wavvyboi: Mit „black glitter“ und radikaler Ehrlichkeit zum ESC-Vorentscheid
„I’ll give you the show of your life!“ – Wenn wavvyboi ein solches Versprechen gibt, ist das keine bloße Floskel, sondern eine künstlerische Ansage. In den letzten Jahren hat sich der non-binäre Artist aus Liechtenstein eine internationale Fangemeinde aufgebaut, die weit über die Grenzen der klassischen Popwelt hinausreicht. Mit einer einzigartigen Soundästhetik, die sich mutig zwischen Pop und Rock bewegt, und einem visuellen Auftreten, das vordefinierte Gender-Codes elegant unterläuft, hat wavvyboi eine Nische besetzt, die bisher unbesetzt blieb. Nun folgt der nächste konsequente Schritt: Mit der brandneuen Single „black glitter“ tritt der Artist beim deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2026 an.
wavvyboi ist dabei kein Projekt der Kompromisse, sondern Ausdruck einer kompromisslosen Einstellung. Seit dem Karrierestart im Jahr 2018 bringt der genderfluide Rock-Poet einen Sound auf die Bühne, der sich jeder gängigen Schublade entzieht. Hier prallen massive Gitarrenwände auf hochgradig eingängige Pop-Hooks; schonungslose Emo-Ehrlichkeit trifft auf den radikalen Exzess des Glam-Rock. Es ist eine Mischung, die Einflüsse von Legenden wie David Bowie und Placebo ebenso atmet wie die moderne Energie von Lady Gaga oder Måneskin. wavvyboi verbindet Realität mit Fantasy, Melancholie mit Euphorie und schafft so einen schillernden Gegenentwurf zu engstirnigen Diskursen und einer oft klaustrophobischen Bubble-Mentalität.
Ein Safe-Space aus schwarzem Glitzer und lauten Gitarren
Die Texte von wavvyboi fungieren oft wie offene Tagebucheinträge. Sie behandeln Themen wie mentale Gesundheit, queere Identität und die transformative Kraft, die entsteht, wenn Diversität nicht nur geduldet, sondern lautstark zelebriert wird. Bereits die 2022 veröffentlichte Debüt-EP „all die engel & daemonen sind wir selbst“ demonstrierte eindrucksvoll diesen Hang zum Kontrast. Mit der neuen Single „black glitter“ wird dieser Weg nun konsequent weitergeführt: wavvyboi streut metaphorisch schwarzen Glitzer auf tiefe Wunden – und das in maximaler Lautstärke.
„black glitter“ ist weit mehr als nur ein Song für einen Wettbewerb; es ist ein musikalisches Statement gegen Stillstand, Ausgrenzung und Angst. Der Track baut eine massive Front aus epischen Gitarrenriffs und mitreißendem Gesang auf, die gleichzeitig empowernd und verletzlich wirkt. wavvyboi versteht Musik dabei primär als Community-Projekt und als Safe-Space für queeren Hedonismus. Es geht um Sichtbarkeit ohne die ständige Last der Erklärungspflicht und um eine moderne Rock-Show, die nicht den Anspruch hat, jedem zu gefallen, sondern die Ambition verfolgt, nachhaltig etwas zu bewegen.
Die Vision: Diversität auf der größten Pop-Bühne der Welt
Mit der Teilnahme am deutschen ESC-Vorentscheid „Das deutsche Finale 2026“ möchte wavvyboi diese Vision nun auf die ganz große Bühne tragen. Für den Artist schließt sich damit ein Kreis, der bereits in der Kindheit begann. „Als ich früh mit dem Gitarrespielen anfing, habe ich mir ausgemalt, wie es wäre, meine Musik einmal vor einem großen Publikum zu teilen“, reflektiert wavvyboi. Der Wunsch, einmal auf der Bühne des Eurovision Song Contests zu stehen, war dabei schon früh präsent.
Es geht darum, ein starkes Zeichen für Sichtbarkeit und Diversität zu setzen – und das völlig ohne Genregrenzen. Wenn wavvyboi Ende Februar die Bühne betritt, geht es nicht nur um Punkte, sondern um die Repräsentation einer neuen, freien Generation von Musikschaffenden. Bleibt für das Publikum eigentlich nur noch eines zu tun: Zurücklehnen und die Show genießen.
wavvyboi – Termine und Meilensteine 2026
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06.02.2026: Offizieller Release der ESC-Single „black glitter“
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06.02.2026: Veröffentlichung des offiziellen Musikvideos zu „black glitter“
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20.02.2026: Live-Auftritt beim deutschen ESC-Vorentscheid „EUROVISION SONG CONTEST – DAS DEUTSCHE FINALE 2026“ in Köln (Live auf Das Erste & One)
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Frühjahr 2026: Geplante Club-Termine und Festival-Ankündigungen im deutschsprachigen Raum
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Mai 2026: Mögliche Teilnahme am Eurovision Song Contest in Basel (bei Sieg im Vorentscheid)

