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Dieser Eintrag wurde am 29. November 2024 veröffentlicht und ist möglicherweise veraltet.

Müsste Newcomer bac (/biː eɪ ’siː/) seine Pop-Rap-Melange in drei Worten beschreiben, er würde diese wählen: “unkonventionell, frisch, simpel”. Muss er aber zum Glück nicht, denn seine Debüt-EP “Manchmal so, Manchmal so” beweist die Kreativität, das Charisma und die Lässigkeit dieses aufstrebenden Künstlers ganz ohne standardisierte Interviewfragen.

Nicht verwunderlich, dass die Musik von bac schon jetzt über eine Million Menschen auf Spotify überzeugt. Mit der EP Manchmal so, Manchmal so rundet bac Ende November dieses überaus erfolgreiche Jahr 2024 ab. “Der rote Faden ist, dass es keinen roten Faden gibt,” sagt er über sein Debüt. Hinter diesem Satz steht keine Unentschlossenheit, sondern eine klare Haltung, plastisch verkörpert durch den Titeltrack.

bac - Manchmal so, Manchmal so (Offizielles Musikvideo)

Der 19-Jährige erlaubt gegensätzlichen Facetten seiner emotionalen Range frei zu koexistieren; will sich nicht entscheiden müssen zwischen Rap und Pop, zwischen Good Vibes und Melancholie. Was er mag, ist nicht Entweder-oder, sondern: Manchmal so, manchmal so. 

bac macht Achterbahnfahrten im Kopf, gibt sich mal ganz beflügelt vom frischen Gefühl des Verliebtseins (Ach Du Liebe Zeit), mal als niederschmetternd ehrlicher Geschichtenerzähler (Lisa Hahn), mal gänzlich reduziert auf Keyboard und den Schmerz in der Stimme, sonst nichts (Welten entfernt). Samuels feinfühliges Gespür für verführerische Melodien trifft die Nonchalance eines jungen Cro. Diese Leichtigkeit macht einfach Spaß. Und klar ist: Wer einmal die Hook auf Rosaroter Tee hört, bekommt sie so schnell nicht mehr aus dem Kopf. 

Manchmal so, Manchmal so bedeutet: den Moment genießen. “Einfach machen, worauf man Lust hat, wann man darauf Lust hat – und nicht zu viel nachdenken,” sagt bac. Der Newcomer hat keine Eile, aber seine Musik transportiert eine herzerwärmende Zuversicht: “Ich hab’ Songs geschrieben, damit bin ich weit gekomm’n, Ich will noch viel höher raus, in meinen Weg kann keiner komm’n” (In Der Zeit Verlieren). Wohin sein Weg 2025 führt, davon hat Samuel schon jetzt klare Vorstellungen: Mehr Musik machen, mit mehr Leuten. Und endlich mal selbst ein Konzert als Zuschauer besuchen.

 

Quelle: Universal Music