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Da ist es wieder, dieses Herzklopfen im Hochglanzformat: „hey boyyy“ von Slayyyter fängt das nervöse Kribbeln ein, wenn zwischen zwei Menschen plötzlich etwas zu knistern beginnt. Der Song ist seit dem 6. November erhältlich. Er setzt auf opulente Pop-Produktion und einen mitreißenden Hook, mitten in der verspielten Verliebtheit, mit einer Portion romantischer Verletzlichkeit darunter.

Dazu gibt es ein Musikvideo, bei dem Slayyyter selbst Regie geführt hat. Sie zieht darin durch die kontrastreichen Stadtlandschaften von Hollywood und Paris, zwischen Glamour und Großstadtpflaster. Gerade diese Gegensätze passen zu einem Track, der zwischen Übermut und Unsicherheit pendelt.

Musikalisch ist „hey boyyy“ ein Pop-Song mit Dance-Pop-Nähe, der Stück für Stück an Intensität gewinnt. Das passt zu einer Künstlerin, deren jüngstes Album es bis auf Platz 1 der Top Dance Albums geschafft hat. Man spürt, wie die Spannung des Anfangs langsam in Euphorie kippt.

Der Song ist mehr als eine Einzelveröffentlichung, er ist ein Baustein im größeren Bild. „hey boyyy“ gehört zu Slayyyters Album „wor$t man in america“, das seit dem 4. Dezember erhältlich ist. Es versteht sich als Gegenstück zu „WOR$T GIRL IN AMERICA“, das am 27. März 2026 erschienen ist. Alle neun neuen Songs knüpfen thematisch oder klanglich an Stücke des Vorgängers an. Manche drehen die ursprünglichen Ideen regelrecht um, andere beleuchten bekannte Motive aus einer ganz neuen Perspektive. So entsteht eine parallele Erzählung, die das erste Projekt zugleich spiegelt und hinterfragt, mit einer bewusst kontrastierenden visuellen Ästhetik. Anfang November hatte Slayyyter das Album angekündigt, zuvor waren bereits „brand new chanel$“, „crank 2“ und „i think he’s got a girl“ erschienen. „brand new chanel$“ brachte ihr den ersten Einstieg in die Billboard Hot 100, wo der Song Platz 98 erreichte, und eine VMA-Nominierung als „Song of the Summer“. „crank 2“ ist eine Neuinterpretation eines ihrer frühen Durchbruchstitel.

Wer wissen will, woher diese Parallelwelt kommt, muss auf „WOR$T GIRL IN AMERICA“ schauen. Auf ihrem dritten Studioalbum blickt Slayyyter auf Kindheit und Jugend in St. Louis zurück und macht „iPod-Musik“, einen wilden Mix aus ungezähmtem Punk, rauem Pop und frechem Rap. Die Figuren, die ihre Jugend geprägt haben, erweckt sie dabei zum Leben. Das Album debütierte auf Platz 22 der Billboard 200, wurde von Rolling Stone, Billboard und Pitchfork gefeiert und stand bei Stereogum an der Spitze der besten Alben des bisherigen Jahres. Dazu kamen zwei Nominierungen bei den MTV VMAs 2026, unter anderem in der Kategorie „Best Dance“ für „DANCE…“.

Dabei ist Slayyyter längst keine Newcomerin mehr. Seit dem Durchbruch mit dem selbstbetitelten Mixtape 2019 über „Troubled Paradise“ (2021) und „STARFUCKER“ (2023) hat sie sich immer wieder neu erfunden und sich eine treue Kult-Fangemeinde aufgebaut. 2026 spielte sie auf der Mojave Stage beim Coachella, außerdem beim Governors Ball und bei Lollapalooza. Zwischendurch lieferte sie für Turnstiles Remix-Projekt „Never Enough: Versions“ ihre eigene Version von „Birds“ ab, neben Namen wie Elton John, Hayley Williams und Blood Orange. Live präsentierte sie diese Version erstmals in Atlanta. Auf der „Worst Girl in the World Tour“, die am 16. März 2026 angekündigt wurde und durch Europa, Nordamerika, Australien und Südamerika führt, machte sie im Oktober auch in Deutschland Station: am 20. Oktober in der Kantine Köln und am 23. Oktober in der Fabrik Hamburg. Die Ankündigung des neuen Albums folgte einen Tag nach dem Ende des US-Teils der Tour in Brooklyn.

Slayyyter live: Das steht 2027 an

Bekannte Termine für Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es derzeit nicht. Dafür geht es 2027 weiter:

  • Februar 2027: Laneway Festival in Australien und Neuseeland, mit Stationen in Sydney, Brisbane, Melbourne und Auckland
  • 21. Juni 2027: „Slayyyter: Live at MSG“ im Madison Square Garden, New York