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Giant Rooks haben „If Heaven Exists, This Might Be It“ als drittes Studioalbum veröffentlicht: zwölf Indie-Pop-Songs über Verbundenheit, Verlust, Nostalgie und Himmlisches im Alltag.

Giant Rooks haben am 16. Oktober ihr drittes Studioalbum veröffentlicht. „If Heaven Exists, This Might Be It“ folgt auf „ROOKERY“ und „How Have You Been?“ und umfasst zwölf Songs mit einer Laufzeit von rund 43 Minuten. Das Album erscheint auf Vertigo Berlin in Lizenz von Universal Music. Schon der Titel formuliert das Leitmotiv: Der Himmel ist hier kein ferner, unerreichbarer Ort, sondern ein anderer Blick auf das, was bereits vorhanden ist.

Thematik: Sehnsucht nach Verbundenheit

Inhaltlich kreist die Platte um Menschen, die man liebt, die den eigenen Weg kreuzen und mitunter wieder daraus verschwinden. Verlust, Einsamkeit, Hoffnung, Traum und Nostalgie bilden das thematische Gerüst. Die Songs stellen die Sehnsucht nach Nähe in eine Welt, die von Entfremdung und Zerrissenheit geprägt ist. Zwischen Vergänglichkeit, Erinnerung und Verwirrung richtet die Band den Blick auf jene Oasen der Liebe und Freundschaft, die es wertzuschätzen gilt. Das Himmlische im Irdischen ist dabei der rote Faden.

Songs, Features und Videos

Mit „If Heaven Exists“ und „The Waves“ enthält das Album zwei Gastbeiträge: Der Titelsong entstand gemeinsam mit Conic Rose, „The Waves“ mit der Sängerin Solann. Die Tracklist eröffnet mit „The Better Life“, „Blood On The Dashboard“ und „Slow Dance (For A Minute)“ und schließt mit „Everything We Need Is Right Here“ und „Notes To A Younger Self“. Schon der Rahmen aus Auftakt und Schlusspunkt unterstreicht den Gedanken des Albums: Das Gesuchte liegt womöglich bereits nah. Für „The Waves“, „Slow Dance (For A Minute)“, „The Big Night Out“, „Want It Back“ und „The Future Is Cancelled“ liegen außerdem Musikvideos vor.

  • The Better Life
  • Blood On The Dashboard
  • Slow Dance (For A Minute)
  • Everything We Need Is Right Here
  • Notes To A Younger Self

Klanglich bleibt die Band ihrem charakteristischen Indie-Pop-Sound treu, der sich längst international etabliert hat. Dass die Gruppe mit zwei Gästen arbeitet, öffnet den Songs zusätzliche Stimmfarben, ohne die Handschrift des Quintetts aufzugeben.

Einordnung: Von Hamm in die Charts

Die Band stammt aus Hamm und wurde 2014 gegründet. Den Kern bilden die Cousins Frederik Rabe und Finn Schwieters, die schon als Kinder gemeinsam Musik machten. Später stießen Jonathan Wischniowski an den Keyboards, Finn Thomas am Schlagzeug und Luca Göttner am Bass dazu. Giant Rooks sangen von Beginn an auf Englisch, was zu jener Zeit ungewöhnlich war, weil Plattenfirmen vor allem deutschsprachige Acts unter Vertrag nehmen wollten.

Das Debüt „Rookery“ erschien im August 2020, erreichte Platz 3 der deutschen Albumcharts und kam in rund drei Jahren auf mehr als 200 Millionen Streams. Der Nachfolger „How Have You Been?“ erschien am 2. Februar 2024 und stieg in Deutschland direkt auf Platz 1 ein. Im anschließenden Sommer spielte die Band zwei ausverkaufte Heimspiele in Hamm vor insgesamt 20.000 Fans. Spotify bewarb das Album zudem mit einer großen Leuchtreklame am New Yorker Times Square.

Zu den bisherigen Auszeichnungen zählen der „Preis für Popkultur“ und der Förderpreis der 1LiveKrone. Als Vorband tourten Giant Rooks mit Kraftklub und waren gemeinsam mit Milky Chance in den USA unterwegs. Vor diesem Hintergrund markiert das dritte Album den Schritt von der Chart-Spitze zu einer inhaltlich reflektierteren Standortbestimmung.

Genres

  • Indie Pop
  • German Indie Pop
  • Indie