Musik NewsÄhnliche-Beiträge

Lesedauer: 2 Minuten
Dieser Eintrag wurde am 16. Oktober 2024 veröffentlicht und ist möglicherweise veraltet.

Die schwedische Musikerin Thea Gustafsson veröffentlicht mit ihrem Projekt Becky and the Birds am 15. November auf 4AD ihr selbst produziertes Debütalbum “Only Music Makes Me Cry Now” und markiert damit einen neuen Abschnitt in ihrer musikalischen Karriere.

Heute erscheint ihre neue Single „Anymore“ daraus, ein atmosphärischer Track mit hypnotischen Drums, die von ihrem hallenden Gesang begleitet werden. Über den Song sagt sie: „Dieser Track richtet sich an alle, die in ihrer Beziehung an dem Punkt angelangt sind, an dem sie sich selbst befreien möchten. Wenn es keine Tränen mehr gibt und nichts mehr zu sagen ist. Wenn man seinen eigenen Wert erkennt und sich nicht mehr bloß an die Regeln und Bedürfnisse anderer richtet. Man beginnt die Person so zu sehen, wie sie wirklich ist, und realisiert, dass man mehr verdient.“

Anfang des Jahres stellte Gustafsson ihr bevorstehendes Debütalbum mit zwei Singles vor – den intimen Track „When she holds me“ sowie dem melancholischen Heartbreak-Song “I Made My Baby Cry“.

Thea Gustafsson, die 2016 als Becky and the Birds ihre musikalische Karriere begann, legte 2021 die Grundlagen für ihr kommendes Album „Only Music Makes Me Cry Now“. Ihr kreativer Prozess in dieser Zeit wurde von vielen unterschiedlichen Quellen beeinflusst, darunter frühere Kollaborationen mit Dijon, Seinabo Sey und Låpsley, tiefgehende Entdeckungen auf Bandcamp, Besuche von Live-Shows in Clubs und Bars in London und ihrer Heimatstadt Stockholm, sowie Filme wie „Blue Valentine“ von Derek Cianfrance, “Aftersun“ von Charlotte Wells und Eckhart Tolles Buch “A New Earth“.

Becky and the Birds - Anymore (Official Video)

Zudem spielte die emotionale Verarbeitung einer Trennung eine zentrale Rolle. Sie beschrieb diese Phase als einen Moment, in dem sie „alles rauslassen musste, um alles zu verarbeiten“, was sie dazu bewegte, ins Studio zurückzukehren und ihre Erfahrungen musikalisch aufzuarbeiten. Die während dieser Zeit entstandenen Songs, die schließlich zu „OMMMCN“ wurden, geben den Hörer Einblicke in diese Phase intensiver Heilung. Die lyrische Tiefe des Albums, die von Themen wie Verzweiflung, Leidenschaft, Romantik und Verletzlichkeit geprägt ist, wird ergänzt durch eine vielseitige Sammlung gesampelter Alltagsgeräusche, darunter alte Demos, Telefonaufnahmen und Stadtgeräusche.

Mit “Only Music Makes Me Cry Now” kehrt Gustafsson zu ihren Wurzeln zurück und greift die experimentelle Herangehensweise wieder auf, die sie an den Tag legte, als sie mit dem Produzieren begann. Sie nutzte für ihr Debüt die Fähigkeiten, die sie seither erlernt hat, um neue Klanglandschaften zu erschaffen und Grenzen zu testen. Ihr unverwechselbarer innovativer Stil und ihre Emotionalität kommen in ihrem neuen Album zur Geltung.

 

Quelle: BEGGARS