Plastic Bertrand ist der Künstlername des belgischen New Wave-Musikers Roger Jouret ( 24. Februar 1954 in Brüssel)
Jouret, Sohn eines französischen Vaters und einer ukrainischen Mutter, startete seine Karriere als Schlagzeuger der belgischen Punkband Hubble Bubble, die zwei Singles und zwei Alben, Hubble Bubble (1974) und Faking (1978), auf Barclay Records herausbrachte. 1977 gastierte er unter dem Pseudonym Nobby Goff als Schlagzeuger bei der Band Elton Motello und spielte auf der Single Jet boy, jet girl b/w Pogo Pogo. Als sich Jouret mit dem Produzenten und Songschreiber Lou Deprijck zusammen tat, war ein Erfolgsduo geboren. Deprijck verfasste einen neuen französischen Text zu Jet boy, jet girl und Jouret, der sich nunmehr Plastic Bertrand nannte, nahm beide Songs der Elton-Motello-Single neu auf und veröffentlichte das Resultat unter seinem Namen. Der Song Ça Plane Pour Moi von 1977 ist noch heute ein New Wave-Klassiker. Ça Plane Pour Moi wurde ein Riesenhit in Europa ebenso wie in Amerika und Asien; in der Übersetzung Mai pen lai etwa gesungen von dem nach Thailand ausgewanderten Lou Deprijck. Mit seinem Hit trat Plastic Bertrand 1978 zweimal im Musikladen auf; bei einem weiteren Auftritt sang er die Nachfolgesingle Bambino.[1]
Plastic Bertrand brachte noch weitere Alben in Europa heraus, in denen er mit den verschiedensten Musikstilen experimentierte, wie zum Beispiel Disco, Bubblegum, Rap und Reggae, vermischt mit seinem typischen Nonsensgesang.
1987 startete er für Luxemburg beim Grand Prix Eurovision, belegte in seiner Heimatstadt mit dem Titel Amour-Amour aber nur den vorletzten Platz. Ansonsten hörte man von Plastic Bertrand lange Zeit nur wenig, doch 2002 meldete er sich mit dem Album Ultraterrestre zurück.
Die Welt berichtete, dass die Gruppe Wir sind Helden das Lied Ça Plane Pour Moi als Vorlage zu ihrem Hit Guten Tag nutzte. Die Gruppe selbst gibt jedoch an, dass der Song nur ebenfalls einen Rock'n'Roll Riff über den Synthesizer zitiert.
Anfang des Jahres 2008 erschien eine Coverversion von Ça Plane Pour Moi von der Berliner Band The BossHoss.
(Quelle: Wikipedia)
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