Mit „The Hunger Games: Sunrise on the Reaping (The Album)“ ist seit dem 13. November der Soundtrack zum neuen Kapitel der Dystopie-Reihe erhältlich. Das Album erschien über MCA Records, umfasst 29 Tracks und ist als Doppelalbum mit zwei Discs angelegt. Der Film selbst startet am 20. November in den Kinos.

Ein Line-up quer durch die Genres
Als Executive Producer verantwortet Dave Cobb die Zusammenstellung. Der Grammy-Preisträger arbeitete bereits mit Chris Stapleton, Sturgill Simpson und Jason Isbell und gilt damit als Produzent mit klarem Gespür für Roots-Musik und handgemachte Arrangements. Entsprechend breit fällt die Auswahl aus: Neben jüngeren Artists wie Noah Cyrus, Lizzy McAlpine, Ella Langley, Mckenna Grace und Violet Grohl stehen etablierte Namen der Popgeschichte auf der Liste. Die Filmreihe setzt damit ihre Tradition fort, Newcomer und bekannte Acts auf einem Soundtrack zusammenzubringen.
Die vorab veröffentlichten Songs
Drei Stücke waren bereits vor dem Albumrelease zu hören: Noah Kahans „Draw You Out“, „Black Stars“ von The Smashing Pumpkins und „Favor“ von Gigi Perez. Kahans Beitrag entstand gemeinsam mit Aaron Dessner und wurde speziell für den Film geschrieben. Beide arbeiteten an Komposition und Produktion im Long Pond Studio in New York sowie in Nashville. Dessner produzierte auch Kahans viertes Studioalbum „The Great Divide“, das im April 2026 bei Mercury Records erschien, gemeinsam mit Gabe Simon.
Country, Alternative und Neubearbeitungen
Klanglich liegt ein Schwerpunkt auf Country: Ella Langley, Tyler Childers, Kashus Culpepper und Carter Faith sind vertreten. Dazu kommen Singer-Songwriter-Positionen von Madison Cunningham oder Lizzy McAlpine sowie Beiträge von Kacey Musgraves und Stephen Wilson Jr. Die prominentesten Namen der Rock- und Wave-Generation stehen dagegen für Neubearbeitungen und Liveaufnahmen. Depeche Mode steuern gemeinsam mit KÁRYYN „Survive“ als Arena Mix im KÁRYYN-Rework bei, Stevie Nicks ist mit einem Arena Mix von „Doing The Best That I Can“ dabei. Den Schlusspunkt setzen The Cure mit „Alone“ in einer Liveaufnahme aus Berlin 2022. Berlin taucht auch im Umfeld des Films auf: Gedreht wurde unter anderem dort und in Nordrhein-Westfalen, die deutsche Premiere fand als Special Screening im Zoo Palast statt.
Darstellerinnen als Sängerinnen
Mehrere Mitwirkende des Films treten auch musikalisch in Erscheinung. Whitney Peak, im Film als Lenore Dove Baird zu sehen, ist auf vier Tracks vertreten, darunter die dreiteilige „The Raven“-Reihe, die das Album als wiederkehrendes Motiv durchzieht. Mckenna Grace spielt Maysilee Donner und singt „Half Alive“. Zuvor steuerte sie „Twisting the Knife“ zum Soundtrack von „Scream 7“ bei. Jennifer Lawrence, die in den ursprünglichen Filmen Katniss Everdeen verkörperte, ist mit „Deep in the Meadow“ zu hören.
Der Film und der Score
„Sunrise on the Reaping“ spielt 24 Jahre vor den ursprünglichen „Hunger Games“ und begleitet den 16-jährigen Haymitch Abernathy, gespielt von Joseph Zada, durch die 50. Hungerspiele, den zweiten Quarter Quell. Die Filmmusik im engeren Sinn stammt von James Newton Howard, der bereits die ersten fünf Teile der Reihe vertonte. Sein Score-Album erscheint am 20. November ebenfalls bei MCA, der erste Score-Track trägt den Titel „Haymitch Meets Snow“.
Noah Kahan live in Deutschland
Wer den Vorab-Interpreten Noah Kahan live erleben möchte, hat im Rahmen der The Great Divide Tour zwei Gelegenheiten in Deutschland. Tickets gibt es bei Eventim.
- 26. November – Köln, Lanxess Arena
- 4. Dezember – München, Olympiahalle
Die komplette Tracklist
- 01. The Raven I – Whitney Peak
- 02. Ash and Snow – Noah Cyrus
- 03. First in Line – Stephen Wilson Jr
- 04. See It Coming – Bella Kay
- 05. The Wheel – Lizzy McAlpine
- 06. The Raven II – Whitney Peak
- 07. Dove Song – Sydney Rose
- 08. Here Then We’re Gone – Ella Langley
- 09. Wrestle with God – Madeline Edwards
- 10. Ruthless (Arena Mix) – Kacey Musgraves
- 11. No Destination – Billy Vincent
- 12. The Raven III – Whitney Peak
- 13. Favor – Gigi Perez
- 14. But You Wanted More – Hudson Freeman
- 15. Black Stars – The Smashing Pumpkins
- 16. Half Alive – Mckenna Grace
- 17. Doing The Best That I Can (Arena Mix) – Stevie Nicks
- 18. The Goose and The Common – Whitney Peak
- 19. Survive (Arena Mix | KÁRYYN Rework) – Depeche Mode & KÁRYYN
- 20. Same Blood – Emelie Trahan
- 21. May Brings Flowers – Kashus Culpepper
- 22. The Old Therebefore – Scot Greenan
- 23. Can’t Let You Go – Carter Faith
- 24. Old Money – Tyler Childers
- 25. Show Me Where The Ending Starts – Madison Cunningham
- 26. Deep in the Meadow – Jennifer Lawrence
- 27. Draw You Out – Noah Kahan
- 28. Metal Birds – Violet Grohl
- 29. Alone (Live in Berlin 2022) – The Cure
Genres
- Soundtrack
- Country
- Alternative Rock
- Folk / Singer-Songwriter

MISTER MIXMANIA
