Ein Klavier, eine Stimme, die zittert und trotzdem trägt: Mit „do the math“ hat Dove Cameron zuletzt noch einmal einen sehr intimen Blick auf ihr Debütalbum „Final Girl“ freigegeben, das seit dem 6. November erhältlich ist. Der Song setzt auf emotionale Piano-Klänge und eindringliche Vocals und gibt die Stimmung vor, die sich durch das ganze Album zieht.
Musikalisch bewegt sich „Final Girl“ im internationalen Pop. Camerons Songwriting rückt dabei ganz nach vorn, und die Nähe zum Singer-Songwriter-Fach ist gerade in „do the math“ kaum zu überhören. Elf Songs umfasst die Platte, erschienen über Disruptor Records und Columbia Records. Neben „do the math“ steht auch die zweite Vorabsingle „when in rome“ auf der Tracklist. Dazu kommen Titel wie „silver screen baby“, „emerald“, „hot girl“ oder „maybe heaven is a jazz club“. Allein die Songtitel deuten an, dass hier zwischen Hollywood-Glanz und leiseren Tönen viel Platz für Geschichten ist.

Dass „Final Girl“ ihr erstes vollständiges Studioalbum ist, überrascht auf den ersten Blick, denn Dove Cameron ist schon lange im Geschäft. Bekannt wurde sie durch Disney-Produktionen wie „Liv und Maddie“ und „Descendants“. Mit „Rotten to the Core“ erreichte sie damals Platz 38 der Billboard Hot 100. Den großen Popmoment als Solokünstlerin bescherte ihr dann „Boyfriend“, erschienen am 11. Februar 2022: Der Song wurde auf TikTok zum Hit, stieg auf Platz 16 der US-Billboard-Hot-100 ein, erreichte Platz 9 der britischen Charts und hat inzwischen Doppel-Platin-Status. Insgesamt kommt Cameron laut ihrem Label auf über 5,5 Milliarden Audio-Streams und 4,1 Milliarden Videoaufrufe weltweit.
Der Weg zu „Final Girl“ war dabei nicht geradlinig. Nach der EP „Alchemical: Volume 1“ vom 1. Dezember 2023 nahm Cameron ihre älteren Veröffentlichungen von den Streamingdiensten. Das war ein deutlicher Schnitt und ein Neustart auf eigenen Bedingungen. Auch das Album selbst hat seine Geschichte: Singles wie „Romeo“, „French Girls“ und „Hello My Old Lover“ aus dem Jahr 2025 wurden zunächst als Vorboten des Debüts gehandelt, stehen auf der finalen Tracklist aber nicht. Übrig geblieben ist eine Auswahl, die sie so persönlich, selbstbewusst und facettenreich zeigen soll wie nie zuvor.
Parallel dazu war Cameron zuletzt auch als Schauspielerin gefragt. In der achtteiligen Prime-Video-Serie „56 Days“ spielt sie die Hauptrolle und nahm dafür eine Coverversion von „Do I Wanna Know?“ der Arctic Monkeys auf. Jetzt aber gehört die Aufmerksamkeit ganz der Musik.
Live in Nordamerika: Special Guest bei sombr
Passend zum Albumrelease geht Dove Cameron als Special Guest auf Tour und präsentiert ihr neues Material dabei erstmals live. Sie begleitet sombr auf dessen „You Are The Reason Tour“, seiner ersten Arena-Tour in Nordamerika mit insgesamt 37 Terminen. Sombr wurde 2026 für einen Grammy als Best New Artist nominiert. Für Cameron beginnt die Reise am 6. November in Indianapolis, das Finale steigt am 24. November im Madison Square Garden. Konzerte in Deutschland, Österreich oder der Schweiz sind bislang nicht bekannt. Diese Termine stehen für Dove Cameron aktuell fest:
- 6. November: Indianapolis
- 7. November: Detroit
- 13. November: Cleveland
- 14. November: Buffalo
- 16. November: Toronto
- 18. November: Boston
- 23. November: New York, Madison Square Garden
- 24. November: New York, Madison Square Garden

MISTER MIXMANIA

