Tom Gregory – „How It Was Before”: Der Soundtrack für verlorene Sommernächte
Tom Gregory ist ein Name, der in der europäischen Indie- und Dance-Pop-Szene längst für sich selbst spricht. Der in Blackpool geborene britische Singer-Songwriter und Produzent hat sich in den vergangenen Jahren als einer der verlässlichsten und kreativ eigenständigsten Stimmen seines Genres etabliert – ein Künstler, der es versteht, emotionale Tiefe mit kommerzieller Zugkraft zu verbinden, ohne dabei jemals den Eindruck zu erwecken, er würde einen Kompromiss eingehen. Seit seiner Debütsingle „Run To You” im Jahr 2017 hat er eine beeindruckende Serie von Streaming- und Airplay-Hits gelandet, die ihn mit inzwischen über einer Milliarde Streams zu einem der größten britischen Musikexporte der letzten Jahre gemacht haben. Songs wie „Fingertips” und „Never Let Me Down” haben ihn weit über die britische Heimat hinaus bekannt gemacht und ihm eine treue, stetig wachsende Fangemeinde beschert, die seinen Hang zu großen Hooklines und ehrlichen, bildstarken Texten zu schätzen weiß. Nun schlägt der 30-Jährige mit seiner neuen Single „How It Was Before” ein komplett neues Kapitel auf – und nimmt damit offiziell Kurs auf sein nächstes Studioalbum.
Die neue Single: Akustik, Nostalgie und riesengroße Hooks
„How It Was Before” ist eine Akustikhymne im besten Sinne des Wortes: getragen von packenden, rasanten Gitarren, durchzogen von einem tief nostalgischen Grundgefühl und getragen von Tom Gregorys unverwechselbarer Stimme, die es schafft, große Emotionen ohne jede Überinszenierung zu transportieren. Bereits mit Hashtags wie #newmusic und #sadsong hatte Tom den neuen Track in seinen sozialen Netzwerken angekündigt und damit den Ton gesetzt: dezent melancholisch, ehrlich und direkt unter die Haut gehend.
Der Song beginnt mit den Worten „I was driving past the tramway / Thinking bout the good days” – und schon in diesen ersten Zeilen ist die Stimmung vollständig etabliert. Tom unternimmt einen gedanklichen Trip in die Vergangenheit, kehrt in seiner Vorstellung in seine alte Heimatstadt zurück und reflektiert, was sich dort verändert hat – und was unwiederbringlich verloren gegangen ist. Es geht um alte Freund- und Liebschaften, um ein schwer greifbares Zusammengehörigkeitsgefühl, das irgendwann abhanden kommen musste, um einen längst vergangenen Lebensabschnitt, dessen Leichtigkeit nicht von Dauer sein sollte. Im Pre-Chorus bringt Tom dieses Kerngefühl mit einer einzigen Zeile auf den Punkt: „… how I miss those nights.”
Der Refrain verdichtet alles zu einem einzigen, unwiderstehlichen Satz: „Now we are, we are, we are / Tryna get back to how it was before.” Es sind Worte, die jeder schon einmal gedacht hat – und genau darin liegt die universelle Stärke des Songs.
Tom selbst beschreibt die Entstehung und Bedeutung der Single so: „Der Song handelt davon, an den Ort zurückzukehren, an dem ich aufgewachsen bin, und dabei schließlich festzustellen, dass sich das alles überhaupt nicht mehr so anfühlt wie früher. Es ist ein Blick zurück: auf jene unbeschwerten Nächte mit Freunden und darauf, wie einfach und unbekümmert sich das damals alles angefühlt hat. Vor allem im Vergleich zu heute, nachdem alle weitergezogen und ihre eigenen Wege gegangen sind, sich das Leben einfach mal komplett verändert hat. Es ist eine Mischung aus Nostalgie und ein bisschen Traurigkeit: Irgendwie vermisst man nun mal, wie es früher war, und wünscht sich, man könnte die Zeit zurückdrehen.” Was „How It Was Before” dabei besonders auszeichnet, ist die Schlichtheit seiner Mittel im Verhältnis zur emotionalen Wucht, die der Song entfaltet: Die hochfliegenden Hooks und packenden Gitarren bilden den perfekten Gegenpol zum melancholischen Songtext – ein Kontrast, der den Track von der ersten Sekunde an unwiderstehlich macht.
Von „Make It Right” mit VIZE bis zum nächsten Album
Um die stilistische Bandbreite zu verstehen, die Tom Gregory als Künstler mitbringt, lohnt ein kurzer Blick auf den vergangenen Sommer. Mit „Make It Right”, einer gemeinsamen Single mit dem deutschen DJ- und Produzenten-Duo VIZE – einem der einflussreichsten Acts der europäischen Clubmusik-Szene und bereits Kollaborationspartner auf dem Mega-Hit „Never Let Me Down” mit 246 Millionen Streams –, lotete Gregory präzise den Sweet Spot zwischen Indie-Melodik und Dance-Floor-Energie aus. Der Track bewies, wie mühelos Gregory zwischen verschiedenen Klangwelten wechseln kann, ohne dabei seine eigene Handschrift auch nur ansatzweise zu verlieren.
„How It Was Before” stellt nun eine bewusste Kurskorrektur dar: weg von Clubenergie und elektronischen Texturen, hin zu Intimität, Stille und Akustik. Beides gehört zu Tom Gregory, und beides mündet in dasselbe Ergebnis: Songs, die größer klingen als ihre Bestandteile vermuten lassen, die einen nicht loslassen und die zeigen, warum dieser Künstler in der europäischen Poplandschaft eine Sonderstellung einnimmt. Dass „How It Was Before” ausdrücklich als Vorbote des nächsten Studioalbums positioniert wird, macht die Vorfreude auf das kommende Projekt umso größer. Neben den Aufnahmesessions fürs Album stehen für Tom Gregory im Sommer 2026 zunächst etliche XL-Festivals auf dem Programm – darunter das Glücksgefühle Festival am Hockenheimring, dem hierzulande größten Festival des Sommers 2026. Ab September folgt dann die nächste Headline-Tour.
Karriere-Highlights: Über eine Milliarde Streams
Tom Gregorys bisherige Diskografie liest sich wie eine Aneinanderreihung bemerkenswerter Meilensteine. Seit der Debütsingle „Run To You” (34 Millionen Streams) im Jahr 2017 hat er kontinuierlich und ohne Ausreißer nach unten geliefert. Die 2020 veröffentlichte Single „Fingertips” mit 168 Millionen Streams ging direkt auf Platz 1 in Deutschland im Airplay und wurde europaweit mit Edelmetall ausgezeichnet – Gold in Deutschland, Platin in Frankreich. Ebenfalls 2020 erschien das Debütalbum Heaven In A World So Cold, das mit „Rather Be You” (85 Millionen Streams) und „Small Steps” (47 Millionen Streams) gleich zwei weitere Streaming-Hits enthielt. Der gemeinsam mit VIZE aufgenommene Track „Never Let Me Down” erreichte 246 Millionen Streams, Platinstatus in Deutschland und ging sowohl in Deutschland als auch in Österreich in die Top 10 der Verkaufscharts. Bereits 2021 folgte die zweite LP Things I Can’t Say Out Loud, die mit „River” (87 Millionen Streams, Platz 4 im deutschen Airplay, Top-15 der Radio-Jahrescharts Deutschland) und „Footprints” (42 Millionen Streams) weitere Akzente setzte. 2023 war Tom Gregory im Vorprogramm von OneRepublic in den größten Stadien Europas zu sehen und absolvierte im Herbst eine gefeierte Co-Headliner-Tour mit Picture This. In das Jahr 2025 startete er vor über 65.000 Menschen am Brandenburger Tor in Berlin, bevor er mit Singles wie „Glow In The Dark”, „Dance With Me” und „Make It Right” (feat. VIZE) seine Serie von Airplay-Hits nahtlos fortsetzte.
Genre & Sound
- Indie-Pop
- Akustik-Pop
- Dance-Pop
- Electropop
- Singer-Songwriter
- Melodic Pop / Hook-Pop
- Indie-Dance (insbesondere in Kollaborationen mit VIZE)
Konzerte & Live-Highlights 2026
- Sommer 2026 – Auftritte auf mehreren XL-Festivals in Deutschland
- Sommer 2026 – Glücksgefühle Festival am Hockenheimring (größtes deutsches Festival im Sommer 2026)
- 24. September 2026 – Tourstart „Dance With Me Tour” in Köln
- Ab September 2026 – rund ein Dutzend Headline-Shows in Deutschland, Österreich, der Tschechischen Republik und der Schweiz

