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Die Tour hat gerade erst begonnen – drei ausverkaufte Heimshows in St. Louis, der Stadt, aus der sie kommt und die ihr ganzes drittes Album grundiert hat – und schon kommt der nächste Schritt.

“brand new chanel$” ist heute draußen, inklusive Musikvideo, das Slayyyter selbst inszeniert hat. Das ist ihr Tempo gerade. Und es passt perfekt, denn wer WOR$T GIRL IN AMERICA gehört hat, weiß: Diese Ära ist noch lange nicht vorbei.

Der Song entfaltet sich zwischen nächtlichen Telefonanrufen, Afterpartys und einer Obsession für Designer-Mode – und macht aus alldem eine dramatische Pop-Hymne, die gleichzeitig emotional und absolut selbstbewusst klingt. Es geht um die Spannung zwischen emotionaler Verstrickung und der Klarheit, die entsteht, wenn man sich endgültig löst.

Herzschmerz als Rohstoff für ein Statement der Selbstermächtigung. Slayyyter nimmt persönlichen Schmerz und macht daraus Popmusik, die einem nicht leidtut, sondern einen aufrichtet. Das ist die Essenz dessen, was sie tut – und sie tut es gerade besser als je zuvor.

Das Musikvideo, bei dem sie selbst Regie führte, kehrt in dasselbe Haus zurück, das bereits im Video zu “BEAT UP CHANEL$” zu sehen war. Es enthält eine direkte Anspielung auf die Feuerwerksszene des Vorgängervideos und eine spiegelverkehrte Neuinterpretation des Albumcovers von WOR$T GIRL IN AMERICA. Wer die Referenzen kennt, bekommt einen weiteren Layer. Wer sie nicht kennt, bekommt trotzdem ein herausragendes Stück Popkino.

Um zu verstehen, wo “brand new chanel$” herkommt, muss man kurz zurückschauen. Slayyyter hat seit ihrem selbstbetitelten Mixtape 2019, dem Debütalbum Troubled Paradise 2021 und STARFUCKER 2023 bewiesen, dass sie zu den wandlungsfähigsten Pop-Künstlerinnen ihrer Generation gehört.

“Daddy AF” wurde vom viralen Internethit zum Soundtrack einer Schlüsselszene des Oscar-prämierten Films Anora. Billboard, Paper, Variety, Rolling Stone und Pitchfork schrieben über sie. Sie eröffnete Tourneen für Tove Lo und Kesha. Und trotzdem hatte sie das Gefühl, dass etwas fehlte.

Also wurde sie die WOR$T GIRL IN AMERICA. Inspiriert von ihrer Jugend in St. Louis entschied sie sich, “iPod-Musik” zu machen – einen wilden Mix aus rohem Punk, heruntergekommenem Pop und dreckigem Rap, getrieben von der Ästhetik der “Midwest-core Tweaker-Bar-Rats”, die ihre prägenden Jahre begleitet haben.

Die Singles “BEAT UP CHANEL$”, “CANNIBALISM!” und “CRANK” bereiteten 2025 den Boden. Als das Album im Frühjahr erschien, stieg es direkt auf Platz 1 der Billboard Top Dance Albums-Charts ein. Die Kritik war begeistert. Die Fans noch mehr. WOR$T GIRL IN AMERICA gilt seither als ihr persönlichstes und künstlerisch ausgereiftestes Werk – das erste Album, auf dem sie vollständig sie selbst ist.

Das Live-Bild passt dazu. Coachella dieses Jahr. Governors Ball. Beide Male als zwei der stärksten Pop-Sets der diesjährigen Festivalsaison diskutiert. An diesem Wochenende Lollapalooza. Später im Jahr Reading & Leeds und All Things Go D.C. Und mittendrin die WOR$T GIRL IN THE WORLD TOUR – restlos ausverkauft, gestartet in der Heimat.

Das ist keine Künstlerin, die gerade erst anfängt. Das ist eine, die gerade alles auf einmal richtig macht. “brand new chanel$” ist der Beweis.

Termine

  • Ab sofort – Single „brand new chanel$” und Musikvideo verfügbar
  • Aktuell – WOR$T GIRL IN THE WORLD TOUR (ausverkauft)
  • Dieses Wochenende – Lollapalooza Festival
  • Später 2026 – Reading & Leeds Festival
  • Später 2026 – All Things Go D.C.