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Manchmal braucht es eine Panne, um etwas Gutes zu erschaffen. SARRO und sein Producer standen irgendwo am Straßenrand, warteten auf den ADAC – und schrieben dabei einen Song. Ungeplant, unzensiert, einfach so. „Clean Girl” ist genau das: ein Track, der nicht am Reißbrett entworfen wurde, sondern im richtigen Leben passiert ist. Und man hört es.

Die Debütsingle „Wie man tanzt” hatte bereits gezeigt, was SARRO kann: sommerlicher, optimistischer Pop-Sound, ehrliche Geschichten, Melodien, die sich im Kopf festsetzen und nicht mehr loslassen. „Clean Girl”, erscheint am 24. Juli und macht da weiter, wo „Wie man tanzt” aufgehört hat – nur noch eine Spur leichter, noch eine Spur direkter.

Der Song erzählt von einem Gegensatz, den viele kennen. SARRO ist ein Durcheinander: geprägt von musikalischen Träumen, Abenteuerlust und einer Verpeiltheit, die er selbst nicht kleinredet. Die Person, die ihm wichtig ist, ist das komplette Gegenteil. Organisiert. Stylisch. Ein Clean Girl. Genau das mag er an ihr – und genau deshalb glaubt er eigentlich nicht daran, dass das funktionieren kann. Dennoch hofft er bis zum Schluss, dass genau diese Gegensätze, die wie eine Hürde wirken, sie am Ende zueinander führen können. Liebe als Spannungsfeld zwischen zwei Welten – ein Thema, das so alt ist wie die Popmusik selbst. Und das SARRO so frisch und direkt erzählt, als wäre es ihm gerade eben passiert. Was es in gewissem Sinne ja auch war: am Straßenrand, wartend, zwischen Frust und Langeweile, und plötzlich war die Melodie da.

Die Leichtigkeit, die „Clean Girl” ausstrahlt, ist keine Pose. Sie ist das Ergebnis eines Moments, in dem jemand nicht versucht hat, einen guten Song zu schreiben – und genau deshalb einen geschrieben hat. Indie-Pop mit Singer-Songwriter-Kern, sommertauglich und gleichzeitig ehrlich genug, um mehr zu sein als ein Gute-Laune-Track. Die Melodien kommen schnell, die Texte bleiben.