L.Mayland, die talentierte Gitarrist:in der gefeierten und mit zwei BRIT Awards ausgezeichneten Band The Last Dinner Party, präsentiert ihr Solodebüt: die EP „The Slow Fire Of Sleep“. Als ersten Vorboten veröffentlicht sie die eindringliche Single „Lighthouse“.
Über die tief persönliche Bedeutung des Tracks sagt Lizzie: „‘Lighthouse‘ handelt davon, zum ersten Mal in meinem Leben die Erfahrung einer gesunden, liebevollen Beziehung zu machen – und von der damit einhergehenden, nagenden Angst, diese wertvolle Verbindung wieder zu verlieren.“ Weiter erzählt sie über die visuelle Umsetzung des Songs: „Ich hatte bereits eine klare Vorstellung für das Musikvideo entwickelt und war überglücklich, als ich hörte, dass Cal die Regie übernehmen wollte. Er hat die essenziellen Elemente meiner ursprünglichen Idee intuitiv erfasst und dann seine eigenen bemerkenswerten ästhetischen Fähigkeiten eingebracht.“
Die Keimzelle für die Debüt-EP „The Slow Fire Of Sleep“ entstand in den stillen Momenten zwischen den intensiven Tourphasen mit The Last Dinner Party – eine Zeit des Übergangs, in der Mayland weder im rastlosen Tourleben verankert noch vollständig in den Alltag der Heimat zurückgefunden hatte.
„Diese Songs sind definitiv in diesen Zwischenräumen entstanden“, reflektiert Lizzie. „Plötzlich fand ich mich in der Stille meiner Wohnung wieder und füllte diese Leere mit dem Klang meiner Gitarre und diesen melancholischen Liedern. Es war für mich ein notwendiger Weg, um die Ereignisse in meinem Leben zu verarbeiten und wieder eine tiefere Verbindung zu mir selbst zu finden.“
Die fünf sorgfältig ausgearbeiteten Tracks von „The Slow Fire Of Sleep“ offenbaren eine intimere und verletzlichere Seite von Mayland. Musikalische Einflüsse reichen von der zerbrechlichen Schönheit Nick Drakes über die gefühlvolle Stimme Eva Cassidys und die introspektive Ehrlichkeit Adrianne Lenkers bis hin zu den atmosphärischen Klanglandschaften Brian Enos und wegweisenden Film-Soundtracks wie Alex Turners „Submarine EP“ und Oliver Coates’ Kompositionen für „Aftersun“.
Der titelgebende und abschließende Track der EP, „The Slow Fire Of Sleep“, entsprang einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit angesichts der anhaltenden globalen Umweltkrise. Im Kontrast zu dem zarten, filigranen Gitarrenspiel, das dem Outro vorausgeht, entlässt dieser Song die erste Solo-Kollektion von L.Mayland mit einem überwältigenden Gefühl der Erhabenheit und des drohenden Unheils. „Es war mir sehr wichtig, dass am Ende des Liedes meine Stimme überhaupt nicht mehr zu hören ist“, erklärt Lizzie. „Ich wollte ein apokalyptisches Gefühl erzeugen, eine reine Klangtextur, die Will und Immy [die Produzenten Will Lister und Imogen Williams] auf perfekte Weise eingefangen haben.“
Die thematische Bandbreite der EP ist tiefgründig und persönlich: eine isolierte jugendliche Person, die lernt, ihr Verhältnis zum eigenen Geschlecht auszudrücken („Mother Mother“); ein:e Student:in, geprägt von der ländlichen Heimat und nun in der Anonymität der Großstadt lebend („Homeward“); ein:e Erwachsene:r, die:der mit Hingabe darum kämpft, die erste gesunde romantische Beziehung über weite geografische Distanzen aufrechtzuerhalten („Lighthouse“ und „From the Other Side of the World I’d Hear You“). „The Slow Fire Of Sleep“ präsentiert sich somit als eine Sammlung von Tracks, in denen die Erzähler:in mit einer betörenden Ehrlichkeit das gesamte Spektrum von Verletzlichkeit, Einsamkeit und tiefer Selbstreflexion erkundet.
Um die Veröffentlichung ihrer EP „The Slow Fire Of Sleep“ gebührend zu feiern, wird L.Mayland zwei intime Live-Shows in Großbritannien spielen:
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- Mai – St Matthias Church, London
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- Mai – The Castle Hotel, Manchester
Quelle: Universal Music

