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Dieser Eintrag wurde am 13. September 2024 veröffentlicht und ist möglicherweise veraltet.

Die Open-Air-Saison neigt sich langsam dem Ende zu (manche würden auch sagen: die Foodtruck-Saison). Alle Farben blickt auf einen fulminanten Sommer zurück, unter anderem mit Auftritten auf dem Pasha Ibiza, der Nature One und dem Parookaville, wo er auch die offizielle „PAROOKAVILLE 2024 Anthem“ beisteuerte. Doch nach der Open-Air-Saison ist vor der Indoor-Saison! Mit seiner neuen Single „Call My Name“ präsentiert der Berliner DJ/Producer wenige Wochen nach seinem aufsehenerregenden Rework von Mando Diaos „Gonna Dance With Somebody“ eine neue Eigenkreation. Die Vocals kommen von der norwegischen Künstlerin Sofiloud.

Deren Stimme hat ein Volumen, das problemlos auf einer Opernbühne bestehen könnte. Was in diesem Fall doppelt gut passt, denn erstens ist sie damit ein würdiger Gegenpart zur kraftvollen Produktion von Alle Farben – und zweitens erzählt der Song selbst eine Geschichte, die es an Dramatik mit jeder Bühnenproduktion aufnehmen kann. „When u call my name / Got the devils touch / Know I can’t escape / Feels so dangerous” – der Text von „Call My Name” erzählt die Geschichte einer verhängnisvollen Liebe. „If I go insane / It was all for love”, muss sich Sofiloud eingestehen, dass sie in einem Netz aus Leidenschaft, Lust und Lügen gefangen ist.

Es ist ein Drama wie in einem modernen Märchen – Gut gegen Böse, Liebe gegen Verrat, Kopf gegen Herz – und passend dazu kleidet Alle Farben den Gesang zu Beginn in arpeggierte Harfenakkorde, bevor schwebende Klangflächen den Übergang in die Club-Sphäre einleiten. Pulsierende Bässe, peitschende Drums und Synthpop-inspirierte Melodiekaskaden machen überdeutlich: Das hier ist weder das Mittelalter noch eine Opernbühne. Sondern die Peaktime auf dem Clubfloor. Die Indoor-Saison kann kommen!

Alle Farben - Call My Name feat. Sofiloud - Official Lyric Video

Alle Farben (bürgerlich Frans Zimmer) ist ein deutscher DJ und Produzent. Mit einem beeindruckenden Profil, das er sich in mehr als 20 Jahren aufgebaut hat, hat die Berliner Dance-Ikone seine Musik und Live-Performances mit jedem Schritt auf ein neues Level gehoben. Er hat es geschafft, das Beste aus beiden Welten zu kombinieren und die Kluft zwischen deepen, Tech-House-beeinflussten Clubsounds und großen Festivalhymnen zu überbrücken, was ihm eine einzigartige Position zwischen Underground-Anspruch und kommerziellem Erfolg eingebracht hat. In den letzten Jahren hat Alle Farben unter anderem mit Robin Schulz, James Blunt, Steve Aoki, James Carter, LUM!X und Icona Pop zusammengearbeitet und gefeierte Remixe für Ed Sheeran, Marshmello, Khalid und Martin Garrix produziert. Über 100 Live-Shows spielt Alle Farben pro Jahr, diesen Sommer war er unter anderem auf den großen Bühnen dieser Festivals zu sehen: Sea You Festival, N-Joy Starshow, Sputnik Spring Break, Nature One, Mysteryland und PAROOKAVILLE.

Die norwegische Songwriterin und Sängerin Lise Reppe alias Sofiloud hat bereits mit Künstlern wie Sam Feldt und Broiler zusammengearbeitet. Ihre Tracks „Memories“ und „OMG“ haben allein auf Spotify jeweils bis zu 25 Millionen Streams. Auch als Songwriterin, Co-Writerin und mit eigenen Produktionen hat sie sich einen Namen gemacht. Zu den erfolgreichsten Songs, an denen sie als Co-Writerin beteiligt war, gehört „Lie To Me“ von Tate McRae und Ali Gatie, der allein auf Spotify über 136 Millionen Streams verzeichnet.

 

Quelle: Warner Music