Geboren in Kabul hat SadiQ schon in jungen Jahren das erlebt was andere Menschen zerbrechen würde. Mit 6 Jahren flieht die Familie von SadiQ nach Deutschland, um dem Krieg zu entfliehen und so ist es wenig verwunderlich, dass es vorherrschend auch die nachdenklichen und düsteren Einflüsse sind, welche die Musik des 23-jährigen prägen. Er möchte Musik für Flüchtlinge, die Jungs auf der Straße und die hinter Gittern machen. Gute Musik, die auch vermittelt, dass es darauf ankommt immer wieder aufzustehen, egal wie hart das Leben zuschlägt.
Wovon andere Rapper nur schreiben, ohne es wirklich am eigenen Leib erfahren zu haben, ist gelebter Alltag von SadiQ. Im Frankfurter Stadtteil Sossenheim, einem der sozialen Brennpunkte der Mainmetropole, wächst SadiQ auf und geht weiter durch die gnadenlose Schule des Lebens. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und spricht die Sprache der Straße.
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