Einzigartige Stimme, Charme, viel Humor, italienisches Temperament und wer ihn einmal live erlebt, ist so begeistert und verzaubert, dass er ihn ein Leben lang nicht mehr loslässt: das ist Rudy Giovannini.

Seine Wurzeln hat der “Caruso der Berge, wie Rudy Giovannini oft genannt wird – in Leifers, ca. 10 km von Bozen entfernt. Hier tankt er immer wieder die Kraft für seine zahlreichen Auftritte im gesamten deutschsprachigen Raum.

Schon seit seiner Kindheit liebt Rudy Giovannini die Musik, und sammelte im Kirchenchor und später in einer Jugendband bereits erste Bühnenerfahrungen bevor er dann an den Konservatorien von Bozen, Verona und Modena (bei Maestro Arrigo Pola, der bereits Luciano Pavarotti ausbildete) eine klassische Gesangsausbildung absolvierte. Diese gute Ausbildung zeigt sich vor allem dann, wenn er bei Konzerten mal das Mikrofon ausschaltet, um dem Publikum zu zeigen, dass er auch ohne Technik wunderbar singen kann. Stehender Beifall ist ihm dann sicher – wenn auch vielleicht erst mit kurzer Verzögerung, weil sich bei den Leuten der Atem erst wieder lösen muss, den sie vor Staunen und Bewunderung angehalten haben.

Luciano Pavarotti ist an Rudys Volksmusikkarriere übrigens nicht ganz unschuldig: Mit seiner Äußerung „Es gibt keine Musik erster oder zweiter Klasse, es gibt nur schöne oder schlechte Musik und was du machen willst, ist schöne Musik.“ sprach er aus, was Volksmusikfans eigentlich schon lange wussten und beseitigte damit Rudy Giovanninis letzten Zweifel, den Wechsel von der Klassik zur Unterhaltungsmusik zu wagen.
Und als im Jahr 2000 Südtirol erstmals als eigenes Land beim Grand Prix der Volksmusik teilnahm, war der sympathische Tenor bereits dabei und belegte mit seinem Lied „Amore, amore“ beim internationalen Finale auf Anhieb den dritten Platz. Das war aber erst der Anfang, denn 2002 gelang ihm das mit „Donna della Raspa“ erneut.
Im August 2006 schaffe er es dann zusammen mit Belsy erneut ins Finale des Grand Prix der Volksmusik. Für ihr gemeinsames Lied „Salve Regina“ gab es aus allen Ländern die höchste Punktzahl und so holten sie den Bergkristall zum dritten Mal in Folge nach Südtirol.
Viele weitere Ehrungen konnte er entgegennehmen: 2004 erhielt er als „beliebtester Sänger Südtirols“ die „Meraner Rose in Gold“, 2005 den Herbert-Roth-Preis als erfolgreichster Tenor der Volksmusik und mehrfach wurde er bei „Achims Hitparade“ (MDR) zum Musikantenkönig gekürt. Im Juli 2006 stellte er dabei sogar einen Rekord auf: 72 % der abgegebenen Stimmen kamen für seine Interpretation des wunderschönen Liedes „La Montanara“, eine Quote die vorher noch niemand schaffte.
Als 2007 erstmals in Südtirol der „Mountain Echo“ vergeben wurde, räumte Rudy Giovannini auch hier ab, er wurde von der Jury zum würdigen Empfänger dieser Auszeichnung gewählt.
Bei seinem Köfelefest 2008 durfte er für 15.000 verkaufte Exemplare von “Salve Regina” in Österreich eine goldene Schallplatte entgegen nehmen.

Ihn aber nur auf Volksmusik zu beschränken, wird dem vielseitigen Sänger nicht gerecht: sein Repertoire umfasst auch Schlager, Musical und Melodien aus dem klassischen Bereich.

Sogar bis zum Vatikan drang Rudy Giovanninis Ruf: 3x durfte er bei der Weihnachtsaudienz für Papst Johannes Paul II. singen, 2006 dann auch für dessen Nachfolger Benedikt XVI.

Am 6.6.2008 erschien mit „'O sole mio“ bereits die achte CD die bei Fans sicher wieder angenehme Gänsehaut-Gefühle auslöst.
Zudem kam im Januar 2008 seine erste DVD auf den Markt, neben den schönen Liedern wird man hier auch noch mit herrlichen Landschaftsaufnahmen und einem Interview verwöhnt.

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