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Tame Impala, das Ein-Mann-Projekt von Kevin Parker, hat die Veröffentlichung seines mit Spannung erwarteten fünften Albums „Deadbeat“ angekündigt. Die Platte erscheint am 17. Oktober bei Columbia Records und verspricht eine faszinierende Mischung aus kraftvollen Club-Psych-Experimenten und Parkers bisher direktesten und eingängigsten Songs. Inspiriert von der Rave-Kultur in Westaustralien, präsentiert sich Tame Impala als eine Art futuristische Primitiv-Rave-Band.

Gleichzeitig mit der Album-Ankündigung veröffentlichte Parker die Single „Loser“ inklusive eines Musikvideos unter der Regie von Kristofski, in dem Joe Keery die Hauptrolle spielt. Fans können das Album bereits jetzt vorbestellen, inklusive exklusiver Vinyl- und Kassetten-Varianten.

„Deadbeat“ entstand über die letzten Jahre an verschiedenen Orten, wurde aber größtenteils in Parkers Heimatstadt Fremantle und in seinem Studio Wave House in Injidup, Westaustralien, fertiggestellt. Trotz Parkers Ruf als Perfektionist klingt das Album spontaner als je zuvor, mit einem deutlichen Minimalismus und „Crunch“, der dem Sound eine neue, unbeschreibliche Dimension verleiht. Auch sein Gesangsspektrum ist reicher und verspielter als auf früheren Werken.

Textlich befasst sich „Deadbeat“ mit der nuancierten Emotionalität des Alltags. Im Gegensatz zu seinem letzten Album „The Slow Rush“, das sich mit Zeitfragen auseinandersetzte, thematisiert „Deadbeat“ eine endlose Niedergeschlagenheit. Parker porträtiert sich selbst als „selbstironischen Versager“, der in einer negativen Rückkopplungsschleife gefangen ist, obwohl er sein Leben längst im Griff haben sollte. Die euphorische, körperbetonte Musik bildet dabei einen spannenden Kontrast zu den melancholischen Texten. Es ist ein Konzept, das Rave als eine Form der Selbstbefragung und Selbstmedikation präsentiert, bei dem die Realität einfach noch einen Tag warten kann.

Vor der Single „Loser“ hatte Parker bereits das fast siebenminütige Epos „End of Summer“ veröffentlicht, das mit seiner musikalischen Anlehnung an den Acid-House-Sommer von 1989 und die Free Parties der 90er-Jahre den Ton für diesen neuen Anfang von Tame Impala angibt.


Kevin Parker hat sich als eine der einflussreichsten Stimmen des letzten Jahrzehnts etabliert. Er ist bekannt dafür, jeden Aspekt seiner Musik selbst zu verantworten, von den Instrumenten bis zum finalen Mix. Mit seiner neuen Platte beweist er erneut, dass er ein einzigartiger Künstler ist, der sich immer wieder neu erfindet.

 

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