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Lesedauer: 7 Minuten Update: 26. September 2022

Das passierte am 27.09. im Musikgeschäft

1924 – wird Bud “Earl” Powell geboren, US-amerikanischer Jazz-Pianist und Komponist, prägte in den 40er Jahren den Stil des „Bebop“, †31.07.1966
1931 – kommt Freddy Quinn zur Welt, dessen bürgerlicher Name übrigens Franz Eugen Helmuth Manfred Nidl-Petz lautet. Ab Mitte der 50er Jahre ist er einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Interpreten. Hits: “Heimweh”, “Heimatlos”, “Die Gitarre und das Meer”, “Junge, komm bald wieder” und viele mehr. Übrigens: Auch in spanischsprachigen Ländern war Freddy populär
1942 – kommt Alvin Stardust zur Welt, britischer Musiker, †23.10.2014
1943 – erblickt Randy Bachmann das Licht der Welt. Der kanadische Gitarrist und Sänger war im Jahr 1963 unter den Gründern der “Guess Who”, mit denen er den Riesen-Hit “American Woman” hatte. 1970 verließ er die Band und gründete 1972 gemeinsam mit seinen Brüdern Tim und Robby die Formation “Bachmann-Turner-Overdrive”, kurz BTO. Mit ihnen hatte er in Deutschland sogar einen Nummer-Eins-Hit: “You Ain’t Seen Nothing Yet”. Im April 1977 verließ er auch diese Band und versuchte sich als Solist. Als dies nicht so recht hinhaute, gründete er „Iron Horse“, mit denen er zwei relativ erfolglose Alben aufnahm. Später tourte er wieder mit den „Bachmann-Turner-Overdrive“ erfolgreich durch die USA
1947 – erblickt “Meat Loaf” – bürgerlich Marvin Lee Aday – das Licht der Welt. Seit Anfang der 70er Jahre ist er im Plattengeschäft – zum Beispiel sang er auf dem Ted Nugent-Album “Free For All” die Leadstimme. Danach war er in einigen Filmrollen zu sehen – die bekannteste wohl als Eddie in der “Rocky Horror Picture Show”. Gemeinsam mit dem Komponisten Jim Steinmann bildet er ein erfolgreiches Hit-Duo, so stammen zum Beispiel die Chart-Erfolge “Two Out Of Three Ain’t Bad” oder “You Took The Words Right Out Of My Mouth” aus der Feder der Beiden. In den 80ern verkrachten sie sich. Anfang der 90er Jahre legten sie ihren Streit bei, arbeiteten wieder zusammen – und wurden prompt wieder erfolgreich. Das Album “Bat Out Of Hell II” stürmte die Hitparaden, die Single-Auskopplungen “I Would Do Anything For Love” und “Rock And Roll Dreams Come True” wurden große Hits. Übrigens: Das erste Mal in den amerikanischen Charts war “Meat Loaf” im Jahr 1977 vertreten – und zwar mit seiner LP “Bat Out Of Hell”, die sich in den USA sieben Millionen Mal verkaufte
1953 – wird Greg Ham geboren, Saxophonist und Keyboarder der australischen Formation “Men At Work”, †19.04.2012
1953 – erblickt Robbie Shakespeare das Licht der Welt, Bassist des Duos “Sly & Robbie”
1958 – wird Shaun Cassidy geboren. Der US-Sänger und Schauspieler ist der Sohn des Schauspieler-Ehepaares Jack Cassidy und Shirley Jones. Von 1977 bis 1979 spielte er in der US-Serie “The Hard Boys” den Joe Hardy und entwickelte sich so zum absoluten Mädchenschwarm. In diese Zeit fallen auch seine größten Erfolge als Sänger. Hits: “That’s Rock ‘n Roll”, “Da Doo Ron Ron” und “Hey Deanie”. Ein Comeback-Versuch 1989 verlief wenig erfolgreich
1960 – wird Patrick Lindner geboren, deutscher Volksmusiker
1964 – Die Beach Boys gaben ihr TV-Debüt in der „Ed Sullivan Show“ im US-Fernsehen, wo sie ihre erste US-Nr.-1-Single „I Get Around“ und „Wendy“ aufführten

The Beach Boys "I Get Around" on The Ed Sullivan Show

1966 – erblickt Jovanotti das Licht der Welt, italienischer Sänger
1967 – Die Beatles arbeiteten an neuen Songs und nahmen verschiedene Parts für den neuen John Lennon-Song „I Am The Walrus“ und den neuen Paul McCartney-Song „Fool On The Hill“ auf. Lennon erhielt einen Brief von einem Schüler der Quarry Bank High School, in dem erwähnt wurde, dass ein Englischlehrer seine Klasse die Texte der Beatles analysieren ließ. Lennon war amüsiert darüber, dass sich ein Lehrer so viel Mühe gab, die Texte der Beatles zu verstehen, und beschloss, in seinem nächsten Song die verwirrendsten Texte zu schreiben, die er konnte 🙂

The Beatles - I Am The Walrus (Official Video)

1968 – kam das Musical “Hair” als erstes Bühnenstück in den Genuss der britischen Bühnen-Zensur, weil in einer Szene die gesamte Besetzung nackt auftrat
1968 – Pink Floyd trat in der Queen’s Hall im schottischen Dunoon auf. Aufgrund des schlechten Wetters wurden alle Fähren nach Dunoon abgesagt, also mietete Pink Floyd ein eigenes Boot von Gourock und riskierte die raue See, um die Überfahrt zu schaffen, um schließlich vor 400 Fans aufzutreten
1972 – stirbt Rory Storm an einer Überdosis Schlaftabletten. Als seine Mutter davon erfährt nimmt sie sich auch das Leben
1973 – wird Jens Albert geboren, deutscher Musiker (“Der Wolf)
1973 – kommt Lee Brennan zur Welt, Sänger bei “911”
1976 – landet “Boney M.” mit “Daddy Cool” zum zweiten Mal auf Platz Eins der deutschen Charts

Boney M. - Daddy Cool (Musikladen 1976)

1978 – erblickt Brad Arnold das Licht der Welt, US-Sänger der Band “3 Doors Down”
1978 – Eric Clapton sponserte ein West Bromwich Albion UEFA-Pokalspiel gegen Galatasarey aus der Türkei. Nach dem Spiel überreichte Eric jedem Spieler eine goldene Kopie seines neuesten Albums „Slowhand“.
1979 – bricht Elton John während seines Konzertes im “Hollywood Universal Amphitheater” zusammen. Der Sänger ist an Grippe erkrankt
1980 – schaffen es “The Police” mit “Don’t Stand So Close To Me” auf Platz Eins der britischen Charts

The Police - Don't Stand So Close To Me

1980 – David Bowie erzielte mit seinem vierzehnten Studioalbum Scary Monsters (And Supercreeps) sein viertes Nr. 1-Album in Großbritannien. Das Album enthielt die Singles „Ashes to Ashes“ und „Fashion“.
1981 – wird der amerikanische Rapper Lil Wayne geboren
1982 – steht F.R. David mit seinem Titel “Words” an der Spitze der deutschen Charts
1984 – wird Avril Lavigne geboren, kanadische Sängerin
1984 – veröffentlichen “Culture Club” den “War Song” in fünf Sprachen: Französisch, Deutsch, Spanisch, Japanisch und Englisch
1986 – stirbt der Bassist von “Metallica” Cliff Burton, bei einem tragischen Busunglück während der Europatournee der Band. Burton wird nur 24 Jahre alt
1986 – kommt Natasha Thomas zur Welt, dänische Sängerin
1986 – Der Beatles-Track „Twist and Shout“ stieg über 25 Jahre nach seinem Erscheinen erneut in die US-Single-Charts ein, nachdem der Song im Film „Ferris Bueller’s Day Off“ zu sehen war

Twist and Shout by The Beatles HD Ferris Bueller's Day Off (1986)

1986 – Metallica-Bassist Cliff Burton wurde zu Tode gequetscht, nachdem der Tourbus der Band zwischen Stockholm und Kopenhagen abgestürzt war. Während einer Europatour zogen Mitglieder der Band Karten für die bequemste Koje im Tourbus, Burton hatte das Spiel mit einem Pik-Ass gewonnen und war eingeschlafen, als der Tourbus über eine Stelle Glatteis fuhr und von der Straße rutschte . Er wurde durch das Fenster des Busses geschleudert, der auf ihn fiel
1990 – bekommt Marvin Gaye einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame
1990 – Dee Dee Ramone von den Ramones wurde wegen des Besitzes von Marihuana während einer Drogenrazzia im New Yorker Greenwich Village festgenommen
1995 – wird Joelina Drews, Tochter von Jürgen Drews, geboren. Sie strebt ebenfalls eine Karriere als Sängerin an
1997 – heiratet der Rapper und Schauspieler Coolio Josefa Salinas in Las Vegas
1998 – landen “B*Witched” mit “Rollercoaster” an der Spitze der britischen Charts

 
B*Witched - Rollercoaster (Official Video)

1998 – Die Manic Street Preachers erzielten mit ihrem fünften Album „This Is My Truth Tell Me Yours“ ihr erstes Nr. 1-Album in Großbritannien.
2003 – Kylie Minogue schaltet die Polizei ein, weil sie eine Serie von über 700 Drohbriefen erhält. Zunächst handelt es sich noch um normale Fanpost, die Briefe wurden aber zunehmend aggressiver
2004 – gibt der Sprecher von Ex-“Westlife”-Sänger Brian McFadden bekannt, dass er sich von seiner Ehefrau Kerry Katona, ehemaliges “Atomic Kitten”-Mitglied, getrennt hat
2004 – Der legendäre Plattenproduzent Phil Spector wurde offiziell wegen Mordes an der Erschießung der Schauspielerin Lana Clarkson am 3. Februar 2003 angeklagt. Er wurde im April 2009 für schuldig befunden und zu 19 Jahren lebenslanger Haft im Gefängnissystem des Staates Kalifornien verurteilt
2006 – Jamie Lyons, Leadsänger von Music Explosion, starb im Alter von 57 Jahren an einem Herzinfarkt. Die Band erzielte mit dem Garagenband-Klassiker „Little Bit o‘ Soul“, der 1967 16 Wochen lang in den Billboard-Pop-Charts landete, seinen Höhepunkt #2

Music Explosion - Little Bit of Soul (1967)

2008 – Metallica starteten mit „Death Magnetic“, dem neunten Studioalbum der Band, einen dreiwöchigen Lauf auf Platz 1 der US-Albumcharts
2008 – Der Manager von Pink Floyd, Bryan Morrison, starb, nachdem er über zwei Jahre im Koma gelegen hatte. Morrison erlitt 2006 bei einem Polounfall im Royal Berkshire Polo Club, England, schwere Hirnverletzungen und erholte sich nie wieder. Er leitete auch The Pretty Things und war Musikverleger für Syd Barrett, The Bee Gees, Elton John, The Jam T-Rex und Wham!
2011 – Tony Bennett wurde der älteste lebende Mensch, der die US-Albumcharts anführte, als das Album „Duets II“ des 85-Jährigen auf Platz 1 landete. Die Platte, die Kollaborationen mit Amy Winehouse und Lady Gaga enthielt, war auch seine erste Nummer 1 in den USA in seiner 60-jährigen Karriere. Der bisher älteste Künstler, der die Charts anführte, war Bob Dylan im Jahr 2009 mit „Together Through Life“. Damals war er 67 Jahre alt
2012 – Lil Wayne wurde der neue König der Billboard Hot 100, indem er seinen 109. Song als Künstler in die Charts brachte. Der Rapper war in Game’s neuestem Track „Celebration“ zu sehen. Elvis Presley hielt den Titel mit 108 Einträgen 45 Jahre lang
2013 – veröffentlicht Lorde ihr Studio-Debütalbum “Pure Heroine”
2017 – stirbt Joy Fleming, deutsche Jazz-, Blues- und Schlagersängerin, *15.11.1944
2018 – Der amerikanische Sänger und Songwriter Marty Balin starb im Alter von 76 Jahren. Er war vor allem als Gründer und einer der Leadsänger von Jefferson Airplane und Jefferson Starship bekannt, der 1967 die US-Single „White Rabbit“ Nr. 18 hatte. Balin spielte mit Jefferson Airplane beim Monterey Pop Festival 1967 und beim Woodstock Festival 1969

 

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