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Dieser Eintrag wurde am 8. November 2024 veröffentlicht und ist möglicherweise veraltet.

Im September feierten KREMIK mit „Bisschen Baby“ ihr Warner-Debüt. Mit ihren schwarz-weißen Outfits und Masken pflegt das Berliner Produzenten-Sänger-Duo sein mysteriöses Image – sie lassen lieber ihre Musik für sich sprechen. Das Steckenpferd von KREMIK ist es, internationale Hits in poppige Dance-Tracks mit Rave-Vibe und deutschem Text zu verwandeln – „Bisschen Baby“ etwa verhalf Flo Ridas Klassiker „Whistle“ zu einem überraschenden Comeback.

Mit ihrer neuen Single „Stiche“ zeigen KREMIK, dass sie auch mit komplett eigenen Songs überzeugen können. Der Song – in gewohnter Manier von KREMIK selbst geschrieben, produziert und eingesungen – verbindet Dancecore-Beats mit Pop-Vibes und handelt von einem Menschen, der einem „Stiche“ ins Herz setzt.

Der Grund? Die Liebe. Oder vielmehr das, was nach ihrem Verlust bleibt. Denn „wo Liebe war, da ist jetzt nur noch Schmerz / Stiche in mein Herz“ – zu Police-esken Gitarren und melancholischen Akkorden singen KREMIK von der Leere danach, von durchwachten Nächten, in denen man allein am Küchentisch sitzt, „tausend Dinge in mein’m Kopf“, die man vergeblich im Alkohol ertränken will, „komme nich‘ mehr klar, so low“. Klar, man hat versucht, damit abzuschließen. Zu vergessen. Sich neu zu binden. Aber: „Ich vermiss dich / Immer wenn sie mich küsst / Sie wird niemals sein wie du“.

Während die Produktion an Intensität gewinnt, wilde Synth-Gewitter das Gedankenchaos im Kopf untermalen und harte Rave-Beats alles daran setzen, das matt schlagende Herz zu reanimieren, stellt sich die Erkenntnis ein: Manche Narben verblassen nie. Diese Beziehung ist ins Herz eingebrannt wie ein Tattoo.

Über KREMIK:

Seit einem Jahr mischen KREMIK aus Berlin die deutsche Musikszene auf und veröffentlichen Songs, die sich an der Schnittstelle zwischen Dance und Pop, zwischen urbanen Sounds und schnellem EDM bewegen; melodisch und oft ein wenig melancholisch, aber auch hart und schnell genug, um auf jeder Party zu funktionieren. Nach mehreren erfolgreichen Tracks und Kollaborationen, unter anderem mit HBz („Time Out“) und Anstandlos&Durchgeknallt („80 PS“), gehen KREMIK nun mit Warner Music Central Europe den nächsten Schritt. „Stiche“ ist ihre zweite Single beim Label und folgt auf „Bisschen Baby“ im August.

 

Quelle: Warner Music