You know what is funny?”, fragt Xatari in einem Post, „there are still ppl who think that woman cannot produce music.” Wer auch immer die Leute sind, die im Jahr 2025 noch so denken: Sie sollten sich mal ein paar Stunden auf Xataris TikTok-Kanal gönnen. Dort taucht die Berlinerin regelmäßig tief in die Welt der Musikproduktion ein, von informativen Exkursen zu prägenden Synthesizern der Musikgeschichte bis hin zu kleinen hilfreichen Hacks im Umgang mit Producer-Software.
Xatari ist ein absoluter Nerd, wenn es um Synthesizer und Sounddesign geht. Nimmt man dazu ihre Leidenschaft für alles, was mit der Ästhetik der späten 90er- und frühen 00er-Jahre zu tun hat, und ihre Unterstützung für FLINTA* im Musikbusiness, ist man ungefähr auf ihrer Flughöhe angekommen. Nachdem Xatari bereits auf viel Support aus der Szene zählen konnte (u. a. yuki, Sarah Sommers, The boy the G) und sich in einem kreativen Umfeld mit Artists wie Panteros666 und Novaa bewegte, feiert sie nun mit „Heartbreak“ feat. Hanna Ögonsten ihr Warner-Debüt.
Der Track öffnet die Tür zu ihrer ganz eigenen Trance-/Hyperpop-Welt. Eine Welt, die verspielt und bunt ist, aber auch ihre dunklen Winkel hat. Die einen direkt auf den Dancefloor schickt, aber auch ein Vibe ist. Die voller Lebenslust steckt, aber auch die Stolperfallen des Lebens nicht auslässt. Heartbreak beispielsweise. „All these pieces of my heart break apart / Thought I know you / But you played dart with my heart“, singt Xatari. Nach einer unvergesslichen Nacht im Heartbreak Hotel ist sie unsterblich verliebt, aber nun sitzt sie allein da. Das tut weh, aber hey: Immerhin den Heartbreak kann ihr niemand nehmen, der gehört ihr ganz allein und sie wird ihn nie wieder hergeben: „Baby you’re my heartbreak / I will never let you go“.
Xatari weiß definitiv, wie man Musik produziert. Musik, die tanzbar und deep, sexy und verspielt ist, die clevere Retro-Referenzen einbaut und dabei extrem frisch und zeitgemäß klingt.
Quelle: Warner Music

