Die Musik von elimako fühlt sich an wie ein direktes Gespräch mit der eigenen Innenwelt. Sie verbindet sanfte, selbstproduzierte Melodien mit vehementen, ungefilterten Emotionen, die einen oft eiskalt erwischen, während sich gleichzeitig ein warmes Gefühl in der Brust ausbreitet. Knapp ein Jahr nach ihrer Debüt-EP bittet uns die 24-jährige Ausnahmekünstlerin erneut in ihr komplexes und schonungslos ehrliches Gedankenkarussell.
Ein Jahr im emotionalen Ausnahmezustand
Die neue EP „1jahr“ ist das auditive Protokoll eines Jahres, das für elimako weniger ein Karussell, sondern vielmehr einer schrecklich schönen Geisterbahn glich. Die sieben neuen Songs entstanden an der Bruchstelle von Zusammenbruch und Aufbruch – zwischen den Mühen des Studiums, dem Druck der Musikbranche und dem ständigen Jonglieren von Studio und Bühne.
„1jahr“ ist eine Sammlung von Momentaufnahmen, die eine tief persönliche Geschichte erzählen: Es ist die Chronik der letzten anderthalb Jahre, einer Zerreißprobe, die elimako an ihre absoluten Grenzen brachte. Die EP beleuchtet die Geschichte von den ersten Anzeichen der Überlastung und ignorierten körperlichen Warnsignalen über den erzwungenen Stillstand bis hin zur ersehnten Ruhe nach dem Sturm.
Das Mantra, das gehört werden muss
Musikalisch und textlich ist die EP ein ständiges Schwanken zwischen Stillstand und Bewegung, zwischen tiefem Zweifel und zaghafter Zuversicht. Wie in einem Mantra, das die Protagonistin selbst lange nicht hören wollte, spricht elimako in diesen neuen Tracks immer wieder zu sich selbst – eine notwendige Selbstreflexion, die aus der Notbremse entstanden ist, die sie aufgrund physischer und psychischer Symptome ziehen musste. Weiter geht es so nicht.
Dabei ist „1jahr“ weit mehr als eine Aneinanderreihung von Songs. Die EP funktioniert als thematischer Kreislauf, in dem Motive, Melodien und Textfragmente einander immer wieder begegnen und sich gegenseitig spiegeln. Doch genau wie im Leben, bleibt in elimakos Musik nichts statisch. Mit jedem Durchlauf verändern sich die Motive, weil neue Erfahrungen hinzukommen und die Verletzlichkeit der Künstlerin sich nicht auflöst, sondern in neue, unerschütterliche Stärke transformiert wird. Das Fazit dieses schmerzhaften, aber essenziellen Prozesses fasst sie selbst zusammen: „und ich bin und ich mags, alles wächst um ein Jahr“.
elimako beweist mit „1jahr“, dass ihre Musik nicht nur Trost spendet, sondern vor allem die Kraft der ehrlichen Verarbeitung feiert – ein notwendiges Werk in einer Zeit, in der das Jonglieren mit allen Lebensbereichen viele an ihre Grenzen bringt.
Hallo, ich bin Gösta, der Macher hinter Mister Mixmania. Musik ist meine Leidenschaft, mein Lebenselixier. Seit ich denken kann, habe ich mich von Klängen und Rhythmen inspirieren lassen. Mit Mister Mixmania möchte ich meine Begeisterung teilen und einen Ort schaffen, an dem Musikliebhaber neue Künstler entdecken und die Vielfalt der Musik in all ihren Facetten feiern können.
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