The Last Dinner Party kehren mit ihrer neuen Single “The Scythe” zurück und entfachen die Vorfreude auf ihr mit Spannung erwartetes Album “From The Pyre”, das am 17. Oktober erscheinen soll. Der Song, eine langsame, aber kraftvolle Komposition, offenbart eine neue Facette des theatralischen Rock-Sounds, für den die Band bekannt ist. Was “The Scythe” jedoch so besonders macht, ist seine Entstehungsgeschichte, die in der Teenagerzeit von Sängerin Abigail Morris begann.

Für Abigail ist der Song eine Art Prophezeiung. „Dieser Song entstand vor neun Jahren, wie eine Prophezeiung. Ich schrieb ihn, bevor ich etwas über Trauer oder Liebeskummer wusste, darüber, dass sich das Ende einer Beziehung genauso anfühlt wie der Tod dieser Person,“ erzählt sie. Es ist die bittersüße Erkenntnis, dass der Verlust eines geliebten Menschen einen für immer verändert und eine neue Welt eröffnet, aus der es kein Zurück mehr gibt. In “The Scythe” verarbeitet sie die tiefen Emotionen von Trauer und Verlust, und wie man versucht, die Verbindung zu einer verlorenen Person aufrechtzuerhalten – sei es durch Telepathie, Hellseher oder in Songtexten. Abigail beschreibt, wie die Trauer plötzlich überall auftaucht, sei es in einem Rotkehlchen, einem Straßenfuchs oder in einem Film von Wim Wenders. Mit der titelgebenden Sense (The Scythe) meint sie den Tod, der jeden erwartet, und ermutigt, keine Angst vor dem zu haben, was danach kommt.
Das emotionale Gewicht des Songs spiegelt sich auch im Musikvideo wider, das die Band selbst als eines ihrer „stolzesten und intimsten Werke“ bezeichnet. Es ist eine Hommage an die ewige Liebe und eine Fantasie über das gemeinsame Altwerden.
“The Scythe” ist die zweite Veröffentlichung aus dem kommenden Album “From The Pyre” und folgt auf den Western-inspirierten Ohrwurm “This Is The Killer Speaking” vom Juli. Nach dem überwältigenden Erfolg ihres Nummer-1-Debütalbums “Prelude to Ecstasy” aus dem Jahr 2023, arbeitete die fünfköpfige Londoner Band Ende 2024 mit dem renommierten Produzenten Markus Dravs (Florence & The Machine, Björk) an dem Nachfolger. Die lange Tourzeit hat die Band zu einer eingeschworenen Einheit reifen lassen, was man auf dem neuen Album deutlich spürt. Es ist eine Platte, die vor Spielfreude strotzt und beweist, dass sich die Band vom Druck des Erfolgs nicht einschüchtern lässt.

