeligen Ecken seiner Seele. Und er sammelt Worte, jeden Tag ganz viele. Denn die braucht er um das, was in Ihm tobt, zu entfesseln. Die meisten Menschen beruhigen sich wieder, weil morgen der Tag wieder von neuem beginnt. Rami Hattab nicht. Für Ihn gibt es kein Ende, kein Anfang. Er steuert sein Schiff im Strudel, in tosendem Sturm. Er sitzt mit seiner Gitarre auf der Reling, lässt die Füße im Sog des Lebens baumeln und spielt. Komm auch du mit an Bord, nehme Platz auf der Reling, lass die Füße baumeln und fühl den Sog.
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