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Lesedauer: 6 Minuten Update: 31. Mai 2022

Das passierte heute im Musikgeschäft

1915 – erblickt der US-amerikanische Country-Sänger, Songschreiber und Schauspieler Johnny Bond das Licht der Welt. Er brachte es nicht nur als Musiker, sondern auch als Schauspieler in vielen zweitklassigen Western zu einem gewissen Bekanntheitsgrad – meist spielte er darin singende CowboysAls Musiker sang er zeitlebens am liebsten über Betrunkene – bezeichnenderweise hieß sein größter Hit “10 Little Bottles”, †12.06.1978
1921 – wird Nelson Riddle geboren. Der US-amerikanische Posaunist, Komponist und Orchesterleiter spielte in den 40-er Jahren mit Charlie Spivak und Tommy Dorsey. Um die Show-Branche machte er sich Anfang der 50-er Jahre verdient, als er die angeschlagene Karriere von Frank Sinatra wieder ins Lot brachte. 1975 erhielt er für seine Musik zum Film “Der große Gatsby” einen Oscar, †06.10.1985
1926 – erblickt Marilyn Monroe das Licht der Welt. Monroe, deren richtiger Name Norma Jean Baker lautet, war nicht nur als Schauspielerin talentiert, sondern auch als Sängerin. Dennoch hatte sie nur einen richtigen Hit: “River Of No Return” erreichte im Juli 1957 immerhin Platz 30 der US-amerikanischen Charts, †05.08.1962
1934 – wird Pat Boone geboren. Der US-Sänger und Schauspieler zählte zwischen 1955 und 1962 als Musiker zu den Superstars in den Vereinigten Staaten. Große Hits: “Ain’t That A Shame”, “Moody River” oder “Speedy Gonzales”. Pat hatte im Gegensatz zu Elvis immer das Image eines Saubermanns. Er verkörperte sozusagen den Versuch Amerikas, aufkommenden Rock ‘n Roll-Stars wie Chuck Berry, Fats Domino oder Little Richard einen “anständigen” Landsmann entgegenzusetzen. Diesem Image blieb er auch in insgesamt 15 Filmen treu
1945 – wird Linda Scott geboren. Die US-Sängerin hatte 1961 mit “I’ve Told Every Little Star” und “Don’t Bet Money Honey” zwei Riesen-Hits. Ab 1964 war es dann vorbei mit der Karriere
1947 – erblickt Konstantin Wecker das Licht der Welt. Der aus München stammende Sänger, Pianist, Songschreiber und Schauspieler erregte gleich zu Beginn seiner Karriere Aufsehen mit seiner Platte “Die sadopoetischen Gesänge des Konstantin Wecker”, die später in der Bundesrepublik verboten wurde. Berühmtheit erlangte er vor allem in Deutschland und in Österreich mit seinem Hit “Willy”. Sein Lebensmotto: Genug ist nicht genug. Das galt wohl auch für seine zeitweilige Drogenabhängigkeit, die er aber nach eigenen Angaben überwunden hat
1947 – wird Ron Wood geboren. Der britische Gitarrist bediente die sechs Saiten zuerst bei den “Faces” und wechselte später zu den “Rolling Stones”. Er gilt als einer der begehrtesten Studio-Gitarristen auf der Insel und ist auch auf Platten von Eric Clapton oder Bob Dylan zu hören. 1992 erschien sein Solo-Album “Slide On This”
1948 – stirbt der US-Mundharmonikaspieler Sonny Boy Williamson. Er wurde in Chicago ermordet, *30.03.1914
1950 – kommt Graham Russell zur Welt. Der australische Sänger und Songschreiber war 1976 Mitbegründer der Formation “Air Supply”, die ab 1980 erfolgreich war. Größte Hits: “All Out Of Love”, The One That You Love” und “Making Love Out Of Nothing At All”
1950 – Decca bringt als erstes Label die 33 1/3 Platte auf den Markt
1954 – erklärt die Plattenindustrie dem 78er-Format den Krieg. Rundfunkmoderatoren und Disc-Jockeys werden nur noch mit den Singles im herkömmlichen Sinne, also 45er Formaten, bemustert
1959 – wird Alan Wilder geboren. Der britische Keyboarder kam 1982 als Ersatz für den ausscheidenden Vince Clarke zu “Depeche Mode
1960 – wird Simon Gallup geboren, der im Januar 1980 als Bassist bei “The Cure” einsteigt und damit Michael Dempsey ersetzt
1963 – kommt Mike Joyce zur Welt. Er spielte von 1982 bis 1985 Schlagzeug bei den “Smiths” und ab 1985 bei “Adult Net”
1964 – kommen die “Rolling Stones” für ihre erste US-Tournee auf dem Kennedy Airport in New York an
1964 – zieht Dolly Parton einen Tag nach ihrem High School-Abschluss nach Nashville in Tennessee
1967 – kommt das “Beatles”-Album “Sergeant Peppers Lonely Hearts Club Band” auf den Markt
1968 – erblickt Jason Donovan das Licht der Welt. Der australische Sänger und Schauspieler wirkte bereits im Alter von elf Jahren in seiner ersten Fernseh-Serie mit. An der Seite von Kylie Minogue spielte er in der Soap-Opera “Nachbarn” mit. Das Produzenten-Team Stock / Aitken / Waterman machte sowohl Minogue wie auch Donovan zu Teenie-Stars. Seine größten Hits: “Nothing Can Divide Us”, “Especially For You” (im Duett mit Kylie) und “Sealed With A Kiss
1968 – stehen “Simon & Garfunkel” mit “Mrs. Robinson” auf Platz eins der US-Charts
1969 – nehmen John Lennon und Yoko Ono “Give peace a chance” in Montreal auf.
1971 – wird eine unscheinbare Hütte in Tupelo, Mississippi, zur Besucher-Sensation. Der Grund: Sie ist der Geburtsort von Elvis
1973 – veröffentlichen Paul McCartney und “The Wings” den Titel “Live & Let Die”
1974 – kommt die kanadische Musikerin Alanis Morissette auf die Welt. Ihre Anfänge nahm sie als zehnjähriges Mitglied einer TV-Kindersendung. Im Alter von 14 Jahren unterschrieb sie ihren ersten Vertrag bei der Plattenfirma “MCA” und brachte 1991 ihr erfolgreiches Dance-Pop Debütalbum “Alanis” auf den Markt. Auch mit ihrem zweiten Album “Now Is The Time” blieb sie auf der Schiene Dance-Pop. Danach wandte sie sich der Richtung Alternative zu und schaffte mit dem dritten Album “Jagged Little Pill” den internationalen Durchbruch. Am 11. Februar 2005 nimmt sie zusätzlich die amerikanische Staatsbürgerschaft an
1975 – hat Ron Wood seinen ersten Auftritt mit den “Rolling Stones” ein. Er ersetzt damit den früheren Gitarristen Mick Taylor
1981 – stirbt der US-Sänger und Songschreiber Jimmie Murphy, *11.10.1925
1991 – stirbt der US-Sänger David Ruffin an einer Überdosis Rauschgift, *18.01.1941
1991 – absolviert Sting einen Auftritt in der ersten Folge der sowjetischen TV-Show “Rock Steady”
1992 – erscheint Elton Johns Album “The One”
1992 – werden Rod Stewart und Ehefrau Rachel Hunter Eltern einer kleinen Tochter namens Renee
1992 – trennen sich die Sängerin Natalie Cole und der Produzent Andre Fisher. Zwei Wochen später reicht sie die Scheidung ein
1996 – schaffen es die “Lightning Seeds” mit ihrem Song “Three Lions” für die britische Fußball-Nationalmannschaft auf Platz eins der britischen Charts
1997 – kommt “Spice Girl” Emma Bunton im Rollstuhl wieder in Großbritannien an. Sie hatte sich während der Aufnahme einer türkischen TV-Sendung den Knöchel gebrochen
1998 – wird der “Stone Temple Pilots”-Sänger Scott Weiland wiederum wegen Drogenbesitzes verhaftet
1999 – Das Debütalbum von Dido „No Angel“ wird in den USA veröffentlicht
2000 – stirbt der berühmte Latino-Musiker Tito Puente an einem Herzleiden, *20.04.1923
2001 – inszeniert Doris Dörrie in der Staatsoper Berlin erstmals eine Oper “Cosi fan tutte”
2005 – “White Stripes”-Sänger Jack White gibt Model Karen Elson im Amazonas in Brasilien überraschend das Ja-Wort. Band-Kollegin Meg White ist Trauzeugin
2006 – das Debüt-Album von Oasis “Definitely Maybe” wird bei einer Abstimmung anlässlich “50 Jahre UK Albums Charts” als das beste Album aller Zeiten gevotet. Die Beatles belegen Platz 2 und 3 mit “Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band” und “Revolver”
2007 – Zeitgenössische Musiker nahmen ihre eigenen Versionen von Songs aus Sgt. Pepper-Album zum 40. Jahrestag seit seiner Veröffentlichung. Acts wie Oasis, Travis, The Fray, Kaiser Chiefs, Razorlight, Bryan Adams und The Magic Numbers arbeiteten alle mit Geoff Emerick zusammen – dem Toningenieur, der für die ursprünglichen Sessions von 1967 verantwortlich war, und benutzten die originale analoge 4-Spur-Ausrüstung, um die verwendeten Techniken zu demonstrieren die Aufnahme in den Abbey Road Studios im Jahr 1967
2013 – „Modern Vampires of the City“ von Vampire Weekend erreichte Platz 1 der US-Album-Charts. Ihr zweites Album „Contra“ debütierte 2010 ebenfalls auf Platz 1 und machte dies zum ersten Mal, dass eine unabhängige Rockband mit zwei aufeinanderfolgenden Veröffentlichungen auf Platz 1 einstieg. „Modern Vampires of the City“ brach auch den bisherigen Rekord für Vinylverkäufe in der ersten Woche und bewegte fast 10.000 Einheiten
2016 – Ed Sheeran wurde 2015 als meistgespielter Pop-Act in Großbritannien bekannt. Der Sänger führte die Charts der Musiklizenzgesellschaft Phonographic Performance Ltd (PPL) an, die auf TV- und Radio-Airplay, Werbung und Auftritten in Veranstaltungsorten wie Pubs und Clubs basiert . Mark Ronsons „Uptown Funk“ war der meistgespielte Song des Jahres, vor Ellie Gouldings „Love Me Like You Do“ und James Bays „Hold Back The River“
2017 – Der Verkauf von Jerry Garcias Lieblingsgitarre, Wolf, brachte Millionen von Dollar für eine Bürgerrechtsgruppe ein, als eine Versteigerung der maßgefertigten Gitarre insgesamt 3,2 Millionen Dollar (2,5 Millionen Pfund) einbrachte. Gekauft wurde es bei einem New Yorker Benefizkonzert von Brian Halligan, CEO der Marketinggruppe HubSpot und lebenslanger Fan der Band – oder ein „Deadhead“. Das gesammelte Geld würde dem Southern Poverty Law Centre zugute kommen.

 

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