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Am 19. September erscheint das mit Spannung erwartete neue Album von Nina Chuba, “Ich lieb mich, ich lieb mich nicht”. Die offizielle Ankündigung erfolgte exklusiv bei ihrer Open-Air-Show in der Berliner Wuhlheide am 18. Juli. Mit diesem Album knüpft sie an den Erfolg ihres #1-Debütalbums „Glas“ an.

Nina Chuba zeigt sich auf ihrem zweiten Studioalbum als Künstlerin, die genau weiß, was sie will – und was nicht. Statt abzuwarten, nimmt sie sich, was sie glücklich macht. In Sound und Text fühlt sich das Album entschlossen an. Es ist ein wilder, aber symbiotischer Genre-Mix aus Pop, Rock, Bossa Nova und Hip Hop. Nina Chuba kombiniert dabei verschiedene Einflüsse, bleibt aber stets sie selbst. Sie singt über Beziehungen, Freundschaften und Männer und zelebriert dabei eine Bandbreite zwischen “Rage Girl” und “Overthinker”, ohne sich dafür zu schämen.

Der Hunger der Musikerin ist ungebrochen: Sie hat Lust auf das Leben und die Energie dafür bleibt. Zwischen absoluter Selbstliebe und der ehrlichen Einsicht, nicht immer alles zu wissen, steht sie für ihre Überzeugungen ein. Auf ihrem neuen Album ist Nina Chuba musikalisch so persönlich wie nie zuvor. Nach der Verletzlichkeit ihrer EP “Farbenblind” von 2024, schlägt das Pendel nun in die entgegengesetzte Richtung. Das Album klingt nach Aufbruch und purer Lebensfreude, auch wenn einige Schmerzen in den Texten bereits verarbeitet wurden. Mit einer mitreißenden Energie singt sie sich durch die 19 Songs des Albums.

Nina Chuba - Ich lieb' mich, ich lieb mich nicht (19.09.2025)

Das Album startet mit einem kraftvollen Intro namens „Nina“, das als Statement dient. Mit großer Selbstsicherheit singt sie: „Backe ziemlich große Brötchen, hab’ mich bisher nie verbrannt / In meinem Kopf ist alles möglich / Nina weiß, dass Nina kann“. Damit macht sie neugierig auf die Songs, die folgen.

Ihre etablierte Position als Künstlerin gibt ihr musikalische Freiheiten. Statt sich von Erwartungen einschränken zu lassen, entschied sie sich, sich auszutoben und verschiedene Sounds zu mischen, darunter rockige Gitarren, die ihr früher nicht zugesagt hätten. Lyrisch legt sie sich nicht auf ein Überthema fest, sondern erzählt in gewohnt detailreicher Weise aus dem Leben einer Mittzwanzigerin.

Die Songs des Albums behandeln Themen wie Grenzen in Beziehungen, Freundschaften und die eigenen inneren Grenzen. Mit „Rage Girl“ sprengt sie patriarchalische Grenzen. In „Jung, dumm und frei“ fängt sie die Sorglosigkeit der Jugend ein. „Malediven“ handelt davon, sich zu nehmen, was man will, und wieder zu verschwinden, wenn die Lust vergeht. Der Song „Rückspiegel“ steht für das Loslassen der Vergangenheit, während „Kilimanjaro“ von der Leichtigkeit des Verliebtseins handelt. In „Mama Shoot“ macht sie Frauen Mut, ihren Träumen zu folgen.

Nina Chuba - Wenn das Liebe ist (Official Music Video)

Ein zentrales Thema ist die innere Zerrissenheit, die im Titeltrack „ILMILMN (Skit)“ zum Ausdruck kommt. Zum minimalistischen Klavier gesteht sie, dass sie das Glück zwar sieht, es aber nicht immer fühlen kann, obwohl sie weiß, wie heilsam es wäre, Frieden mit sich selbst zu schließen. Im letzten Song „So lange her“ kehrt sie melancholisch in die Vergangenheit zurück. Sie erinnert sich an die Zeit, bevor sie Nina Chuba war, und schließt das Album mit der Zeile: „Ich glaub, ich muss nach Hause, ich war viel zu lange weg“. Das Album zeigt, wer sie ist und was sie gerade bewegt, angetrieben von Neugier und Tiefgang, und mit lyrischen Punchlines, die überzeugen.

 

 

 

 

 

Quelle: Sony Music