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Mit einem scharfen Witz und schonungsloser Ehrlichkeit ist Emma Rose mit ihrer neuen Single „Männergrippe“ zurück – passend dazu wurde auch das offizielle Musikvideo veröffentlicht. Der Song thematisiert Übertreibungen, Selbstmitleid und den alltäglichen „Double Standard“ im zwischenmenschlichen Miteinander.

Was hinter dem Song steckt

Emma Rose kommentiert das Thema so: „Ich wurde von Männern als Männerhasserin beleidigt, was total bescheuert ist. Ich hasse keine Männer. Diese Männer sagen, dass sie Frauen lieben. Ich glaube, das tun sie nicht. Sie lieben die Vorstellung – und ein bestimmtes Bild von einer Frau, aber alles, was ihnen nicht gefällt: Wiederworte, Trauer, Wut, Blut etc., wird ignoriert, belächelt, kommentiert und abgewertet. Das ist in meinen Augen Männergrippe. (Of course not all men, aber always men…)“

Mit „Männergrippe“ liefert Emma Rose den nächsten frechen Pop-Ohrwurm. Ihre markante hohe Stimme trifft auf intelligente Lyrics, die mit Humor und Charme Alltagssituationen auf den Punkt bringen: „Die Welt – sie brennt. Warum dann nicht auch meine Kippe? Ihr Freund – er flennt. Er hat schon wieder Männergrippe.“ So bleibt Emma Rose ihrem Stil treu – clever, nahbar und immer mit einem Augenzwinkern.

Über Emma Rose

Emma Rose hat schon immer gesungen und Musik gemacht. Den Traum, mit ihrer Musik professionell auf Bühnen zu stehen, hat sie sich jedoch lange nicht getraut. Das änderte sich im vergangenen Herbst, als ihr Money-Boy-Cover auf TikTok viral ging. Aus den kleinen Social-Media-Schnipseln, in denen sie Songs anderer mit klaviergetragenem Gesang, viel Humor und einer Portion feministischer Attitüde interpretierte, wurden schließlich eigene Stücke, die zwischen verträumtem Bedroom-Pop und Indie-Attitüde pendeln: witzig, mit Haltung, aber ohne erhobenen Zeigefinger – und genau deshalb so authentisch.

Ein Paradebeispiel dafür ist ihre Debütsingle „Das Beste“. Ein Song, der sich in bester „Female Rage“-Manier bewegt, aber auf Sarkasmus setzt, um die oft infantilen Flirtversuche der Männerwelt humorvoll zu kritisieren. Der verträumte Sound, der an Boy Pablo erinnert, vereint Kritik am „Male Gaze“ und toxischer Männlichkeit.

Emma Rose sagt: „Natürlich bin ich Feministin und beschäftige mich mit dem Thema. Deshalb sind viele meiner Songs vor allem für weiblich gelesene Personen, die sich darin wiederfinden. Aber das ist nicht alles, was meine Identität ausmacht. Die Songs handeln manchmal auch einfach nur von Liebe oder anderen Themen. Hauptsache, sie sind so authentisch wie möglich. Ich singe, wie ich spreche und schreibe, was ich meine. Das ist vielleicht nicht immer so bildlich, wie in anderen Pop-Songs, aber dafür ehrlich. Menschen sollen den Song hören und sich verstanden fühlen.“

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Quelle: Sony Music