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Eine einfache Frage seines Vaters gibt Sam Tompkins’ zweitem Album seinen Titel: „Are we gonna sing?” ist auf einem alten Familienvideo zu hören, das der britische Musiker im letzten Song seines neuen Albums verwendet. Am Freitag, den 4. September, erscheint „ARE WE GONNA SING?” über Island Records – und dahinter steckt eine sehr persönliche Geschichte über Trauer, Veränderung und die Suche nach Freude nach einem Verlust.

Der Verlust seines Vaters als Wendepunkt

Tompkins verlor seinen Vater Ende 2023. Er war nicht nur eine seiner wichtigsten Bezugspersonen, sondern hatte seine musikalischen Ambitionen von Anfang an begleitet – von den ersten online veröffentlichten Covers bis zu der Zeit, als Tompkins auf den Straßen von Brighton sang. Nach seinem Tod begann der Musiker, vieles in seinem Leben zu hinterfragen, darunter auch seine eigene Karriere und die Musik, die er bis dahin gemacht hatte. „ARE WE GONNA SING?” ist damit sein erstes vollständiges Album, das er seit dem Tod seines Vaters komponiert hat.

Zwölf Songs aus Eastbourne

Das Ergebnis sind zwölf Songs, die Tompkins in seiner Heimatstadt Eastbourne und gemeinsam mit Produzenten wie Manta, Humble The Great, HARGS und Mac Jamieson entwickelte. Statt jedes Detail im Studio zu perfektionieren, setzte er diesmal stärker auf Live-Instrumente, gemeinsame Jam-Sessions und spontane Momente. Die Songs sollten sich vor allem echt anfühlen – ein Anspruch, den Tompkins selbst als entscheidend für den gesamten kreativen Prozess des Albums beschreibt.

Musikalischer Stil

ARE WE GONNA SING?” bewegt sich zwischen mehreren Genres, die für Tompkins’ musikalische Handschrift charakteristisch sind:

  • Folk-Pop
  • Indie-Pop
  • Singer-Songwriter
  • Pop mit Live-Instrumentierung

Kein reines Trauer-Album

Dabei ist „ARE WE GONNA SING?” keineswegs ausschließlich ein Album über Trauer. Tompkins schreibt über Freundschaft, Liebe, Nostalgie und Selbstfindung – und über das emotionale Durcheinander, das nach einem Verlust entstehen kann. Mal ist da Wut, mal Glück und dann wiederum das schlechte Gewissen darüber, überhaupt glücklich zu sein.

„CRAWLING OUT MY SKIN”: Spontanität als Prinzip

Wie spontan die neue Musik teilweise entstanden ist, zeigt „CRAWLING OUT MY SKIN”. Der Song wurde am Ende eines intensiven Writing Camps in Norfolk geschrieben, die Vocals nahm Tompkins kurzerhand draußen im Garten auf. Inhaltlich geht es ausgerechnet um jene unspektakulären Momente, in denen das Leben einfach okay ist – und die man häufig erst zu schätzen weiß, wenn sie vorbei sind.

Vorab-Singles und Streamingerfolg

Mit „BEAUTY QUEEN” und „BODY TO BODY” hatte Tompkins zuvor bereits zwei weitere Seiten des Albums gezeigt. Beide Songs knackten jeweils die Marke von einer Million Streams. Insgesamt kommt der Brite mittlerweile auf mehr als 300 Millionen globale Streams und mehrere UK-Top-10-Projekte, darunter seine EP „Who Do You Pray To?” (2022) und sein Debütalbum „Hi, My Name Is Insecure” (2024).

Der emotionale Schlusspunkt

Den emotionalen Schlusspunkt des neuen Albums setzt schließlich „LIVE WHERE I DON’T LOSE YOU”. Dort taucht das alte Familienvideo mit der Stimme seines Vaters auf – und aus einer beiläufigen Frage aus Tompkins’ Kindheit wird Jahre später der Titel eines ganzen Albums: „ARE WE GONNA SING?”

Live-Termine nach der Veröffentlichung

Nach der Albumveröffentlichung folgt eine kurze Headline-Tour durch Großbritannien und Irland, unter anderem mit einem Auftritt im Londoner KOKO am 7. Oktober.

Eckdaten zur Veröffentlichung

  • Veröffentlichungsdatum: 04.09.2026
  • Albumtitel: „ARE WE GONNA SING?”
  • Albumnummer: zweites Studioalbum
  • Label: Island Records
  • Anzahl der Songs: zwölf Titel
  • Produzenten: Manta, Humble The Great, HARGS, Mac Jamieson
  • Entstehungsort: Eastbourne
  • Vorab-Singles: „BEAUTY QUEEN”, „BODY TO BODY”, „CRAWLING OUT MY SKIN”
  • Vorheriges Album: „Hi, My Name Is Insecure” (2024)
  • Live-Termin: 07.10.2026, KOKO, London