Wie aus dem Märchenbuch hört sich die Geschichte der Schweizer Sängerin Sophie Hunger (eigentlich: Emilie Jeanne-Sophie Welti, geb.am 31.03.1983 in Bern) an. Vor drei Jahren noch völlig unbekannt, hat sie seither ein schönes Stück Weg in hohem Tempo zurückgelegt. Mit zahlreichen renommierten Musikern, wie den Young Gods, Stephan Eicher oder dem Trompeter Erik Truffaz etwa, hat sie unterdessen auf der Bühne gestanden. Diesen Blitz-Erfolg verdankt Sophie Hunger natürlich ihrem Talent, aber auch der Tatsache, dass sich dies unglaublich schnell herumgesprochen hat. Aufgenommen in wenigen Tagen, at home, hat ihr erstes Album “Sketches On Sea” von 2006 nicht lange gebraucht um sowohl Musiker wie Kritiker zu begeistern, bevor auch ein breiteres Publikum auf sie aufmerksam wurde. Nach ihrem bemerkenswerten Auftritt am Eurosonic Festival 2008 schrieb Libération sogar, dass Sophie Hunger wohl “nicht mehr lange eines der best gehüteten Geheimnisse der Schweiz bleiben dürfte“.
Ihre zweites Album “Monday's Ghost” 2008 wurde in der Schweiz die Nr 1.
Irgendwo zwischen Norah Jones und Cat Power, schafft Sophie Hunger ein zugleich modernes und traditionelles Songwriting, das die musikalischen Grenzen erweitert. Sketches On Sea verbindet Sounds aus Folk, Jazz und Soul, Umrisse eines bunten musikalischen Universums, getragen von einer aussergewöhnlichen, zugleich reifen und zerbrechlichen Stimme. Das Aufeinanderprallen verschiedenster Einflüsse wird von der jungen Zürcherin auf der Bühne am wunderschönsten zur Entfaltung gebracht; Ambiente und Tempi variieren in seltener Leichtigkeit, vom tänzelnden Blues zu intimistischeren Balladen am Piano.
Diese Vorliebe fürs Mischen und Zusammenführen steht vollkommen für den Geist, in welchem Sophie Hunger arbeitet, für die Sensibilität der Musikerin, die sich gerne von Begegnungen und Zusammenarbeiten inspiriert. Aufgenommen in Lausanne ( Studio du Flon ) und Brüssel ( ICP ), und produziert von Marcello Giuliani ( der schon mit Etienne Daho, Jane Birkin und Henri Salvador gearbeitet hat ), geht ihre neue, für diesen Herbst angekündigte Platte, in die gleiche Richtung. Ein vielversprechendes Album, das Sophie Hunger als “ihr erstes Studio-Album“ bezeichnet, und welches ihr erlauben sollte, ihren aufsteigenden Karriere-Beginn zu bestätigen.
Am 16.04.2010 erschien das neue Album “1983”, im Jahre 2012 folgte ihr viertes Album “The Danger Of Light” (zum Großteil in neuer bzw. veränderter Besetzung) und in 2013 veröffentlichte Sophie eine Live-CD/DVD mit dem Titel “The Rules Of Fire”.
Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.

