Mister Mixmania MISTER MIXMANIA
Back to the top

Lady Gaga ( 28. März 1986 in New York als Stefani Joanne Angelina Germanotta) ist eine US-amerikanische Pop-Sängerin, Songschreiberin und Schauspielerin.

Mit dem Debütalbum The Fame gelang ihr 2008 der internationale Durchbruch. Sie gehört mit rund 90 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Künstlern der Gegenwart und erhielt fünf Grammy Awards.

Leben
Germanotta wurde als Tochter italo-amerikanischer Eltern geboren. Ihr Vater Joseph arbeitet als Internetunternehmer, ihre Mutter Cynthia Bissett ist Assistentin in einer Telekommunikationsfirma. Germanotta besuchte die katholische Mädchenschule Convent of the Sacred Heart, stammt jedoch nicht aus einer wohlhabenden Familie. Auf der High School spielte sie Musical-Hauptrollen wie Adelaide in Guys and Dolls und Philia in A Funny Thing Happened on the Way to the Forum.

Im Alter von 17 Jahren begann sie, an der Tisch School of the Arts der New York University Musik zu studieren und konnte sich im Bereich Songwriting durch das Schreiben von Essays und analytischen Arbeiten mit dem Schwerpunkt auf Themen wie Kunst, Religion, Soziales und Politik fortbilden. Im vierten Semester verließ sie die Hochschule, um sich auf ihre musikalische Karriere zu konzentrieren. Nachdem sie im Alter von 18 Jahren aus ihrem Elternhaus ausgezogen war, arbeitete sie als Go-Go-Girl, da ihre Eltern sie finanziell nicht unterstützen wollten. In dieser Zeit begann sie Drogen zu konsumieren, worauf ihr Vater den Kontakt zu ihr vorübergehend abbrach.

In einem Interview bei Larry King Live erklärte sie, an der Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes zu leiden. An dieser Erkrankung sei bereits eine ihrer Tanten gestorben. Die von den Ärzten ermittelten Werte der Krankheit befänden sich jedoch im Grenzbereich, und bei ihr hätten sich bislang keine der typischen Symptome gezeigt. Seit 2011 ist sie mit dem US-amerikanischen Schauspieler und Model Taylor Kinney liiert.

Karriere
Musikalische Anfänge
Im Kindesalter begann Lady Gaga mit dem Klavierspielen; als Jugendliche komponierte sie bereits eigene Lieder. Ihre ersten Auftritte hatte sie in der Rock-, vor allem aber in der Camp- und Queer-Szene in Lower East Side, wo sie unter anderem im Vorprogramm von Glam- und Garage-Rock-Bands wie Semi Precious Weapons zu sehen war. Im Alter von 19 Jahren unterzeichnete Lady Gaga 2005bei Def Jam Recordings einen Plattenvertrag, der aber nach nur drei Monaten wieder aufgelöst wurde. Kurz danach lernte sie den Musikproduzenten RedOne kennen, mit dem sie das Lied Boys Boys Boys komponierte.

Der Musikproduzent Rob Fusari verglich einige der Gesangsharmonien in Lady Gagas selbst geschriebenen Songs mit denen von Freddie Mercury. Fusari kreierte per Zufall den Künstlernamen von Lady Gaga, er sagte:

Jeden Tag, wenn Stef ins Studio kam, fing ich an Radio Ga Ga zu singen, anstatt hallo zu sagen. 'Lady Gaga' war eigentlich eine Panne; Ich tippte 'Radio Ga Ga' in eine SMS und es führte Autokorrektur durch, so änderte sich 'Radio' irgendwie in 'Lady'. Sie schrieb mir zurück: „Das ist es.“ Nach diesem Tag war sie Lady Gaga.

2007 arbeitete Gaga mit der Künstlerin Lady Starlight zusammen, die ihre Bühnenoutfits kreierte. Das Duo trat schließlich unter dem Namen „Lady Gaga and the Starlight Revue“ auf; im August spielten sie beim Musikfestival Lollapalooza.

2008−2010: Der internationale Durchbruch
Im Jahr 2008 zog Lady Gaga nach Los Angeles, um ihr Debütalbum The Fame fertigzustellen. Dieses wurde schließlich im August veröffentlicht. Das Album wurde mit rund 15 Millionen verkauften Tonträgern ein weltweiter kommerzieller Erfolg; es erreichte Platz eins in sechs Ländern und Platz zwei in den USA. Die ersten beiden Singleauskopplungen des Albums, Just Dance und Poker Face, waren ebenfalls kommerziell erfolgreich. Poker Face gewann im Jahr 2011 einen Grammy in der Kategorie Best Dance Recording. Das Album The Fame gewann einen Grammy Award in der Kategorie Best Electronic/Dance Album. Zudem gewann sie bei den MTV Video Music Awards in den Kategorien Best New Artist sowie Best Art Direction und Best Special Effects jeweils für die vierte Singleauskopplung Paparazzi. Das erste Mal ging Lady Gaga im Vorprogramm der Boygroup New Kids on the Block auf Tournee. Ihre erste Tournee als Headliner war die The Fame Ball Tour im Jahr 2009.

Am 20. November 2009 wurde die EP The Fame Monster mit acht neuen Liedern veröffentlicht. Die erste Single Bad Romance erreichte Platz eins in achtzehn Ländern und wurde über vier Millionen Mal digital heruntergeladen. Damit ist Gaga die erste Sängerin, die drei Singles − Just Dance, Poker Face, Bad Romance − über vier Millionen Mal in den USA digital verkaufen konnte. Als zweite Single wurde das Lied Telephone ausgekoppelt, eine Zusammenarbeit mit Beyoncé Knowles. Der Song wurde Gagas vierter Nummer-eins-Hit im Vereinigten Königreich. Ihre anschließende The Monster Ball Tour umfasste rund 200 Konzerte.

2011–2012: Born This Way und Filmdebüt
Am 11. Februar 2011 wurde die aus ihrem nächsten Album die gleichnamige Single-Auskopplung Born This Way veröffentlicht. Wenige Stunden nach der Veröffentlichung stand das Lied auf Platz eins verschiedener Downloadportale und hatte alle iTunes-Charts in allen 23 Ländern erobert. Born This Way war der erste Song, der nur durch Downloads Platz eins der deutschen Singlecharts erreichte; es ist Lady Gagas vierter Nummer-eins-Hit in Deutschland innerhalb von zwei Jahren. Lady Gaga gewann für Born This Way bei den Europe Music Awards zwei Preise, unter anderem den Preis für den besten Song. Insgesamt gewann sie am Abend vier Preise. Poker Face und Just Dance sind in den Vereinigten Staaten die ersten Songs, die mehr als sechs Millionen Mal heruntergeladen wurden. Die Musikvideos von Lady Gaga wurden auf dem Internetportal YouTube über eine Milliarde Mal aufgerufen, was zuvor keinem anderen Musiker gelang.

Am 22. Mai 2011 stellte Lady Gaga in Großbritannien einen Rekord auf: Sie ist die erste Solokünstlerin seit Ruby Murray 1955, die es geschafft hat, mit vier Singles gleichzeitig in den Top-20 vertreten zu sein, nämlich mit Born This Way, Judas, The Edge of Glory und Hair. Ihren ersten Deutschland-Auftritt im Rahmen der Promotion-Tour zum neuen Album absolvierte Lady Gaga am 9. Juni 2011, als sie im Finale der Casting-Show Germany’s Next Topmodel in Köln auftrat. Am 6. November 2011 trat sie live bei den MTV Europe Music Awards auf. Dort war sie für sechs Preise nominiert, von denen sie vier gewann. Am 10. November 2011 trat sie beim Bambi 2011 mit dem Titel Marry the Night in einer Live-Version auf. Kurz darauf wurde ihr von Karl Lagerfeld der Bambi in der Kategorie Pop International überreicht. Lady Gaga lag 2011 mit Einnahmen von mehr als 25 Millionen US-Dollar auf Platz vier der finanziell erfolgreichsten Musiker weltweit.

Am 27. April 2012 startete sie ihre Tour The Born This Way Ball in Seoul; es folgten über 100 Shows weltweit. 2013 gab sie ihre Schauspieldebüt mit der Rolle der La Chameleón in Robert Rodriguez’ Film Machete Kills.

Einflüsse und Musikstil
Musikalisch ist Lady Gaga von Musikern wie David Bowie, Queen, Madonna, Michael Jackson, Grace Jones und Debbie Harry beeinflusst worden. Ihr Gesang wird mit dem von Madonna und Gwen Stefani verglichen, während ihre Musik als Pop der 1980er und Europop der 1990er Jahre bezeichnet wird. Im Rückblick auf ihr Debütalbum The Fame schrieb die Zeitung The Sunday Times: „Wenn man die Musik, Mode, Kunst und die Technologie kombiniert, erinnert Lady Gaga an Madonna, als sie gut war, an Gwen Stefani etwa zur Zeit von Hollaback Girl, an Kylie 2001 oder an Grace Jones gerade jetzt.“ Ähnlich kommentierte die Kritikerin Sarah Rodman von The Boston Globe, dass sie „Inspirationen von Madonna bis Gwen Stefani bezieht … in ihrem mädchenhaften, aber stabilen Piepsen und ihren lebendigen Beats.“

Vergleiche zwischen ihr und Madonna kommentiert Gaga folgendermaßen: „Ich will nicht überheblich klingen, aber ich habe es zu meinem Ziel gemacht, die Popmusik zu revolutionieren. Die letzte Revolution wurde von Madonna vor 25 Jahren eingeleitet.“. In einem Interview bezeichnete sie sich als großen Fan von Iron Maiden, für die sie auch schon als Roadie arbeitete.

Studioalben
2008: The Fame
2011: Born This Way
2013: Artpop

offizielle Website
http://www.ladygaga.com

Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.

67 Beiträge erwähnen diesen Artist
MUSIC HISTORIES (12.09.) 12.09.2026 ADÉLA veröffentlicht Debütalbum „PRIMA”: Von der Ballerina zum Popstar 04.09.2026 MUSIC HISTORIES (04.09.) 04.09.2026 MUSIC HISTORIES (31.08.) 31.08.2026 MUSIC HISTORIES (30.08.) 30.08.2026 MUSIC HISTORIES (19.08.) 19.08.2026 MUSIC HISTORIES (12.08.) 12.08.2026 MUSIC HISTORIES (09.08.) 09.08.2026 MUSIC HISTORIES (08.08.) 08.08.2026 MUSIC HISTORIES (31.07.) 31.07.2026 MUSIC HISTORIES (01.07.) 01.07.2026 MUSIC HISTORIES (22.05.) 22.05.2026 MUSIC HISTORIES (15.05.) 15.05.2026 Purple Disco Machine: Neue Single „Disco Cherry“ und Pacha Ibiza Residency 08.05.2026 wavvyboi: „wanderlust“ – Zwischen brachialem Stadionrock und tiefster Melancholie 06.05.2026 MUSIC HISTORIES (04.05.) 04.05.2026 MUSIC HISTORIES (30.04.) 30.04.2026 MUSIC HISTORIES (27.04.) 27.04.2026 MUSIC HISTORIES (18.04.) 18.04.2026 Lady Gaga & Doechii: „Runway“ – Der neue Hit aus “Der Teufel trägt Prada 2” 13.04.2026 PROMI GEBURTSTAGE (28.03.) 28.03.2026 MUSIC HISTORIES (28.03.) 28.03.2026 MUSIC HISTORIES (22.03.) 22.03.2026 PROMI GEBURTSTAGE (14.03.) 14.03.2026 MUSIC HISTORIES (04.03.) 04.03.2026 MUSIC HISTORIES (28.02.) 28.02.2026 MUSIC HISTORIES (24.02.) 24.02.2026 MUSIC HISTORIES (14.02.) 14.02.2026 MUSIC HISTORIES (13.02.) 13.02.2026 Gitarrengewalt und Glam-Exzess: Warum wavvybois ‚black glitter‘ jetzt die Musikwelt elektrisiert 12.02.2026 MUSIC HISTORIES (14.01.) 14.01.2026 MUSIC HISTORIES (05.01.) 05.01.2026 MUSIC HISTORIES (20.12.) 20.12.2025 MUSIC HISTORIES (19.12.) 19.12.2025 MUSIC HISTORIES (15.12.) 15.12.2025 MUSIC HISTORIES (07.12.) 07.12.2025 MUSIC HISTORIES (02.12.) 02.12.2025 MUSIC HISTORIES (06.11.) 06.11.2025 MUSIC HISTORIES (05.11.) 05.11.2025 MUSIC HISTORIES (03.11.) 03.11.2025 MUSIC HISTORIES (28.10.) 28.10.2025 MUSIC HISTORIES (20.10.) 20.10.2025 Tame Impala reloaded: Kevin Parker zelebriert auf „Deadbeat“ den primitiven Rave und die euphorische Selbstsabotage 17.10.2025 MUSIC HISTORIES (15.10.) 15.10.2025 MUSIC HISTORIES (11.10.) 11.10.2025 MUSIC HISTORIES (07.10.) 07.10.2025 MUSIC HISTORIES (02.10.) 02.10.2025 MUSIC HISTORIES (27.09.) 27.09.2025 MUSIC HISTORIES (26.09.) 26.09.2025 Lady Gaga und Tim Burton: Ein Tanz mit dem Tod 05.09.2025 Ekstase pur: Tame Impala liefert mit “End of Summer” den Dance-Track des Jahres 25.07.2025 Loreen veröffentlicht “Echoes”: Eine transzendente Single über Seelenverbindung und Einheit 05.07.2025 LADY GAGA kündigt “THE MAYHEM BALL TOUR” an + Zwei Konzerte in Deuschland 02.04.2025 LADY GAGA erobert mit “MAYHEM” Platz 1 der Offiziellen Deutschen Album Charts 14.03.2025 Lady Gaga veröffentlicht ihr neues Album “MAYHEM” 07.03.2025 BLACKPINK-Star JENNIE veröffentlicht Solo-Debütalbum ‘RUBY’ 04.03.2025 Duo der Superstars: JENNIE ft. Doechii auf gemeinsamer Single „ExtraL“ 25.02.2025 Offizielle Deutsche Charts – The Weeknd und Zartmann triumphieren 08.02.2025 Lady Gaga kündigt ihr neues Album “MAYHEM” für den 7. März an 30.01.2025 JADE startet sensationell mit IT Girl in das neue Jahr 11.01.2025 The Rolling Stones feiern 25 Jahre “Welcome to Shepherd’s Bush” & 1 Jahr “Hackney Diamonds” 07.12.2024 Lady Gaga veröffentlicht „DISEASE (THE ANTIDOTE LIVE)“ 15.11.2024 Vinyl-Charts – Coldplay schießen Konkurrenz auf den Mond 07.11.2024 Lady Gaga präsentiert mit “Harlequin” ein begleitendes Album zum Soundtrack von “Joker: Folie À Deux” 27.09.2024 Nach 9 Jahren veröffentlicht DJ und Produzent Zedd sein neues Album „Telos“ 29.08.2024 Lady Gaga & Bruno Mars veröffentlichen “Die With A Smile” 23.08.2024 Jahresrückblick: Paare 23.12.2021
#1 MAYHEM Album-Charts Peak in KW 17/2025
#2 The Dead Dance Airplay-Charts Peak in KW 50/2025
3:49
#4 Abracadabra Song-Charts Peak in KW 7/2025
3:43
#5 Abracadabra Streaming-Charts Peak in KW 7/2025
3:43
#8 Harlequin Artist-Charts Peak in KW 40/2024
#10 Abracadabra TikTok-Charts Peak in KW 12/2025
3:43
#85 Paparazzi YouTube-Charts Peak in KW 34/2026
3:28
Auf Spotify ansehen
48,7 Mio. Follower
90/100 Popularity
1 MAYHEM
Die With A Smile MAYHEM
4:12
2 The Fame
Poker Face The Fame
3:57
3 The Fame
Just Dance The Fame
4:02
4 The Fame
Paparazzi The Fame
3:28
5 The Fame Monster (Deluxe Edition)
Bad Romance The Fame Monster (Deluxe Edition)
4:55
6 Born This Way (International Special Edition Version)
Judas Born This Way (International Special Edition Version)
4:09
7 A Star Is Born Soundtrack (Without Dialogue)
Always Remember Us This Way A Star Is Born Soundtrack (Without Dialogue)
3:30
8 A Star Is Born Soundtrack
Shallow A Star Is Born Soundtrack
3:36
9 The Fame Monster (Deluxe Edition)
Telephone The Fame Monster (Deluxe Edition)
3:41
10 MAYHEM
Abracadabra MAYHEM
3:43

*Mister Mixmania is a participant in the affiliate programs of Amazon, Apple and AWIN, which are designed to provide media for websites, through which advertising costs can be earned by placing advertisements and links. This has no influence on prices or discounts. AWIN implements links from several partners (for example Eventim, Otto, Deezer, Aktion Deutschland Hilft DE). You can get more information from our Affiliate Disclaimer

© Copyright 2026 MISTER MIXMANIA

Mister Mixmania

Generic filters